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Wahlbach bezwingt Spitzenreiter – Deuzer Fehlstart

Jannik Birkner (li.) musste mit der Zweitvertetung von Germania Salchendorf eine Niederlage in Geisweid einstecken und Christian Sting (re.) verlor mit dem TuS Deuz klar in Niederndorf. Foto: Rene Traut

Im vierten Saisonspiel musste der FC Grün-Weiß Siegen die erste Niederlage hinnehmen. Die Lindenberger unterlagen dem FC Wahlbach mit 1:2. Die SpVg. Niederdorf überraschte mit einem 6:3-Erfolg gegen den TuS Deuz, dessen Fehlstart damit komplett ist.

FC Wahlbach – FC GW Siegen 2:1 (0:1).

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Zunächst sah es so aus, als blieben die Grün-Weißen in der Erfolgsspur. Flamur Kameraj traf nach 37 Minuten. Eine verdiente Führung für den Gast, der in den ersten 45 Minuten mehr vom Spiel hatte. Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. „Nach dem Rückstand haben wir ein anderes Gesicht gezeigt und die Zweikämpfe angenommen“, sagte Wahlbachs Trainer Marek Gajdzis. Nach einem Foul an Till Metz verwandelte Emre Gökcek den fälligen Elfmeter sicher (86.) und Metz erzielte das Siegtor zwei Minuten vor dem Ende. Dank der späten Tore jubelte Wahlbach. „Das war aufgrund der zweiten Hälfte nicht unverdient“, so Gajdzis.

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SpVg. Niederndorf – TuS Deuz 6:3 (1:0).

„Der Gegner hat uns heute die Grenzen aufgezeigt. Wir haben gegen die Geschwindigkeit von Jan Uebach und Joel Grümbel kein Mittel gefunden“, nannte TuS-Trainer Alexander Müller die beiden Schlüsselspieler auf Seiten der Niederndorfer. Uebach netzte dreimal ein (36., 48., 82.), Grümbel zweimal (54., 64.). Außerdem traf Simon Langenbach (65.) für die Hausherren. Auf der anderen Seite waren Dennis Honig (57.), Dennis Schneider (70.) und Christian Hähn (84.) erfolgreich. Noch vor dem 1:0 der Spielvereinigung traf der Deuzer Jan Vitt die Latte. „Der Doppelschlag nach der Pause war schon die Entscheidung. Wir müssen jetzt von einem Fehlstart reden, da gibt es keine zwei Meinungen“, erklärte Müller. Am nächsten Sonntag kommt es in Deuz somit zum „Kellerduell“ mit Wilnsdorf/Wilgersdorf.

SG Siegen-Giersberg – SG Mudersbach/Brachbach 2:0 (1:0).

Mit seinem linken Fuß beförderte der Giersberger Mezlum Madak bereits nach 120 Sekunden den Ball aus 20 Metern ins lange Eck. Die Hausherren hatten noch in der ersten Hälfte weitere Chancen und das Glück, dass Marcel Farnschläder aus kurzer Distanz über das Tor schoss. Das wäre der Ausgleich gewesen. Stattdessen blieb es bei der knappen Führung, die fast bis zum Schluss Bestand hatte. Denn erst nach 75 Minuten entschied Benjamin Rohleder per Elfmeter das Spiel. Markus Müller war gefoult worden. „Wir hätten viel früher das zweite Tor schießen müssen. Mudersbach hatte ich stärker erwartet. Die drei Punkte nehmen wir gerne an und freuen uns nun auf das Spiel gegen Grün-Weiß Siegen. Das wird schwierig, auch wenn sie heute verloren haben“, blickte Giersbergs Trainer Christoph Spies voraus.

SV Setzen – TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf 2:0 (1:0). 3

Setzen tat sich gegen das Schlusslicht lange schwer. „Am Ende bin ich froh, dass wir gewonnen haben“, atmete SVS-Coach Maik Wolf auf. „Bei eigenem Ballbesitz haben wir zu behäbig agiert. Wilnsdorf hatte nach vorne wenig Durchschlagskraft. Bei unseren Chancen müssen wir die Überzahlsituationen besser ausspielen“, fügte er an. Somit fiel auch das 1:0 der Setzener nach einem ruhenden Ball. Patrick Schmidt brachte die Kugel aus dem Halbfeld in den Strafraum. Michel Schwarzfärber köpfte vom zweiten Pfosten ins Zentrum, wo Jeremias Halbe den Ball über die Linie drückte (43.). Eine Minute vor dem Abpfiff sorgte Schwarzfärber vom Punkt aus für die Entscheidung. Nach einem Konter war Patrick Schmidt zuvor vorgeprescht. Statt einen Querpass zu spielen, dribbelte er gegen mehrere Gegenspieler und kam dann im Strafraum zu Fall.

VfL Klafeld-Geisweid – Germania Salchendorf II 3:2 (1:0).

Die Klafelder hätten sich nach einer guten Vorstellung ein klareres Resultat gewünscht. „Wir haben souverän gespielt“, lobte Spielertrainer Steffen Öhm die Leistung in der ersten Hälfte. Dabei profitierten die „Fürsten“ von einem Eigentor, das Martin Schlemper nach zwei Minuten unterlief. Fortan hatten Besmir Hysenaj und Andreas Schmidt die Möglichkeiten auf das 2:0 vergeben. Dann traf Christian Dickel auf Salchendorfer Seite nach einem Debus-Pass nur die Latte (30.). Einen Elfmeter nach einem Foul an Hysenaj vergab Nico Dreisbach zunächst. Doch da sich Germania-Keeper Marcel Stahl zu früh bewegte, ließ der Referee den Strafstoß wiederholten. Den zweiten  Anlauf, den Justin Groos übernahm, war von Erfolg gekrönt (58.). Germanen-Coach Sebastian Reineck regte sich über diesen 2. Versuch so sehr auf, dass er vom Unparteiischen mit der Roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Etwa zehn Minuten später markierte Dickel das Anschlusstor und konnte fünf Minuten vor dem Abpfiff sogar ausgleichen. Groos brachte die „Fürsten“ in der langen Nachspielzeit (90.+4) per abgefälschtem Schuss aber wieder in Führung. „Das war eine reife Leistung“, meinte Öhm.

SG Hickengrund – FC Kreuztal 1:2 (0:2).

Mit dem Wort „Enttäuschung“ lässt sich die Partie aus Sicht der „Hicken“ treffend beschreiben. Schon nach nur sieben Minuten gab es den ersten Rückschlag. Hicham Aloui verwandelte einen Elfmeter, den Torwart Heinz verursacht hatte. „Ein psychologischer Knacks für uns“, betonte Hickengrunds Sportlicher Leiter Sascha Majkic. Ein ähnliches Geschenk war der nächste Elfmeter, den diesmal Colin Simmert verwirkte. Wieder traf Aloui (30.). Die insgesamt zerfahrene Partie nahm dann nach knapp einer Stunde ein unschöne Wendung. Florian Dema sah wegen einer Beleidigung die Rote Karte (57.). Im gleichen Zuge wurde auch Kreuztals Trainer Serdar Adiller des Feldes verwiesen, der die Welt nicht mehr verstand. „Das ist eine Frechheit. Die Rote Karte ist lächerlich. Jede Aktion wurde an die große Glocke gehängt. Wir werden zu hart bestraft. Das ist nicht fair“, fühlte sich Adiller von Schiedsrichter Maximilian Windorf ungerecht behandelt. Der Unparteiische zeigte zudem Arian Dema wegen Ballwegschlagens die Ampelkarte (90.+2), ließ sehr lange nachspielen und präsentierte auch Hamza Cosar den Roten Karton (90.+8). Doch in dreifacher Überzahl konnte Hickengrund bis auf das Anschlusstor von Philipp Rath (90.+5) keinen Ertrag schöpfen. Kreuztal rettete den Vorsprung über die Zeit.

Siegener SC – VfB Burbach 2:1 (1:0).

Die Siegener fuhren im heimischen Charlottental ihren zweiten Saisonsieg ein. Fidan Kameroli (32.) ebnete den Weg. Burbach glich nach der Pause durch Michael Kaiser aus (48.). Kurz vor dem Ende gelang Placido Randazzo (82.) das viel umjubelte Siegtor.

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