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Abschied von der Pflege: Zeitenwende für Cornelia Bloos

Seit 2003 leitete Cornelia Bloos (2. von links) die Diakonie-Station Siegen-Süd in Eiserfeld. Nach 39 Jahren bei der Diakonie in Südwestfalen ging die 63-Jährige jetzt in den Ruhestand. Beste Wünsche mit auf den Weg in ihre neue Zukunft gaben ihr Petra Nösges, Pfarrer Jörn Contag (links) und Harry Feige. Foto: Diakonie

39 Jahre lang war Cornelia Bloos Teil der Diakonie in Südwestfalen, seit dem 1. Januar 2003 leitete sie die Diakonie-Station Siegen-Süd in Eiserfeld. „Jetzt ist es an der Zeit, die Aufgaben in jüngere Hände zu legen“, verabschiedete sich die 63-Jährige bei einer Feierstunde im Casino des IHW-Parks in den Ruhestand.

Nach ihrer Ausbildung fand Cornelia Bloos 1980 ihre erste Arbeitsstelle als Krankenschwester im Diakonie Klinikum Jung-Stilling. Elf Jahre blieb sie im stationären Bereich tätig, bevor sie 1991 in die Diakonie-Station Siegen-Mitte wechselte. „Das war eine spannende Zeit“, erinnert sich Bloos, „denn die Station wurde ja erst 1990 gegründet. Der Prozess des Aufbaus war arbeitsreich, aber faszinierend.“ Cornelia Bloss kam gut zurecht, bildete sich zur Pflegedienstleitung weiter und übernahm am 1. Januar 2003 den Eiserfelder Standort. Der Abschied fällt der 63-Jährigen nun schwer: „Egal, wo ich gearbeitet habe, es war immer eine wunderschöne Zeit. Die Diakonie in Südwestfalen ist meine zweite Familie.“

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Liebevoll gestalteten Kollegen und Weggefährten auch die Abschiedsfeier. Pfarrer Jörn Contag, theologischer Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen, überreichte als Geschenk einen bunten Schlüssel-Rohling. „Dieser soll Sie daran erinnern, welche Türen Ihnen nun, in der neuen Zeit, die anbricht, mit Gottes Hilfe noch offen stehen.“

Bloos` Berufsleben ließ der Geschäftsführer der Ambulanten Diakonischen Dienste (ADD)  Harry Feige noch einmal Revue passieren: „Aber jetzt ist der Tag da, an den Sie eigentlich nicht denken wollten.“ Um die erste Zeit des Ruhestandes zu versüßen, überreichte er dem Ehepaar Bloos einen Reisegutschein. Zu Tränen rührte die scheidende Pflegedienstleitung das Geschenk der Kollegen, rund um ihre Nachfolgerin Petra Nösges. Sie überbrachten ihre Abschiedswünsche in Gedichtform und überreichten der scheidenden Chefin einen dicken Bildband mit Aufnahmen aus den  vergangenen vier Jahrzehnten Berufsleben.

Den persönlichen Einsatz von Cornelia Bloos hob Sigrid Beschorner, ADD-Abteilungsleitung Pflege, hervor: „Was Sie ausmacht, das steht in keiner Stellenbeschreibung. Diese Gabe, sich für andere einzusetzen, muss man einfach haben.“

Bevor der Abschied in gemütlicher Runde ausklang, richtete Cornelia Bloos Worte des Dankes an ihre Gäste: „Immer wieder ist es mir mit Hilfe der Kollegen gelungen, neue Ziele und Aufgaben zu meistern. Seite an Seite haben wir alles geschafft.“

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