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TuS: hoher Rückstand, herangekämpft und doch verloren

TuS-Akteur Patrick Weber erzielte seine acht Treffer gegen Ex-Club HSC Coburg allesamt in Halbzeit zwei aber am Ende siegte der Favorit aus Coburg mit 27:24 (12:7) gegen tapfer kämpfende Ferndorfer, die vor allem in Halbzeit zwei einen guten Eindruck hinterließen. Foto: Marco Schneider

Am Ende wurde es noch einmal spannend in der HUK Coburg Arena aber letztlich unterlag der TuS Ferndorf beim Spitzenteam HSC Coburg mit 24:27 (7:12) und konnte nur in den zweiten 30 Minuten den Favoriten so richtig reizen.

Von Beginn an stand ein fast unbezwingbarer Jan Kulhanek im Tor des HSC und brachte die TuS-Angreifer zur Verzweiflung. Ab der 9. Minute bauten die Hausherren ihren Vorsprung kontinuierlich aus, was zwischenzeitlich zu einem Sieben-Tore Rückstand führte. Zwei Treffer von Jonas Faulenbach und Lucas Schneider sorgten in der letzten Minute der 1. Halbzeit wenigstens noch dafür, dass es nur mit einem 7:12 in die Kabinen ging.

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Die Hausherren hielten bis zur 42. Minute den komfortablen Vorsprung aufrecht aber dann schlugen die 18 Minuten des Ex-Coburgers Patrick Weber – er erzielte insgesamt acht Treffer und sorgte fast im Alleingang dafür, dass die Ferndorfer noch einmal heran kamen und in der 51. Minute nach dem 21:23 von Weber nur noch mit zwei Treffern im Hintertreffen waren.

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Die berühmte Crunch-Time hatte begonnen und die bis dato souveränen Gastgeber merkten nun, dass der Gast aus Ferndorf durchaus in der Lage war dagegen zuhalten und ihnen bis zum Ende der Partie das Leben schwer zu machen.

Es sollte trotz einer tollen Aufholjagd dennoch nicht reichen und der Favorit und neuer Tabellenzweite hielt den Angriffen der Ferndorfer stand setzten ihrerseits wichtige Treffer und gewannen am Ende verdient mit 27:24 (12:7).

TuS-Coach Michael Lerscht analysierte die Partie wie folgt:

„In der 1. Halbzeit haben wir im Gesamtpaket nicht am Optimum und gerade in der Offensive waren wir nicht zwingend genug, da haben wir zu viele Gegenstöße zugelassen, die zu Gegentoren führten. In den zweiten 30 Minuten haben wir über unsere kämpferischen Tugenden ins Spiel zurückgefunden und uns emotional herangekämpft. In der entscheidenden Phase hatten wir sie zum Nachdenken gezwungen und demnach müssen wir, gerade nach dem Ausfall des kompletten Mittelblocks, die kämpferische Leistung meines Teams hervorheben. Am Ende entscheiden dann Kleinigkeiten und man darf nicht vergessen, dass wir hier bei einem Top-Team der Liga eine hohe Hürde zu überspringen hatten“.

 

HSC Coburg – TuS Ferndorf 29:24 (12:7).

TuS Ferndorf: Durica, Hottgenroth – Faulenbach (3), Basic, L. Schneider (2), Michel (3), Neitsch (3), Wicklein, J. Schneider (4), Barwitzki, Rüdiger, Andersson (1), Müller, Weber (8/2), Rink.

Schiedsrichter: Felix Pusch / Stefan Weiße.

Zuschauer: 2.019 / HUK Coburg Arena.

 

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