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7.000 Schüler strömten zum 7. Siegerländer Volksbank Schülerlauf

Nach den Läufen wurden die Schulen und Läufer(innen) in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Foto: Jürgen Kirsch

Mit erneut rund 7000 Teilnehmern aus 46 Schulen war der 7. Siegerländer Volksbank Schülerlauf einmal mehr das größte Event seiner Art in Deutschland. „Wir lernen jedes Jahr dazu. Mein Eindruck war, dass alles gut gelaufen ist und der Ablauf funktioniert hat“, resümierte Organisator Martin Hoffmann. Anders als im Vorjahr starteten die Klassen fünf und sechs getrennt voneinander. Außerdem wurde der Abstand bei den Startgruppen aus Sicherheitsgründen vergrößert, nachdem die Veranstaltung 2018 von einem Sturz überschattet wurde. Diesmal kam es zu keinen Unfällen, doch ohne Einsatz blieben die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuz (DRK) nicht, da kleinere Blessuren nicht vermieden werden konnten. „Auf dem Pausenhöfen wird öfter mal ein Pflaster geklebt“, gab Hoffmann zu Bedenken. Immerhin konnte das Gedränge der Vielzahl an Schülerinnen und Schülern auf der Startbahn entzerrt werden. „Man hält da jedes Mal die Luft an“, war Norbert Kaufmann, Vorstand des Hauptsponsors Volksbank Südwestfalen, erleichtert, als alle Läuferinnen und Läufer sicher im Ziel ankamen.

Den Anfang machten die rund 2000 Grundschüler am frühen Mittwochmorgen. Sie hatten 1000 Meter zu bewältigen. Die meisten Teilnehmer stellte hier die Grundschule Eiserfeld/Eisern (300 Starter) gefolgt von der Glück-Auf-Schule (210) und der Spandauer Schule (200).

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Bei den weiterführenden Schulen hatten die Gesamtschule Eiserfeld mit 484 Startern die meisten Teilnehmer mobilisieren können. Ebenfalls stark vertreten waren die Realschule am Oberen Schloss (457 Starter) und das Gymnasium Netphen (344). Übrigens hatten die Eiserfelder nicht nur die meisten Kinder zum Laufen bewegen können, sondern schickten auch noch 150 Helfer zur Unterstützung zu der beliebten Veranstaltung. Insgesamt zählte der Schülerlauf etwa 300 Helferinnen und Helfer, zu denen auch das Technische Hilfswerk (THW) und das DRK gehörten. Auch die Polizei, das Ordnungsamt, die Feuerwehr und die VWS sowie der Landesbetrieb Straßen.NRW stellten Einsatzkräfte für den reibungslosen Ablauf des Schülerlaufs. Die weiteste Anreise hatten übrigens die Schülerinnen und Schüler der Leonardo Da Vinci Schule aus Morsbach.

Ab der fünften Klassen mussten die Läuferinnen und Läufer eine Distanz von 2,5 Kilometern zurück legen. Doch gerade die älteren Schülerinnen und Schüler ließen es diesmal etwas ruhiger angehen. Sie wandelten die Laufstrecke zum Wanderweg um, was auch Moderator Stefan Fuckert nicht unkommentiert ließ. „Wer langsamer läuft, wird schneller braun“, sagte er im Hinblick auf den strahlenden Sonnenschein bei Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Dass manchen Jugendlichen zwei Tage vor dem Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen etwas die Motivation zum Laufen fehlte, trübte die Stimmung von Veranstalter Martin Hoffmann nicht. „Das ist doch keine Meisterschaft. Es ist jedem Schüler selbst überlassen, wie er mit der Veranstaltung umgeht“, sagte er. Dass manche Schulen den Schülerlauf zur Pflichtveranstaltung machten, erklärte er mit dem nahenden Ferienbeginn. „Die Lehrer suchen da nach Möglichkeiten für Aktivitäten. Wir bieten eine gute Alternative an. Der Termin kurz vor den sechswöchigen Ferien haben wir bewusst so gewählt, sonst würde der Event nicht funktionieren“, so Hoffmann.

Sichtlich Spaß hatte aber die Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen, die auf der Laufstrecke dann doch der sportliche Ehrgeiz packte. „Es ist eine lockere Atmosphäre. Die Stimmung ist gut. Es geht hier um Sport, Gesundheit, Bewegung und die Teamleistung“, nannte Norbert Kaufmann die Merkmale des Laufevent rund um den Bismarckplatz. Für ordentlich Stimmung am Streckenrand sorgten übrigens vor allem die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Netphen. Sie feuerten ihre Mitschüler, aber auch die Läufer anderer Schulen lautstark an. Eine positive Resonanz gab es schließlich auch von den Lehrkräften. Das große Schulsportfest in Weidenau endete mit der Siegerehrung, bei dem nicht nur die schnellsten Läuferinnen und Läufer geehrt wurden, sondern auch die originellsten Teamnamen und T-Shirts prämiert wurden. Die Ergebnisse:

 

„Der originellste Name“

 

Grundschulen

  1. Oberfischbacher Turboschnecken (Grundschule Oberfischbach)
  2. Genialcher Laufwunder (Grundschule Alchen)
  3. Renneulen (St. Martin Schule Kreuztal)

 

ab Klasse 5

 

  1. Team Schnellschuh (Leonardo Da Vinci Schule Morsbach)
  2. Die Rasierer (Gymnasium Wilnsdorf)
  3. run for future (Hauptschule Eichen)

 

„Das schönste Shirt“

 

Grundschulen

  1. Grundschule Alchen
  2. Grundschule Fellinghausen
  3. Schule am Sonnenhang

ab Klasse 5

  1. Hauptschule Eichen
  2. Gymnasium Wilnsdorf
  3. Pestalozzischule

 

Die schnellsten Läuferinnen und Läufer

 

Klasse 5

Jungen

  1. Moritz Giesler (Gymnasium Netphen) 9:26 Minuten
  2. Ben Decher (Gesamtschule Freudenberg)
  3. Noel Albers (Realschule am Oberen Schloss)

Mädchen

  1. Agnes Charlotte Gronzk (Gymnasium Am Löhrtor) 10:29 Minuten
  2. Amy Jlie Dutine (Gymnasium Am Löhrtor)
  3. Sophia Bergen (Gymnasium Netphen)

 

Klasse 6

Jungen

  1. Finn Birkner (Bertha von Suttner Gesamtschule) 9:01 Minuten
  2. Michal Klinkow (FJM Siegen)

Mädchen

  1. Paula Voigt (Gymnasium Wilnsdorf) 9:21 Minuten
  2. Eva Schadt (Gymnasium Wilnsdorf)
  3. Marie Gutsch (Gymnasium Netphen)

 

Klasse 7 & 8

Jungen

  1. Lacin Mämmädov (Realschule Am Schießberg) 8:41 Minuten
  2. Rachid Allaoui (Realschule am Oberen Schloss)
  3. Mourice Grohs (Realschule am Oberen Schloss)

Mädchen

  1. Sina Uebach (Gesamtschule Freudenberg) 9:16 Minuten
  2. Franziska Sophie Roth (Gymnasium Am Löhrtor)
  3. Clara Fuchs (FJM Siegen)

 

Klasse 9 – 13

Jungen

  1. Linus Bell (Gymnasium Wilnsdorf) 8:10 Minuten
  2. David Schönherr (FJM Siegen)
  3. Arthurs Murins (Berufskolleg Siegen)

Mädchen

  1. Inga Sauer (FJM Siegen) 8:41 Minuten
  2. Mattea Mittler (Gymnasium Wilnsdorf)
  3. Maren Sauer (FJM Siegen)

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