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Schulunterricht im Biologielabor

Anhand der Verfärbung der Blätter war zu erkennen, ob die Photosynthese gerade stattfindet. Foto: Uni Siegen

An drei Tagen bekamen SchülerInnen der Oberstufe Einblicke in die Biologie-Didaktik der Universität Siegen.

Reges Treiben herrschte in den vergangenen Tagen im Labor der Biologie-Didaktik am Campus Hölderlin. Insgesamt tüftelten über drei Tage 75 OberstufenschülerInnen vom Evangelischen Gymnasium Siegen im Labor an ihren Experimenten. Unter der Leitung von Dr. Björn Hendel vom Institut für Biologie behandelten sie passend zu ihrer Unterrichtsreihe und mit dem Lehrplan abgestimmt das Thema „Pflanzen“ und erhielten Einblicke in die Universität Siegen.

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Die SchülerInnen sollten nachweisen, dass eine Pflanze für die Photosynthese Luft, Wasser und C02 benötigt. Also entzogen sie den Pflanzen nach und nach diese Bedingungen, um die Folgen zu beobachten. Dazu deckten sie einige Blätter mit Alufolie ab, um das Licht zu entnehmen oder rieben Vaseline an die Blätter, um die Poren zu verstopfen und dadurch das C02 unwirksam zu machen. Je nachdem, wie sich die Blätter hinterher verfärbten, konnten Hendel und die SchülerInnen feststellen, ob die Photosynthese unterbrochen wurde.

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Weitere Versuche drehten sich um die Farbstoffe eines Blattes in der Photosynthese, um die Funktionsweise von chemischen Mitteln zur Unkrautvernichtung – sogenannten Herbiziden – sowie um die Menge der Sauerstoffproduktion einer Pflanze.

Neben den SchülerInnen zeigten sich auch die LehrerInnen durch die Experimente beeindruckt, die in diesem Umfang in Schulen schwer umsetzbar sind. In den kommenden Jahren möchte Hendel die Veranstaltung so gestalten, dass die Lehramt-Studierenden des Faches Biologie noch mehr in den Kontakt mit den SchülerInnen kommen und sich so ein Bild von ihrem späteren Beruf als LehrerInnen machen können. „Wir möchten erreichen, dass die Studierenden praktische Erfahrung im Umgang mit den Schülern sammeln. Sie sollen selbst ein Gefühl dafür entwickeln“, erklärte Hendel. „Auf diese Art und Weise profitieren sowohl Schüler als auch Studierende von der Veranstaltung.“

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