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SFS: letztes Heimspiel geht verloren

Die Sportfreunde Siegen haben das letzte Heimspiel dieser Saison mit 1:3 gegen die TSG Sprockhövek verloren. Foto: Rene Traut

Die Sportfreunde Siegen verloren ihr letztes Oberliga-Heimspiel der Saison vor 512 Zuschauern im Leimbachstadion mit 1:3 gegen die TSG Sprockhövel. Die Spielzeit endet für sie damit auf Platz zwölf. „Die 90 Minuten widerspiegelten unsere letzten sechs Wochen“, sagte Trainer Dominik Dapprich auf der Pressekonferenz. Es war einmal mehr die mangelhafte Chancenverwertung, die die Siegener um wertvolle Punkte brachte. Hatten sich die Anhänger noch Hoffnungen auf den Einzug in den Westfalenpokal gemacht, wurden diese schon nach vier Minuten gedämpft. Sprockhövels Tim Oberdorf spielte einen Steilpass auf Hasan Ülker, der in den Sechzehner zog, um dann auf Maximilian Claus quer zulegen. Der Ball zappelte im Netz und die Siegener wurden gleich eiskalt erwischt. Doch zeigten sich die Hausherren davon zunächst unbeeindruckt. Ryo Suzuki zwang nur 60 Sekunden später TSG-Torwart Tim Michels zu einer Glanztat. An einer Dodic-Flanke rutschte Masahiro Endo nur um wenige Zentimeter vorbei (11.), nach einer Horie-Ecke wurden die Schüsse der Sportfreunde zweimal abgeblockt (14.) und Lukas Hombach scheiterte blank vor Michels (25.). Aus der eigenen Hälfte hatte Ryo Kaminishi einen langen Ball gespielt, Horie auf die Reise geschickt und der Japaner clever in die Mitte gespielt. Es war eine Hundertprozentige für Hombach, der den zu diesem Zeitpunkt fälligen Ausgleich erzielen musste.

Wie so oft sollte sich das rächen. Mit einem Slapstick-Treffer baute Tim Krafft den Gäste-Vorsprung nach etwas mehr als einer halben Stunde aus. Eine Flanke von Timo Krampe hatte Lukas Litschel, der für Christoph Thies zwischen den Pfosten stand, schon abgefangen, ließ den Ball aber aus den Händen gleiten, so dass der Sprockhöveler nur noch einschieben musste. „Das tut mir leid für Lukas. Die Situation hätten wir vorher aber schon zweimal klären können“, nahm Dominik Dapprich seinen Keeper in Schutz.

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Siegen lief dennoch dem Rückstand hinterher und bemühte sich um das Anschlusstor. Doch oftmals fehlte der letzte Pass, während Sprockhövel nach Ballverlusten der Sportfreunde über Konter gelegentlich gefährlich vor Litschels Kasten auftauchte. „Wir haben die Ruhe am Ball verloren und keine Lösungen gefunden“, bedeutete dies in den Worten von Dapprich. So war es der eifrige Maximilian Claus, der nach 70 Minuten für die Vorentscheidung sorgte. Ülker bediente Omar Jessey im Sechzehner. Doch statt selbst abzuschließen spitzelte der TSG-Akteur die Kugel zum besser postierten Mitspieler – 0:3. Ein abgefälschter Schuss von Krafft klatschte danach an den Pfosten (75.).

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Doch den Willen konnte man dem Siegener Team nicht absprechen. „Die Mannschaft hat Moral und Herz gezeigt“, sagte der Coach. Dapprich setzt auf den Lernprozess. Immerhin verkürzten die Gastgeber durch einen fragwürdigen Elfmeter, den Kapitän Björn Jost sicher verwandelte (79.). Sechs Minuten vor dem Ende vergab Hombach erneut frei vor Michels. Mit dem Anschlusstor wäre es womöglich noch einmal spannend geworden, doch die zwölfte Saisonniederlage war nicht mehr abzuwenden.

Vor dem Anpfiff verabschiedeten die Sportfreunde Siegen folgende Spieler, die den Verein verlassen werden: Jan-Luca Rumpf, Lukas Hombach, Masahiro Endo, Maximilian Wüst, Luigi Valido, Jan Germann, Samuel Birkner und Patrik Flender.

Sportfreunde Siegen – TSG Sprockhövel 1:3 (0:2).

Siegen: Litschel – Horie, Kaminishi, Rumpf, Dodic – Jost, Becker (70. Brusch), Busik – Endo (77. Yildirim), Hombach, Suzuki (56. Valido).

Tore: 0:1, 0:3 Maximilian Claus (4., 69.), 0:2 Tim Krafft (31.), 1:3 Björn Jost (79. Elfmeter).

 

Schiedsrichter: David Hennig.

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