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Kredenbach/Müsen ärgert Klafeld Geisweid – heiße Schlussphase in Salchendorf

In dieser Szene des Spiels der SG Siegen Giersberg und dem 1.FC Kaan-Marienborn kämpfen SG-Akteur Gianluca Müller (re.) und Kaan's Lukas Duda (li.) um den Ball. Am Ende gewann der Oberligist kanpp mit 2:1 'Am Sender'. Foto: Rene Traut

In der 2. Runde des Krombacher Kreispokals gab es in den Mittwochs-Partien eine Überraschung – B-Liga Aufsteiger SpVg. Kredenbach/Müsen warf den VfL Klafeld-Geisweid aus dem Wettbewerb. Ansonsten setzten sich die Favoriten mehr oder weniger klar gegen ihre unterklassigen Gegner durch. Nur eine der 14 Partien ging in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen, dort behielt der FC Benfe mit 8:6 die Oberhand gegen Ligakonkurrent TuS Diedenshausen.

 

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FC Benfe – TuS Diedenshausen 8:6 (2:2,0:0) n.E.

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Nach 90 Minuten stand es 3:3 zwischen dem FC Benfe und dem TuS Diedenshausen, da die Verlängerung ohne Tore auskam musste das Elfmeterschießen entscheiden. Hier waren am Ende die Benfer am treffsichersten und entschieden diese spannende Partie mit 8:6 für sich.

Tore: 1:0 Rimini (18.), 1:1 Dienst (29.), 1:2 Althaus (36./ET), 2:2 Gahler (39.), 2:3 Bender (54.), 3:3 Göbel (77.).

Elfmeterschießen: 4:3 Stöcker, 5:3 Althaus, 5:4 Homrighausen, 6:4 Rimini, 6:5 Wahl, 7:5 Gahler, 7:6 Fischer, 8:6 Göbel.

 

SG Laasphe/Niederlaasphe – Spfr. Edertal 4:0 (1:0).

Tore: 1:0 Yaw Afriyie (6.), 2:0 Roschitz (54.), 3:0,4:0 Schwan (80./81.).

 

VfB Banfe – VfL Bad Berleburg 0:7 (0:2).

Landesligist VfL Bad Berleburg ließ beim B-Liga Vertreter VfB Banfe nichts anbrennen und gewann souverän mit 7:0 (2:0).

Ahmad Ibrahim (29.), Yannick Lückel (33.), Tarek Benyagoub (54./69.), Kai-Phillip Dengler (66./86.) und Jan Philipp Dörnbach (82.) markierten die Tore der Kreisstädter.

 

SV Gosenbach – SG Oberschelden 4:1 (1:0).

Tore: 1:0, 3:0 Eckhardt (35./52.), 2:0 Stahl (50.), 4:0 Schürbusch (76.), 4:1 Samoila (85.).

 

SV Eckmannshausen – 1.FC Türk Geisweid 3:7 (2:1).

Der C-Ligist aus Eckmannshausen spielte gegen den Bezirksliga-Vertreter aus Geisweid mutig nach vorne und wurde in Halbzeit eins dafür belohnt. Am Ende setzte sich aber doch der Favorit klar mit 7:3 (1:2) durch.

Pascal Jüngst brachte die Gäste früh mit 1:0 in Front vergab im Laufe der 1. Halbzeit zahlreiche 100-prozentige Torchancen. Da machten es Julian Koch (30.) und Jan Henrichs (33.) besser und brachten ihre Farben mit 2:1 in Führung – so blieb es bis zur Pause.

„In der 1. Halbzeit haben wir nicht so gespielt wie ich mir das vorgestellt habe, da wurden viele gute Torchancen nicht genutzt und da Spiel wurde auf die leichte Schulter genommen. In der 2. Halbzeit haben meine Spieler konzentrierter agiert und die sich bietenden Chancen genutzt – ich muss aber auch sagen, dass der Gegner für seinen Mut mit drei Treffern belohnt wurde“, gab Geisweids-Trainer Selimbey Öztürk zu Protokoll.

Es waren Aykut Bektes (48.), dreimal Pascal Jüngst (53./62./87.), Murat Avci (77.) und Dogukan Kaya (90.) die die Treffer des Bezirksliga-Aufsteigers erzielten und somit den deutlichen Sieg perfekt machen. Julian Koch gelang in der 89. Minute noch der dritte Treffer für den SV Eckmannshausen.

 

SV Germania Salchendorf – SV Fortuna Freudenberg 3:2 (0:0).

Das Duell zweier Top-Teams der Bezirksliga 5 wurde erst in der vierminütigen Nachspielzeit entschieden.

Der Tabellenführer aus Salchendorf hatte in Halbzeit eins deutlich mehr Spielanteile, Tore sollten aber erst im 2. Spielabschnitt fallen.

Ein Doppelpack von Jan-Philipp Gelber (53./69.) sollte die Germanen auf Kurs bringen aber Bukra Köcsal (75.) und Robin Wiesemann (88.) stellten das Ergebnis auf 2:2.

Was dann kam war eine völlig offene Schlussphase, ein Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Nico Thielmann zu Gunsten der Hausherren, zwei Gelb/Rote Karten für die Freudenberger Manuel Söhler und Niklas Kursch und der verwandelte Elfmeter von Thomas Klöckner, der den Einzug in die nächste Runde bedeutete.

Neben den oben genannten Umständen, muss Dominic Solms die nächste Zeit auch auf Jonas Andrick und Dustin Holzhauer verzichten. Andrick zog sich einen Bänderriss zu und Holzhauer verletzte sich ebenfalls in der Partie gegen Salchendorf.

„Über die Dinge die sich vor dem Elfmeter abgespielt haben möchte ich keine Worte verlieren. Salchendorf war in Halbzeit eins besser, wir haben uns nach dem Rückstand aber gut zurückgekämpft und der Ausgleich war nicht unverdient. Das dieses Spiel dann so enden musste ist bitter und stellt uns für das nächste Meisterschaftsspiel personell natürlich vor eine Herausforderung“, merkte ein verärgerter Fortunen-Coach an.

 

FC Grün-Weiß Siegen – SuS Niederschelden 1:3 (1:1).

Niederschelden nahm erfolgreich die Hürde am Siegener Lindenberg. Der Bezirksligist verbuchte zwar deutlich mehr Ballbesitz, musste nach knapp einer halben Stunde einen Rückstand hinnehmen. Nach einem Freistoß auf den zweiten Pfosten traf Jan Fluchtmann per Kopf zur Führung der Grün-Weißen.

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam der SuS ebenfalls durch eine Standardsituation zum Ausgleich. Yassin Zakkour traf ins lange Eck (45.+1). Direkt nach dem Wiederbeginn schlug die Elf vom Rosengarten ein weiteres Mal zu. Nach einer tollen Ballstafette der Niederschelder war Lukas Faak durch und versenkte die Kugel von der Strafraumgrenze im Netz (49.). „Das war für mich das Tor des Tages, das meine Mannschaft toll heraus gespielt hat“, lobte SuS-Trainer Andreas Wieczorek. Sein Team hatte nach diesen beiden Toren vor und nach der Pause alles im Griff, verpasste aber die vorzeitige Entscheidung. Moritz Löhl verschoss unter anderem einen Elfmeter (65.).

Im zweiten Anlauf machte er es aber besser und sorgte eine Minute vor dem Abpfiff für den Endstand. „Unterm Strich ist der Sieg absolut verdient“, erklärte Wieczorek.

 

SpVg. Kredenbach – VfL Klafeld-Geisweid 5:4 (4:3).

„Eine ärgerliche, aber verdiente Niederlage“, brachte es VfL-Spielertrainer Steffen Öhm auf den Punkt. Sein Co-Trainer Hanno Schäfer berichtete ihm von zwei Ballverlusten vor dem eigenen Kasten, die zu den frühen Toren der Kredenbacher durch Philipp Beusen (1.) und Robin Pietschmann (5.) führten. Immerhin konnten Andreas Schmidt (14.) und Özdemir Sezgin Alperen (26.) den Zwei-Tore-Rückstand prompt wieder aufholen. Doch schon folgte der nächste Rückschlag. Wieder war Pietschmann für den B-Ligisten zur Stelle (38.). 60 Sekunden später stand es 3:3, nachdem Schmidt seinen zweiten Treffer folgen ließ. Im direkten Gegenzug schoss Simon Scheffe die Gastgeber ein drittes Mal in Führung (40.).

Justin Groos stellte unmittelbar nach dem Wiederbeginn auf 4:4 (50.). Den entscheidenden Treffer lieferte Nils Mattusch nach knapp einer Stunde. Seine Bogenlampe landete im langen Eck. „Dieses Spiel müssen wir schnellstmöglich abhaken. Wir haben es leider nicht geschafft, in die nächste Runde einzuziehen. Immerhin können wir uns jetzt auf die Liga konzentrieren“, übermittelte Öhm.

 

SG Siegen-Giersberg – 1. FC Kaan-Marienborn 1:2 (1:2).

Die SG Siegen-Giersberg machte den Vier-Klassen-Unterschied durch viel Kampfgeist und Disziplin phasenweise wett. Die Oberliga-Mannschaft aus Kaan-Marienborn hatte über weite Strecken ihre Mühe, Chancen gegen einen kompakt stehenden „Underdog“ zu kreieren.

Einzige Ausnahme: Die Anfangsphase des Spiels. Denn hier erwiesen sich die Käner als sehr effektiv vor dem Tor. Nach nur fünf Minute steckte Jannik Schneider den Ball zu Lukas Duda durch, der freistehend ins lange Eck einschob. Wenige Augenblicke später traf Sebastian Schneider per Kopf nach einem Eckball von Mats Lukas Scheld (8.).

Die Elf vom Sender war aber noch nicht am Boden. Denn nachdem der Vorlagengeber des 2:0 den Ball an der Mittellinie verlor, stürmte der Giersberger Alexander Kiel auf den Käner Kasten zu und erzielte das Anschlusstor (12.). Damit nahm der A-Ligist dem Favoriten den Wind aus den Segeln.

Fortan gewann das Team von Christoph Spies viele Zweikämpfe und ließ bis zur Pause hinten nichts mehr anbrennen. Einzig Patrik Flender brachte das SG-Gehäuse mit einem Kopfball, der knapp sein Ziel verfehlte, in Bedrängnis. Mit gutem Pressing störte Giersberg die Käner im Spielaufbau und kam so zu Kontern, die allerdings zu keinen nennenswerten Möglichkeiten führten.

Auch im zweiten Durchgang hatte Kaan-Marienborn mehr Ballbesitz, kam aber erst in der Schlussphase zu hundertprozentigen Gelegenheiten. SG-Torwart Timo Stalp parierte gegen Jannik Schneider (77.), der später mit seinem 25-Meter-Distanzschuss das Aluminium traf (84.), und Kohsuke Tsuda (80.). So blieb für die 100 Zuschauer am Sender spannend bis zum Schluss.

„Wir haben gut angefangen, aber den Gegner unnötig stark gemacht. Die zweite Hälfte war ordentlich, allerdings haben wir die Chancen liegen lassen und mit zu wenig Tempo gespielt. Wir müssen uns steigern, das ist klar. Am Ende zählt das Weiterkommen“, resümierte Kaan-Marienborns Trainer Tobias Wurm.

 

FC Kreuztal – Siegener SC 5:4 (2:2).

Ein torreiches Pokalspiel gab es in der Kreuztaler Moltkestraße zu sehen. Die beiden Liga-Kontrahenten lieferten ein Spektakel ab.

Zunächst waren die Gäste aus dem Siegener Charlottental am Drücker und legten jeweils durch Deniz Kodas (2.) und Fidan Kameroli (20.) vor. Zwischenzeitlich hatte Dinois Cako (13.) per Kopfball ausgeglichen. „Die Anfangsphase haben wir komplett verschlafen, sind dann aber immer besser ins Spiel gekommen“, schilderte Kreuztals Trainer Serdar Adiller das Geschehen. Das 2:2 markierte Florian Dema nach einer halben Stunde.

Der FC-Akteur sollte auch in der zweiten Hälfte eine tragende Rolle spielen. Denn nach einem Freistoß brachte er seine Farben in der 50. Minute erstmals in Führung, die er prompt vom Elfmeterpunkt ausbaute (54.). Der SSC gab sich noch nicht geschlagen und hielt das Spiel eine Viertelstunde vor Schluss offen. Almir Rastoder traf per Kopf nach einer Standardsituation. Den Schlusspunkt setzte dann Ionut Gheorghe, der den Siegener Schlussmann nach einem Konter (89.) überlupfte. „Wir waren in Halbzeit zwei dominant und deshalb der verdiente Sieger“, sagte Adiller.

 

SG Hickengrund – SpVg. Neunkirchen 0:2 (0:0).

Die mangelhafte Chancenverwertung war der Grund für das Ausscheiden der „Hicken“. Nach einer ausgeglichen ersten Halbzeit entfachten die Gastgeber Druck auf das Neunkirchener Tor. Alexander Patt und Philipp Rath vergaben hundertprozentige Möglichkeiten, zweimal verhinderte sogar der Querbalken das Führungstor für Hickengrund.

„Wenn du die Chancen nicht verwertest, darfst du dich am Ende nicht beschweren“, ärgerte sich Sascha Majkic, der Sportliche Leiter der HSG. „Glückwunsch an Neunkirchen. Sie sind eine clevere Mannschaft und haben es am Ende gut ausgespielt“, fügte er an.

Denn nach dem Chancenwucher der „Hicken“ schlug Alex Glutschenko, der einen Konter vollendete (78.), eiskalt zu. Kurz darauf sorgte Robin Paul in einer ähnlichen Situation für die Vorentscheidung (83.).

 

VfB Burbach – Sportfreunde Siegen 1:9 (0:4).

Die Sportfreunde Siegen haben keinen Zweifel aufkommen lassen – das Team von Dominik Dapprich nimmt den Kreispokal ernst und demnach wurde der VfB Burbach klar mit 9:1 bezwungen.

„Wir haben das Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen und trotz der vielen Wechsel hat meine Mannschaft das sehr gut gemacht. Nach der Pause haben wir zehn Minuten gebraucht um wieder reinzukommen, da war ich nicht zufrieden aber hinten raus haben wir uns zusammengerissen und es wurde ein standesgemäßes Ergebnis“, sagte SFS-Trainer Dominik Dapprich.

Die Tore des Oberligisten erzielten Jan Peters (18.), Marc Steffen Freund (19./83.), Fuad Dodic (34.), Leandro Fünfsinn (42./47./68.), Andreas Busik (70.) und Tobias Filipzik (77.).

Den Ehrentreffer der Burbacher zum zwischenzeitlichen 1:5 markierte Endrit Curri (56.).

 

SG Wilden/Gilsbach – TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf 0:3 (0:2).

Gegen tapfer kämpfte Wildener erreichte auch Wilnsdorf/Wilgersdorf die nächste Runde. „Der Gegner stand tief und wollte das 0:0 lange halten, was ihnen anfangs auch gelang“, beschrieb TuS-Trainer Ronny Pelz den Spielverlauf.

Den Bann brach Sinan Öztürk, der nach einem Eckball den zweiten Ball in die Maschen beförderte (36.). Kurz vor dem Seitenwechsel schnürte er sogar den Doppelpack (43.). Druckvoll kam die Gastgeber aus der Kabine und gingen nun aggressiver in die Zweikämpfe. „Unser Sieg war aber nie gefährdet, da wir ebenfalls gute Torgelegenheiten hatte“, schilderte Pelz. Der überragende Öztürk machte schließlich den Deckel drauf (87.).

 

SG Mudersbach/Brachbach – SV Netphen 3:1 (0:0).

Der Tabellenführer der Kreisliga A gab sich auch im Kreispokal keine Blöße. Gegen ersatzgeschwächte Netphener triumphierte Mudersbach/Brachbach trotz etwas mehr als 45-minütiger Unterzahl.

Wegen Nachtretens sah Joscha Vetter kurz vor der Pause die Rote Karte. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr diszipliniert gespielt. Das hat mir sehr gut gefallen“, meinte Netphens Trainer Stephan Schwarz. Den Ertrag daraus schöpften seine Mannen erst nach Wiederbeginn. Luca-Frederic Fuchs brachte Netphen in Führung (51.).

„Es sind dann kleine Fehler, mit der wir sie wieder verspielen“, haderte der SVN-Coach. Leo Diezemann (64.) und Simon Beverungen (70.) drehten den Spieß um. Per Elfmeter machte Marcel Farnschläder schließlich alles klar (87.). „Die Niederlage fällt um ein Tor zu hoch aus. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, so Schwarz.

 

 

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