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Sanierung des Ehrenmals kommt gut voran

Machten sich jetzt ein Bild von der Sanierung des Ehrenmals: (v.l.v.) Friedrich Schmidt (HV Niederschelden), Berthold Mengel (HV Niederschelderhütte), Bürgermeister Maik Köhler und Steffen Mues, Ulrich Merzhäuser (Bürgerverein Mudersbach) sowie weitere Vertreter der Heimatvereine und der Stadt Siegen. Foto: Stadt Siegen

Anfang 2017 waren acht massive Bronzetafeln des Ehrenmals für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs am Kirchberg in Niederschelden gestohlen und das Mauerwerk mit den Naturwerksteinplatten beschädigt worden – jetzt machten sich Steffen Mues und Maik Köhler, ihres Zeichens Bürgermeister der Stadt Siegen bzw. der Ortsgemeinde Mudersbach, vor Ort ein Bild vom Fortschritt der Sanierung. Das Treffen fand auf den Tag genau 97 Jahre nach der Übergabe des Denkmals am 13. August 1922 statt. Bürgermeister Mues lobte die gute „grenzüberschreitende“ Zusammenarbeit beider Kommunen und Heimatvereine wie auch bei anderen laufenden Projekten der Heimatarbeit als „vorbildlich“.

Nach dem Diebstahl und der Beschädigung des Denkmals unterhalb der ev. Kirche, das an die Namen der Toten aus Niederschelden und Niederschelderhütte erinnert, hatten sich Vertreter der beiden Kommunen Siegen und Mudersbach sowie der beiden Heimatvereine Niederschelden und Niederschelderhütte sehr schnell beraten, wie man mit dem Schaden umgeht und das weitere Verfahren abgestimmt.

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Die Stadt Siegen entschied, die Sanierungsarbeiten für das Mauerwerk zu übernehmen. Die Ortsgemeinde Mudersbach sagte ihre finanzielle Beteiligung zu. Nach entsprechender Auftragsvergabe an ein Steinmetz-Fachunternehmen wurde gemeinsam entschieden, die von den Bronzetafeln bisher verdeckten Steinplatten mit den Namen der Gefallenen des Ersten Weltkrieges wieder zu verwenden und so wie ursprünglich 1922 sichtbar zu machen. In einem zweiten Schritt sollen Gestaltungsvorschläge für die gesonderte Anbringung der Namen der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges erarbeitet werden.

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Konkret hat das Fachunternehmen die Abdeckplatten repariert, ergänzt, neu gesetzt und verfugt, die Skulptur repariert, das gesamte Ehrenmal gereinigt und Bruchsteinfugen retuschiert. Außerdem sind die Schrifttafeln  zum Ersten Weltkrieg neu verankert und gesetzt worden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 35.000 Euro. Im nächsten Schritt werden die beiden Heimatvereine in Abstimmung mit der Denkmalbehörde über die neu zu installierenden Tafeln für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges entscheiden. Die Baumaßnahme an der Gedenkstätte soll Anfang des kommenden Jahres umgesetzt werden.

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