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Eiserfeld ist Derby-Sieger – Weißtal, Freudenberg und Salchendorf weiter siegreich

Der SuS Niederschelden (li. Niklas Petri) blieb auch gegen den FC Eiserfeld (re. Lars Stamm) sieglos. Die Eiserfelder gewannen das Derby mit 1:0. Foto: Rene Traut

Der FC Eiserfeld hat das Derby beim SuS Niederschelden mit 1:0 gewonnen, der TSV Weißtal, der SV Fortuna Freudenberg und Germania Salchendorf bleiben weiter siegreich und der 1.FC Türk Geisweid kam in Listernohl unter die Räder. Aufsteiger Neunkirchen verlor knapp in Kierspe.

 

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Rot Weiß Hünsborn – SV Germania Salchendorf 0:2 (0:0).

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Der SV Germania Salchendorf hat sich mit dem 2:0-Auswärtssieg in Hünsborn im oberen Tabellendrittel der Bezirksliga festgesetzt.

Der neue Tabellendritte tat sich aber über weite Strecken dieses Spieles schwer und setzte sich erst spät durch.

„Es war über 90 Minuten eine zähe Angelegenheit und kurz vor der Pause hatten wir Glück nicht in Rückstand zu geraten. Wir hatten gefühlte 80-Prozent Ballbesitz aber die Hünsborner haben auf Fehler gewartet, von denen wir zwei, drei gemacht haben und dann wurde es gefährlich. Nach dem ersten Treffer lief es dann aber besser und am Ende geht der Sieg auch in Ordnung“, wusste Germanen-Coach Thomas Scherzer zu berichten.

Jan-Philipp Gelber (53.) köpfte einen Meiswinkel-Freistoß in die Hünsborner-Maschen und in der 77. Minute war es Tim Schilk, der eine Vorarbeit von Benni von Fugler am zweiten Pfosten verwertete.

 

SuS Niederschelden – FC Eiserfeld 0:1 (0:1).

Der FC Eiserfeld konnte das Derby gegen den SuS Niederschelden mit 1:0 gewinnen – es war der dritte Sieg in Folge für die Gäste, für den SuS setzte es die vierte Niederlage am Stück.

In einem hitzigen Spiel erzielte Lukas Weber das Tor des Tages, Henry Enders hatte Till Jäger auf die Reise geschickt und dessen Flanke landete bei Weber, der in der 18. Minute gekonnt einschob.

„Es war ein typisches Derby und nichts für’s Auge. Meine Jungs waren gallig und haben den SuS zu Fehlern gezwungen. In der 2. Halbzeit haben wir die Konter nicht gut ausgespielt, haben aber auch nicht viele Chancen zugelassen. Wir haben jetzt zehn Punkte <uf dem Konto – damit können wir zufrieden sein“, sagte FC-Trainer Jan Fünfsinn.

SuS-Coach Andreas Wieczorek sah ein ausgeglichenes Spiel:

„Wir haben zwischen der 15. und 30. Minute den Faden verloren und nachher wieder alles versucht aber leider konnten wir aus unseren wenigen Möglichkeiten keinen Treffer erzielen. Wir machen momentan zu viele individuelle Fehler aber ich glaube trotzdem an die Mannschaft und wir werden weiter in Ruhe arbeiten“.

 

TSV Weißtal – SV 04 Attendorn 1:0 (0:0).

Im Duell zweier Top-Teams der Liga behielt der TSV Weißtal die Oberhand über den SV Attendorn.

In einem hitzigen und spannenden Spiel schenkten sich beide Teams nichts und gerade in der 1. Halbzeit neutralisierten sich die Mannschaften, daher gab es bis zur Pause kaum nennenswerte Torchancen.

„Genau dieses Spiel hatte ich erwartet und in der Kabine habe ich gesagt, dass Kleinigkeiten diese Partie entscheiden werden und genau so war es. Es war am Ende ein Arbeitssieg, den sich meine Mannschaft verdient hat“, gab TSV-Spielertrainer Konstantin Volz zu Protokoll.

Kurz nach der Pause nutzte TSV-Torjäger Lars Schardt (49.) einen Umschaltmoment über Daniel Wadolowski zur entscheidenden 1:0-Führung. Der TSV hatte dann eine Vielzahl an hochkarätigen Konterchancen, ohne jedoch eine davon zu nutzen – so blieb es bis zum Ende spannend.

Attendorn spielt sehr variabel und ist unangenehm zu bespielen, es ging heute richtig zur Sache ohne das es unfair wurde, daher möchte ich auch den jungen Unparteiischen Tunakan Vural loben, der eine klare Linie hatte und somit ein sehr guter Spielleiter war“, so Volz.

 

Kiersper SC – Spvvg. Neunkirchen 2:1 (0:0).

Die Spielvereinigung Neunkirchen hat das Auswärtsspiel beim Kiersper SC knapp mit 1:2 verloren.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit traf Tom Hoffmann (65.) für die Heimelf, die Remzy Karabina (79.) nach einem Pass in die Schnittstelle zum 1:1 ausgleichen konnte.

„Vom Spielverlauf geht die Niederlage schon in Ordnung, denn Kierspe hatte schon in Halbzeit eins eine Vielzahl an Chancen, allerdings nehmen wir hier mit etwas Spielglück einen Punkt mit“, merkte Spvvg.-Trainer Isni Balijaj an.

Furkan Demiray hatte aber etwas gegen eine Punkteteilung und traf in der 85. Minute zum 2:1-Endstand.

 

SC Listernohl-WL – 1.FC Türk Geisweid 6:0 (3:0).

Der 1.FC Türk Geisweid bleibt weiter sieglos und holte sich beim SC Listernohl-WL eine 0:6-Schlappe ab.

Geisweids-Trainer Selimbey Öztürk fand daher auch deutliche Worte:

Die Niederlage war auch in dieser Höhe absolut verdient. Es reicht einfach nicht mit 70-Prozent zu bestehen, ich habe meine Mannschaft so noch nicht gesehen, da fehlen mir einfach die Worte. Wir hatten uns viel vorgenommen aber vom Anpfiff an waren wir nicht da. Das ist eine reine Kopfsache, denn laufen und kämpfen kann jeder, ich hoffe es war heute ein Hallo wach-Effekt, denn so langsam müssen wir mal den Schalter umlegen“.

Marlon Klein (8./89.) eröffnete und beschloss den reichen Treffersegen der Gastgeber, Bastian Klein (27.), Michael Aspelmeyer (36./63.) und Julius Hesmer (78.) trugen sich ebenfalls in die Torjägerliste ein.

In der 69. Minute sah Gästeakteur Slim Absi wegen wiederholten Foulspiels die Gelb/Rote Karte.

 

TuS Plettenberg – SV Fortuna Freudenberg 0:3 (0:2).

Der SV Fortuna Freudenberg bleibt auch weiterhin auf Erfolgskurs und gewann auch auswärts beim TuS Plettenberg mit 3:0 (2:0).

Der Gastgeber aus Plettenberg spielte sehr destruktiv, stand sehr tief und erarbeite sich über die gesamten 90 Minuten keine Torchance.

„Ich hatte damit gerechnet und früher hätten wir uns auch schwergetan aber wir haben sehr hoch gepresst und konnten dadurch die Weichen auf Sieg stellen“, so Fortunen-Coach Dominic Solms.

Robin Wiesemann verwandelte in der 25. Minute einen berechtigten Handelfmeter und Dustin Holzhauer (44.) legte kurz vor der Pause nach einer tollen Flanke von Yannis Freitag den Treffer zum 2:0 nach.

In der 81. Minute machte der eingewechselte Finn Jonas Pfeiffer, nach einem schönen Solo von Robin Grimm, mit seinem Treffer zum 3:0-Endstand den Sack zu.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und dürfen uns eine Woche lang Tabellenführer nennen, das ist eine schöne Momentaufnahme“, betont Solms.

 

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