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TuS Deuz und Alexander Müller gehen getrennte Wege

Alexander Müller hat sein Trainer-Amt beim TuS Deuz mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Mit Ihm geht auch der Sportliche Leiter Michael Schmoranzer von Bord. Foto: Rene Traut

Nach zehn Jahren ist die Ära von Alexander Müller beim TuS Deuz beendet. Der Trainer des A-Kreisligisten sowie Michael Schmoranzer, der Sportliche Leiter des Vereins, traten einen Tag nach der 1:3-Niederlage gegen den TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf von ihren Ämtern zurück. „Es ist traurig, dass es so gekommen ist. Für mich ist das keine Entscheidung gegen, sondern für die Mannschaft. Ich hoffe, dass sie mit neuen Impulsen den Knoten lösen kann und wünsche ihr und dem Verein für die Zukunft alles Gute, damit sie schnell aus dem Keller raus kommen“, sagte Alexander Müller.

Nach fünf Spieltagen in der aktuellen Saison ist der TuS Deuz mit nur einem Punkt Tabellenletzter in der Fußball-Kreisliga A. Die sportliche Krise hielt nach dem Abstieg aus der Bezirksliga an. „Am Ende ist es in Deuz nicht anders als in anderen Vereinen. Fußball ist ein Ergebnissport. Wir haben keine Spiele mehr gewonnen und sind in einen Negativstrudel geraten“, analysierte Müller die Situation, die ihn nach einer Nacht reiflicher Überlegungen zum Rücktritt bewog.

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Noch am Mittwochabend, unmittelbar nach der Heimniederlage gegen Wilnsdorf/Wilgersdorf, stellte er sich vor sein Team. „Ich kann keinem einen Vorwurf machen, sich nicht bemüht zu haben. Wir müssen aber jedes Spiel an unsere Grenzen gehen, um uns aus dem Sumpf zu ziehen“, sagte der langjährige Coach. Ausschlaggebend seien aber die schlechten Leistungen der Deuzer Mannschaft gewesen. „Es braucht keiner glauben, dass Deuz aktuell ein Top-Team ist, das mit Pech unten steht. Wir müssen fighten und den Anspruch haben, eine gute A-Liga-Mannschaft aufzubieten“, äußerte sich Müller gestern nach den 90 Minuten in der Irle-Deuz-Arena.

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Am Donnerstagmorgen folgte dann die Rücktrittserklärung nach zehn Jahren als Übungsleiter im Verein. Sechs Jahre trainierte er die Senioren-Mannschaft, feierte dabei zwei Aufstiege und war davor vier Jahre lang für die A- und B-Jugend des TuS Deuz verantwortlich. „Das ist natürlich ein schwerer Schritt. Unser Hauptproblem war es zuletzt aber, dass es keine Probleme gab. Es war alles viel zu harmonisch und familiär, so dass keiner sagen konnte, woran es gelegen hat“, kommentierte Müller. Die Chemie mit der Mannschaft und seinem Trainerstab war stimmig. „Die Jungs waren alle einwandfrei und zwischen das Trainerteam und die Mannschaft passte kein Blatt“, so Müller rückblickend.

Der Verein muss sich nun auf die Suche nach einem neuen Cheftrainer machen. Interimsweise übernimmt Co-Trainer Hendrik Stenschke, der auch am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen den VfL Klafeld-Geisweid das Kommando haben wird. Ein möglicher Nachfolger von Müller ist nicht bekannt. „Wir haben noch keine Gespräche geführt“, versicherte Rüdiger Honig, der Abteilungsleiter Fußball des TuS Deuz.

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