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„Giller 2019“ – kultiger denn je

Im Nachmittagsprogramm fand der Wettbewerb Ginsberger Heide-Wanderpreis sehr großen Gefallen. Neun Frauen und acht Männer stellten sich den Herausforderungen, angefangen mit der neuen Disziplin Hindernis-Lauf. Foto: Juliane Scheel

Mehr als Mehr als 2.200 Turner tummelten sich beim Bergturnfest auf der Ginsberger Heide

„Herrliche Tage auf dem Giller“, „Giller ist einfach Kult“, „anstrengendes, aber tolles Turnfest“ und „Giller ist und bleibt einfach Kult“, so die Meinungen der Aktiven und Gäste des diesjährigen Turnfestes auf dem Giller. Im Kreis der großen Turnerfamilie  wurde geturnt, getanzt, gespielt, gelaufen, geworfen, gesprungen, gelacht, gewandert und miteinander gefeiert.

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Nachdem eine Woche zuvor die Schwimmwettkämpfe im Hallenbad Dahlbruch reibungslos über die Bühnen gegangen sind, begann Freitagabend die 1129. Auflage des Gillerberg-Turnfestes mit dem Beach-Volleyball-Turnier und den Ausdauerwettkämpfen auf der Ginsberger Heide. Bei heißer Musik und toller Stimmung spielten die Teams bis tief in die Nacht in den Vorrundenspielen um das Weiterkommen im Volleyball-Turnier. 211198 Läuferinnen und Läufer, Walkerinnen und Walker machten sich bei guten äußeren Bedingungen auf die verschieden langen Strecken in den Wäldern rund um den Giller. Beim Zieleinlauf vor dem Gillerheim wurde jeder jubelnd empfangen.
Der Giller-Samstag gehörte wieder den Kindern. Am Vormittag absolvierten die Mädchen und Jungen ihre Wettkämpfe, sei es als Einzel- oder als Gruppenwettbewerb. Zahlreiche Mannschaften stellten sich beim Kinderwettkampf – KWK- in turnerischen und leichtathletischen Disziplinen den Kampfrichtern. Beim anschließenden Kindergruppenwettstreit – KGW –  boten die vielen Gruppen in ihren selbst zusammengestellten Dreikämpfen sehr gute und besonders sehenswerte Leistungen.

Das Mitmach-Angebot des Nachmittages gestaltete sich als Giller-Olympiade. So konnten die Schülerinnen und Schüler, in Zweiergruppen zum Beispiel „am Rad drehen“ indem sie auf einer riesigen Holztrommel balancierten. Beim „Gassi gehen“ mit verbunden Augen transportierten sie ein mit Wasser gefülltes Gefäß oder sie bewältigten einen Parcours als „Dreibein“ mit zusammengebundenen Beinen. Im Giller-Schminkstudio bzw. mit Tattoos dekorieren waren die deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot- Gold ganz in, denn für die Live-Übertragung des Viertelfinals Deutschland- Italien am Abend auf der Bühne wollten viele bestens „gerüstet sein“. oder sich auf der Hüpfburg verausgaben Neben der Hüpfburg wurde in diesem Jahr der Kletterturm sehr rege in Anspruch genommen. Großen der Schnupper-Orientierungslauf mitten auf dem Gillerplatz Die OLG Siegerland hatte einen Parcours aufgebaut, den die Kinder in verschiedenen Schwierigkeitsstufen absolvieren konnten. Als besonderes Highlight entpuppte sich der erstmalig angebotene Teamwettbewerb „Ginsberger Heide Junior“. Ähnlich wie die Erwachsenen, die seit vielen Jahren sonntags als Einzelstarter um den begehrten Wanderpreis Ginsberger Heide kämpfen, hatten die jungen Teams, bestehend aus vier Personen, verschiedene Aufgaben zu meistern. Nach jeder Disziplin verringerte sich der Teilnehmerkreis, so dass am Ende beim Tauziehen nur zwei Teams gegeneinander antraten. Den sportlichen Abschluss des Nachmittags bildeten die Vereinsstaffeln. Aufgeteilt in verschiedene Klassen kämpften Mädchen und Jungen in 3828 Vereinsstaffeln in spannenden Läufen um die schnellsten Zeiten.

Das Abendprogramm wurde mit dem lustigen Teamwettbewerb „Die perfekten 60 Sekunden“ eröffnet. Als besonderer Höhepunkt lockte um 21:00 Uhr die „Giller-Night-Show“ alle Bewohner der großen Zeltstadt und zahlreiche Besucher vor die Bühne. 17 Vereinsgruppen hatten sich bei Ankündigung dieses Events ganz schnell angeboten, an dem Programm mit Vorführungen mitzuwirken. Es war eine geniale Show aus Tanz, Gymnastik, Turnen und Feuerzauber, die erst gegen Mitternacht endete.

Am Sonntag nach der Andacht gingen um 9:30 Uhr rund 40 Wanderer auf die beiden angebotenen 5- und 15 km langen Wanderstrecken. Ab 10:00 Uhr hieß es für die Jugendlichen und Erwachsenen um Meter, Sekunden und Punkte zu kämpfen. In leichtathletischen Mehrkämpfen, im Turnen und im Orientierungslauf versuchten alle, ihr Bestes zu geben. In den Gruppenwettbewerben „Just Dance“, TGW – und TGM zeigte die große Schar der 24 Gruppen ihre Gymnastik-, Turn- und Tanzvorführungen auf der großen Bühne. Begeistert wurden die einzelnen Gruppen in ihren raffinierten und originellen Kostümen von der großen Schar der Zuschauer gefeiert.

Im Nachmittagsprogramm fand der Wettbewerb Ginsberger Heide-Wanderpreis sehr großen Gefallen. Neun Frauen und acht Männer stellten sich den Herausforderungen, angefangen mit der neuen Disziplin Hindernis-Lauf. Danach folgten im Ausscheidungsmodus der Weit-Hochsprung und das Baumstammwerfen. Während die Männer noch das Klettern an den Seilen meistern mussten, reduzierte sich bei den Frauen im Baumstammwerfen die Teilnehmerzahl auf die beiden Konkurrentinnen, die wie ihre männlichen Pendants im abschließenden Tauziehen ihre Sieger ermittelten.

Vor der Siegerehrung der Gruppen- und Einzel- sowie der Turnwettkämpfe – die Siegerehrung der leichtathletischen Wettbewerbe wurde wie tags zuvor bei den Kindern bereits kurz nach Mittag durchgeführt – sorgten die Pendelstaffeln der Vereine für Spannung.

Sonntagabend endete ein wunderschönes Bergturnfest, das bei bestem Wetter die Turner sowie die vielen Gäste und Zuschauer begeisterte.

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