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93 junge „Naturprofis“ aus Siegen ausgezeichnet

93 Jungen und Mädchen wurden gestern im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Geisweider Rathaus von Bürgermeister Steffen Mues als „Naturprofis“ ausgezeichnet. Foto: Stadt Siegen

93 Mädchen und Jungen wurden gestern Nachmittag (Dienstag, 1. Oktober 2019) von Bürgermeister Steffen Mues in einer kleinen Feierstunde mit einer Urkunde als „Naturprofis“ ausgezeichnet. Voraussetzung für den beliebten „Naturprofi“-Ausweis war die Teilnahme an mindestens drei  Veranstaltungen im Rahmen der „Naturprofi“-Aktion der städtischen Umweltabteilung. Jedes Kind erhielt außerdem eine Vogelfuttersäule mit Sonnenblumenkernen als Anerkennung für das Engagement.

Bei Ausflügen in die Umgebung von Siegen entdeckten in diesem Jahr fast 150 Kinder die heimische Tier- und Pflanzenwelt auf spannende, lehrreiche oder spielerische Art und Weise. Dr. Martin Wiedemann, Biologe bei der Umweltabteilung der Stadt Siegen und dort verantwortlich für das Projekt, sagte zur Idee hinter den „Naturprofis“: „Die Reihe hätte einen nachhaltigen Effekt, wenn die Kinder aus diesen positiven Naturerfahrungen heraus in späteren Jahren für ein verantwortungsvolles Verhalten der Umwelt gegenüber sensibilisert werden.“

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Heimischer Wald als Themenort auf Platz 1

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Themen rund um den „Wald“ waren auch in diesem Jahr bei den „Naturprofis“ wieder stark nachgefragt: Streifzüge durch den Wald mit dem Ranger oder dem Stadtförster abseits der üblichen Waldwege, wilde Waldspiele im Räuberwald, die Suche nach Pilzen, Waldfledermäusen, Waldvögeln, dem Igel und sogar dem Wolf. Aber auch andere Tiere standen im Fokus: die Bienen einer Imkerin, Bussard und Adler des Falkners, Spinnen und Insekten auf der Wiese, kleine Bachtiere unter Wasser und nicht zuletzt die Pferde und Kühe auf dem Biobauernhof, die gestreichelt werden konnten.

Einen Beitrag zum Naturschutz leisteten die Kinder, die mit Hilfe der Umweltabeilung  Nistkästen bauen konnten, um sie im eigenen Garten aufzuhängen. Ebenso praktisch wurde nach der Kräuterwanderung aus den eingesammeltenn Wildpflanzen eine leckere Suppe gekocht. In der Waldwerkstatt wurde emsig geschnitzt, gehämmert, gebohrt, gesägt und bemalt. Neu im Programm war der Besuch einer Obstwiese, wo nicht nur dicke alte Obstbäume bestaunt werden konnten, sondern die Vielfalt der heimischen Apfelsorten probiert und bewertet wurde.

Insgesamt bot die diesjährige „Naturprofi“-Reihe 21 verschiedene Veranstaltungen, die auch diesmal erwartungsgemäß fast alle wieder sehr schnell ausgebucht waren. Die beliebte Veranstaltungsreihe startete 2004 und fand in diesem Jahr in ihrer 16. Auflage statt. Sie wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt.

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