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Ein gebrauchter Abend in der Stählerwiese – trotz starkem Hottgenroth Niederlage gegen Rimpar Wölfe

Von Ferndorfs-Rückraumspieler Andreas Bornemann (li.) ging die meiste Gefahr im Heimspiel gegen die DJK Rimpar Wölfe aus - trotzdem verlor der TuS sein Heimspiel mit 18:21 (10:10).

Der TuS Ferndorf hat das Heimspiel gegen die DJK Rimpar Wölfe mit 18:21 (10:10) verloren und musste trotz eines stark haltenden Tim Hottgenroth eine verdiente Niederlage hinnehmen.

Wenn man in der 2. Handball Bundesliga nur 18 Tore wirft, kann man ganz einfach kein Spiel gewinnen, das war allen Beteiligten nach der Schlusssirene direkt klar. Zu viele Fahrkarten wurden an diesem Abend geworfen – natürlich stand bei den Gästen aus Rimpar ein überragender Max Brustmann im Tor, der insgesamt auf 21 gehaltene Bälle kam – aber zudem waren die Versuche der Ferndorfer Werfer auch nicht mit dieser Präzision ausgestattet, die nötig gewesen wäre, um an diesem Abend erfolgreich zu sein.

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Der Beginn dieser Partie war, wie so viele Handballspiele, ausgeglichen und erst nach neun Minuten gab es das erste Highlight – der sehr gut aufgelegte Tim Hottgenroth parierte einen Wurf und beförderte den Ball schnurstracks ins leere Tor der Gäste. In den nächsten Minuten konnte sich der TuS etwas absetzen und führte nach Treffern von Andreas Bornemann und Thomas Rink mit 5:2.

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Nach einigen Fehlwürfen aus dem Rückraum kamen die Rimpar Wölfe aber wieder heran und zur Pause stand es 10:10-Unentschieden.

Im zweiten Abschnitt dauerte es fast acht Minuten bis Andreas Bornemann, der neben Hottgenroth auffälligster Ferndorfer-Akteur war, das erste Tor für den TuS in Halbzeit zwei erzielte – 11:13.

Die Gäste konnten jetzt den Drei-Tore Vorsprung halten und auf Seiten der Heimmannschaft kamen ein Stürmerfoul von Bornemann und ein Wechselfehler von Julian Schneider zu der Wurfmisere hinzu.

Allein Patrick Weber brachte keinen seiner sechs Würfe im Tor unter und auch die anderen Ferndorfer-Werfer brauchten ganz einfach zu viele Chancen um ein Tor zu erzielen.

Wie zu Beginn schon angesprochen war es ein gebrauchter Tag vor 951 Zuschauer in der Kreuztaler Stählerwiese und die DJK Rimpar Wölfe brachten den 21:18-Auswärtssieg recht souverän über die Bühne.

Am kommenden Wochenende treten die Spieler von Michael Lerscht in Nettelstedt an und auch dort wird dann solch eine Offensivvorstellung nicht reichen, um etwas Zählbares mitzunehmen.

Trainerstimmen zum Spiel:

Ceven Klatt (Trainer DJK Rimpar Wölfe):

Wir haben zwei gut eingestellte Abwehrreihen gesehen, mit dem Unterschied das wir den etwas besseren Torwart hatten, Max Brustmann hat mit 21 gehaltenen Bällen eine überragende Leistung abgerufen. Ein Kompliment geht aber an meine komplette Mannschaft, die den Kampf hier in Ferndorf angenommen haben. Wir kommen nicht gut ins Spiel, können aber mit einem 10:10 in die Pause gehen und nachher spielen wir es dann gut runter und gewinnen dieses Spiel heute in der Abwehr.

Michael Lerscht (Trainer TuS Ferndorf):

Es ist schade, dass wir den Schwung nach dem 5:2 nicht mitnehmen konnten, es wäre schön gewesen, wenn wir die Situation länger für uns bestimmt hätten. Wir kriegen Situationen aber wenn der Gegner 21 Paraden hat, dann ist das extrem ärgerlich für uns. Wir hatten auch einen sehr guten Torwart aber waren in der Angriffsleistung einfach nicht gut genug.

 

TuS Ferndorf – DJK Rimpar Wölfe 18:21 (10:10).

TuS: Durica, Hottgenroth (1) – Faulenbach (1), L. Schneider, M. Michel, Neitsch, J. Schneider (1), Bornemann (5), Rüdiger, Lindskog Andersson (6/5), Koloper, Müller, Weber, Rink (4).

Zuschauer: 951.

Schiedsrichter: Andreas Briese / Kim Von der Beeck.

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