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Siegerländer und Wittgensteiner Oberliga-Teams müssen liefern

SFS-Coach Dominik Dapprich erwartet von seinem Team eine Reaktion gegen Sprockhövel. Foto: Rene Traut

Nach dem Pokal ist vor der Liga: Diese Weisheit gilt insbesondere für Fußball-Oberligist Sportfreunde Siegen. Dessen Siegerländer Rivalen halten sich mit Spott nach dem Kreispokal-Aus zurück, da sie eigenen Baustellen zu bearbeiten haben.

 

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1.FC Kaan-Marienborn – Preußen Münster II.

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Eins vorweg, die Käner Mannschaft ist angesichts der vier Niederlagen in Folge selbstkritisch. Da pflichtet auch Trainer Tobias Wurm bei. „Die Jungs haben sich viel vorgenommen für das nächste Heimspiel. Das ist der erste Schritt. Es bringt einfach nichts drauf zuhauen“, wollte der Übungsleiter keinesfalls seinen Mannen die Leviten lesen. Aber er erwartet eine deutliche Steigerung der Leistung. „Verglichen mit dem letzten Auftritt dürfen wir uns keine Unkonzentriertheiten mehr vor dem eigenen Tor leisten, müssen vorne unsere Chancen nutzen und eine gesunde Zweikampfhärte an den Tag legen“, so Wurm. Keine Frage, Kaan-Marienborn will wieder zurück in die Spur finden. Doch neben der Konsequenz vor des Gegners Tor gilt erstmal die Eigensicherung vor dem Kasten, denn die Münsteraner präsentierten sich bislang als spielstarkes Team, das als Aufsteiger ordentliche Auftritt bot. „Die Robustheit in den Zweikämpfen ist wichtig“, weiß Tobias Wurm.

 

TuS Erndtebrück – RW Ahlen.

Auf eine gute Trainingswoche will TuS-Trainer Alfonso Rubio Doblas aufbauen. Denn für ihn geht es in der Diskussion um den Abstieg nur um eine Komponente. „Wenn wir keine Punkte holen, haben wir keine Argumente“, sagt der Spanier, der angesichts des übergewichtigen Gegners an seiner Spielweise festhält. „Es ist wichtig, eine defensive Stabilität beizubehalten, das hat in den letzten Spielen weitgehend funktioniert. Aber wir müssen auch vorne unsere wenigen Möglichkeiten nutzen“, so der TuS-Coach. Mit nur sieben Gegentoren werden sich die Ahlener nicht dazu anbieten, Torgelegenheiten en massen zu eröffnen. Im Gegenteil. Die als Top-Team deklarierten Rot-Weissen werden versuchen ihre Position in einer ausgeglichenen Liga weiter zu verbessern. „Wir müssen auf uns schauen“, sagt Rubio Doblas und fügt an: „In dieser Klasse kann jeder jeden schlagen. Unsere Basis für den Klassenerhalt wollen wir zu Hause legen. Woche für Woche gilt es, einige Dinge zu verbessern, um diesem Ziel näher zu kommen“, meint der Spanier, der seinen Optimismus aus einer guten Trainingswoche und der allgemeinen Grundstimmung im Team nimmt. Personelle Konsequenzen hat er nicht getroffen.

 

TSG Sprockhövel – Sportfreunde Siegen.

Das Pokal-Aus in Eiserfeld für die Sportfreunde wurde sicherlich auch in Sprockhövel wohlwollend vernommen. Doch im Siegener Lager ist der blamable Mittwoch abgehakt. Auch kritische Töne aus dem Umfeld, voranging der Fans, nehmen daran keinen keinen Abstrich. Dominik Dapprich dazu: „ Ich arbeite gerne mit der Mannschaft und werde immer alles geben für diesen Verein, den ich mag. Es ist ein Klub mit Tradition und Fans. Da muss man auch die negativen Dinge annehmen“, perlen diese Kommentare der Anhänger an dem Coach ab. Er hat vielmehr ein weiteres Ziel mit seiner Mannschaft, nämlich die bislang gute Auwärtsbilanz der Sportfreunde auszubauen. „Das ist einen ebenso junge und spritzige Truppe wie wir das sind“, sieht Dapprich da Parallelen. Der Alcher streicht dabei vor allem die Kreativität des Gegners hervor. Von „hungrigen Spielern“ bei Sprockhövel ist die Rede, die sich für höhere Aufgaben empfehlen wollen. Trotzdem schwankten die Ergebnisse der TSG. Doch Siegen konzentriert sich auf die eigene Verfassung. „Wir müssen eine 100-prozentige Leistung abliefern. Wenn nicht, gewinnen wir keine Spiele“, bringt es Dominik Dapprich auf eine einfache Formel. „Mehr Treffer erzielen, als hinten zuzulassen“, heißt es also gegen einen Gegner, dem die Sportfreunde aufgrund der Spielweise liegen dürfte. Neben den Langzeitverletzten steht ein Fragezeichen hinter den Einsätzen von Wolf, Suzuki und Kapitän Jost.

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