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Kreisliga A: Tore,Tore,Tore

Insgesamt 49 Tore fielen in sieben Partien der Fußball-Kreisliga A. Der siebte Spieltag ist damit der torreichste bislang. An der Tabellenspitze änderte sich wenig. Die SG Mudersbach/Brachbach und die SG Siegen-Giersberg führen das Tableau punktgleich an. Auf Platz drei sprang der VfL Klafeld-Geisweid. Am Tabellenende konnte die SG Hickengrund die Abstiegsplätze verlassen, wohin der SV Netphen abrutschte.

SG Mudersbach/Brachbach – TuS Deuz 3:1 (2:0).

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Das Heimrecht der beiden Vereine wurde kurzfristig getauscht, da ein Wasserrohrbruch im Vereinsheim der Irle-Deuz-Arena eine dortige Austragung unmöglich machte. Auch unter Neu-Trainer Hendrik Stenschke bleiben die Deuzer aber weiterhin sieglos. Tabellenführer Mudersbach ließ dem Schlusslicht, dessen Abstand zum rettenden Ufer immer größer zu werden droht, kaum eine Chance. Bereits nach 16 Minuten nutzte Leo Diezemann den Heimvorteil zum Führungstor des Spitzenreiters. Zum moralisch günstigen Zeitpunkt kurz vor der Halbzeit baute Kevin Maag den Vorsprung aus (41.). Dank gleich drei Wechseln zur Pause kam Deuz nach Wiederbeginn besser in die Partie und begrenzte den Schaden durch das Anschlusstor von Dennis Honig (67.). Doch Louis Richter sorgte kurze Zeit später für die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber (79.). Aufgrund einer Roten Karte für Torschütze Honig nach 87 Minuten beendete Deuz die Partie mit nur zehn Mann auf dem Feld.

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FC Kreuztal – SG Siegen-Giersberg 3:5 (1:1).

Der aufopferungsvolle Pokal-Fight gegen Kaan-Marienborn am Mittwoch hatte bei dem Tabellenzweite der Kreisliga A Spuren hinterlassen. So waren die Gäste in der Anfangsphase nicht wachsam genug, als Florian Dema für die Kreuztaler einnetzte (13.). Immerhin hatte die Elf vom Sender die passende Antwort parat und glich durch Stefan Feldmann prompt aus (21.). Als dann Nick Nöh unmittelbar nach dem Wiederbeginn für die Giersberger traf, schien die Partie endgültig eine Wende genommen zu haben (48.). „Wir haben die Führung aber gleich wieder her geschenkt“, haderte SG-Trainer Christoph Spies mit dem Spielverlauf. Wieder war es Florian Dema, der die Giersberger Hintermannschaft auf dem falschen Fuß erwischte (51.). Ganze 180 Sekunden dauerte es, ehe Yakup Sevinc das 3:2 aus Sicht der Spies-Elf erzielte. Doch Kreuztal schlug wieder zurück. Dionis Cako brachte nur zwei Minuten zum zwischenzeitlichen 3:3 (56.). Erst in der Schlussphase bog Giersberg dann endgültig auf die Siegerstraße ein. Leonard Dangendorf (74.) und Steven Cataria-Byll (82.) hießen die umjubelten Torschützen. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Ich bin froh, dass wir letztlich die drei Punkte mitgenommen haben“, atmete Christoph Spies auf.

VfB Burbach – SV Setzen 7:1 (2:1).

Einen herben Rückschlag musste Bezirksliga-Absteiger SV Setzen hinnehmen. Burbach profitierte zunächst von einem Elfmeter, den Nico Schäfer sicher verwandelte (13.). Der VfB-Akteur schnürte daraufhin den Doppelpack (18.). Immerhin hielt Tim Hermes die Setzener bis dato noch im Spiel (31.). Ein Schlüsselmoment war dann die Gelb-Rote Karte für Setzens Patrick Schmidt kurz vor dem Seitenwechsel. Das numerische Ungleichgewicht auf dem Feld nutzte Burbach in geschickt aus und münzte dies in Tore um. Erneut Schäfer (53.), Jonas Knaup (54.) erhöhten den Spielstand innerhalb kurzer Zeit. Pascal Andre Schütz erzielte nach 70 Minuten das 5:1. In der Schlussphase setzten Muhammed Erol (85.) und Endrit Curri (89.) jeweils noch einen drauf. „Wir haben gut begonnen und frühe Tore erzielte“, freute sich Burbachs Co-Trainer Tobias Rath, musste dann aber auch Kritik üben. „Danach haben wir etwas den Faden verloren und Setzen ins Spiel kommen lassen“, sagte er. Doch auch der VfB-Mann gestand, dass der Platzverweis seinem Team in die Karten spielte.

FC Grün-Weiß Siegen – TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf 3:6 (1:4).

Überraschend unterlag Grün-Weiß Siegen dem TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf. Bereits zur Pause hatten die Kicker aus der Wieland-Gemeinde alles klar gemacht. Das schnelle Führungstor des TuS durch Timo Sayn nach nur 60 Sekunden konnten die Siegener dank dem verwandelten Foulelfmeter von Jan Fluchtmann noch egalisieren (12.). Doch nur wenige Augenblicke später brachte Sascha Alt die Wilnsdorfer wieder in Führung (20.). Bis zum Kabinengang bauten Antonio Delli Liuni (35.) und Sinan Öztürk (42.) den Vorsprung weiter aus. Als dann auch noch kurz nach dem Wiederanpfiff Öztürk ein zweites Mal in die Maschen traf, standen die Grün-Weißen vor einer Mammutaufgabe. Zwar unterlief TuS-Akteur Tim-Niklas Maier nach knapp einer Stunde ein Eigentor. Dieses machte Delli Liuni aber prompt wieder wett (63.). Flamur Kameraj betrieb für die Siegener mit seinem Treffer noch Ergebniskosmetik (68.).

VfL Klafeld-Geisweid – SV Netphen 5:3 (4:2).

Nach dem Pokal-Aus gegen B-Ligist Kredenbach/Müsen zeigten die „Fürsten“ die richtige Reaktion. Sie legten von Beginn an los wie die Feuerwehr und hatten sich schnell einen Drei-Tore-Vorsprung erspielt. Özdemir Sezgin Alperen (5. 15.) und Justin Groos (8.) sorgte für das 3:0 binnen einer Viertelstunde. Die ersatzgeschwächten Netphener steckten jedoch nicht auf und verkürzten durch Kevin Marco Kozolup (22.). Den alten Torabstand stellte Andreas Schmidt nur 60 Sekunden später wieder her. „Die Pokal-Pleite haben meine Jungs schnell vergessen gemacht. Es war wichtig, dieses Pokalspiel aus den Köpfen zu kriegen. Die Mannschaft hat sich meine Worte zu Herzen genommen und von Beginn an gezeigt, was sie drauf hat“, gewährte VfL-Spielertrainer Steffen Öhm Einblicke. Noch vor der Pause musste Klafeld-Geisweid aber das zweite Gegentor von Kozolup hinnehmen (43.). Im zweiten Durchgang ließen es die Gastgeber ruhiger angehen. Netphen konnte die zweiten 45 Minuten sogar ausgeglichener gestalten. Auf das sehenswert heraus gespielte 5:2 durch Ahimana Bienvenu Niyonsenga (86.) antworteten die Gäste mit einem verwandelten Elfmeter von Janik Zöller (88.). „Das war ein hochverdienter Sieg für uns“, lobte Öhm seine Mannen.

SpVg. Niederndorf – SG Hickengrund 3:4 (2:2).

Ein Torspektakel bekamen die Zuschauer auch in Niederndorf zu sehen. Die SG Hickengrund legte hier nach 60 Sekunden durch Tim Mirr vor. Der Aufsteiger aus Niederndorf drehte den Spieß innerhalb kurzer Zeit um. Beide Male war Joel Grümbel erfolgreich (34., 43.). Eine Minute vor dem Pausenpfiff glich Florian Freund für die „Hicken“ aus (44.). Freund war es auch, der nach dem Seitenwechsel maßgeblichen Anteil am Sieg der Gäste hatte (57.). Ihm sollten noch zwei entscheidende Treffer gelingen (57., 83.). Zwischenzeitlich hatte Jan Uebach per Elfmeter ausgeglichen. „Im Vergleich zur Vorwoche haben wir nicht gut gespielt und verdient verloren“, so das Fazit von Niederndorfs Trainer Oliver Kapteina.

Germania Salchendorf II – Siegener SC 5:0 (1:0).

Einen klaren Heimsieg feierte hingegen die Zweitvertretung von Germania Salchendorf. Nach nur 120 Sekunden durften sie zum ersten Mal jubeln. Julian Gräbener hieß der Torschütze. In der zweiten Halbzeit schossen Christian Dickel (52., 68.) und Daniel Debus (56., 75.) Tore am Fließband.

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