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Studierende treffen auf Nobelpreisträger

Lisa Weinbrenner in einer Diskussion mit Daniel Shechtman, Nobelpreisträger des Jahres 2011. Quelle: Patrick Kunkel/Lindau Nobel Laureate Meetings.

Zwei Studierende der Universität Siegen haben an der 69. Nobelpreisträgertagung in Lindau am Bodensee teilgenommen und sich mit SpitzenwissenschaftlerInnen aus aller Welt ausgetauscht.

Angeregter Austausch mit einem Nobelpreisträger hier, ein netter Plausch mit einer Spitzenwissenschaftlerin dort: In Lindau am Bodensee hat zum 69. Mal die Nobelpreisträgertagung stattgefunden, bei der NobelpreisträgerInnen auf Nachwuchsforschende aus der ganzen Welt treffen. In diesem Jahr war die Veranstaltung der Physik gewidmet – und mit dabei waren zwei Siegener Physikstudierende. Bachelorstudentin Lisa Weinbrenner und Doktorand Timo Simnacher, der auf dem Gebiet der theoretischen Quantenphysik promoviert, hatten eine Einladung zu dieser besonderen Tagung erhalten.

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„Die persönlichen Erfahrungen der Nobelpreisträger zeigen, dass man auf den unterschiedlichsten Wegen zum Erfolg gelangen kann. Die Geschichten und das Erlebte werden mich lange begleiten und haben mich für meine akademische Karriere sehr motiviert“, sagte Simnacher. Die Siegener Studierenden mussten ein aufwendiges Auswahlverfahren durchlaufen, in dem aus rund 10.000 BewerberInnen die 580 Teilnehmenden aus 89 Ländern bestimmt wurden. Doch der Aufwand lohnte sich: Timo Simnacher und Lisa Weinbrenner hatten eine Woche lang die Chance, mit NobelpreisträgerInnen wie den aktuellen Laureaten Donna Strickland (Kanada) und Gérard Mourou (Frankreich) zu reden – ob beim Mittagessen oder bei einem Spaziergang. „Die Teilnahme an der Tagung ist für jeden eine Ehre. Umso schöner ist es, dass in diesem Jahr zwei unserer Studierenden mit dabei sein durften“, freute sich Prof. Dr. Otfried Gühne vom Department Physik der Uni Siegen.

Schon seit 1951 finden in Lindau die Nobelpreisträgertagungen statt. In diesem Jahr waren 39 NobelpreisträgerInnen an den Bodensee gekommen, um in Vorträgen und Diskussionen den Nachwuchsforschenden ihre Arbeitsgebiete vorzustellen und voneinander zu lernen.

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