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Notwendige Platz acht nur mit fremder Hilfe erreichbar.

Aus eigener Kraft können sich die Sportfreunde Siegen am letzten Oberliga-Spieltag nicht für den Westfalenpokal qualifizieren. Nur wenn auch die Ergebnisse auf den anderen Plätzen zu ihrem Vorteil ausfallen, ist der notwendige Platz acht erreichbar. „Sollte es nicht klappen, haben wir diese Chance nicht am letzten Spieltag verspielt. Wir haben schon vorher in einigen Partien viele Punkte liegen lassen“, erklärt Trainer Dominik Dapprich, dessen Team mit 42 Zählern auf dem zehnten Rang steht.

Punktgleich belegen Westfalia Herne (gegen Paderborns U21) und der SV Schermbeck (gegen den TuS Erndtebrück) die beiden Plätze vor ihnen. Sie müssen schon am Freitagabend ran.

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Ihre Resultate werden die Sportfreunde Siegen also im Blick haben, wenn sie dann am Sonntag im letzten Heimspiel im Leimbachstadion (Anstoß 15 Uhr) die TSG Sprockhövel empfangen. Ob das nun ein psychologischer Vor- oder Nachteil ist, bleibt abzuwarten. Theoretisch können die Krönchenstädter aber auch noch den FC Gütersloh (44 Punkte) einholen, der zeitgleich die abstiegsbedrohte Hammer Spielvereinigung zu Gast hat. Für jedes Szenario gilt aber: Siegen muss gewinnen und drei Punkte im Leimbachtal einfahren.

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„Das ist so etwas wie ein Endspiel und könnte noch einmal Kräfte freisetzen. Wir wollen einen guten Saisonabschluss für unsere Fans hinlegen, in dem wir den Pokal-Wettbewerb erreichen. Denn zu Hause waren wir in dieser Saison nicht so wahnsinnig gut“, hofft Dapprich auf einen ebenso versöhnlichen wie erfolgreichen Abschluss.

Die Leistung seiner Mannen stimmten in den letzten Wochen. Das einzige Manko war die Chancenverwertung. „Jede Serie geht irgendwann einmal zu Ende“, glaubt der Übungsleiter an das Ende der Flaute. „Wir müssen Tore schießen.“

Wie das geht, weiß die TSG Sprockhövel, die mit 70 Treffern (29 mehr als der SFS) eines der offensiv-stärksten Teams der Liga stellt. Die Fußballer aus dem Ruhrgebiet sind seit sechs Partien ungeschlagen (vier Siege, zwei Unentschieden) und sind deshalb nicht unverdient Fünfter. Einen Platz können sie in der Theorie sogar noch gut machen, weshalb es an Motivation nicht mangeln dürfte. Sprockhövel ist aber auch verwundbar, was die 52 Gegentore belegen. Es könnte also ein Fußball-Spektakel geben im Leimbachstadion, wie beim verrückten 3:3 im Hinspiel etwa. Damals hatten die Siegener noch genügend Zielwasser getrunken.

Vom Pech verfolgt bleibt Jacob Pistor, der nach langer Verletzungspause in Brünninghausen ein kurzes Comeback gab. Nach seiner Einwechslung zog sich der Stürmer eine Gehirnerschütterung zu und wird am Sonntag ausfallen. Mit Maximilian Wüst (Trainingsrückstand) fehlt eine weitere Offensivkraft. Dominik Dapprich verspricht, die bestmögliche Elf aufzubieten. Einen Wechsel wird es definitiv zwischen den Pfosten geben. Ersatz-Keeper Lukas Litschel bestreitet als Anerkennung für Fleiß und Geduld das letzten Saisonspiel.

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