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Kreispokal: Germanen werfen Käner raus – Gosenbach als letzter B-Ligist im Viertelfinale

Der SV Germania Salchendorf sorgte für eine Pokalüberraschung - mit einem 3:2-Heimsieg wurde der 1.FC Kaan-Marienborn aus dem Kreispokal gekegelt. Foto: Rene Traut

Das Achtelfinale des Krombacher Kreispokals hatte eine faustdicke Überraschung parat – nach den Sportfreunden aus Siegen musste auch der 1.FC Kaan-Marienborn als einer von zwei verbliebenen Oberligisten die Segel streichen.

 

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SG Laasphe/Niederlaasphe – TuS Erndtebrück 0:8 (0:4).

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Der Wittgensteiner-Oberligist löste die Aufgabe beim B-Ligisten SG Laasphe/Niederlaasphe souverän und gewann mit 8:0 (4:0).

Abbas Attia (14./15.) sorgte schon früh für klare Verhältnisse und Manfredas Ruzgis (36./40.) legte noch vor der Pause zwei weitere Treffer nach.

„Natürlich war es ein Duell B-Liga gegen Oberliga aber dennoch war es wichtig, dass wir früh in Führung gegangen sind. Wir hatten uns heute drei Dinge vorgenommen – viele Tore, keine Verletzten und mit einer guten Stimmung aus dieser Partie herauskommen  – das hat funktioniert und daher können wir zufrieden sein“, merkte TuS-Coach Alfonso Rubio-Doblas an.

In Halbzeit zwei stockten David Jäger (58.), erneut Abbas Attia (68.), Murat-Kaan Yazar (79.) und Erlon Sallauka (80.) das Erndtebrücker-Tore Konto weiter auf und sorgten somit für den 8:0-Endstand.

 

FC Benfe – SV Gosenbach 0:6 (0:3).

Im Duell zweier B-Ligisten setzte sich der Vertreter der Kreisliga B1 souverän durch und steht nun als letzter Vertreter der B-Liga im Viertelfinale des Kreispokals.

Der SV Gosenbach führte nach Treffern von Tim Eckhardt (14.), Robin Bäumer (28.) und Laurin Schürbusch (44.) schon zur Pause klar mit 3:0. Nach dem jeweils zweiten Streich von Laurin Schürbusch (55.) und Robin Bäumer (67.) netzte Stefan Stahl in der 71. Minute zum 6:0-Endstand ein.

Der SV trifft nun im Viertelfinal-Derby auf den Bezirksligisten FC Eiserfeld.

 

SpVg. Neunkirchen – SuS Niederschelden 0:3 (0:1).

Den verdienten SuS-Sieg überschattete ein Zwischenfall. Der Niederschelder Thomas Kraus verletzte sich nach einer halben Stunde schwer am Knöchel und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Partie war für eine Dreiviertelstunde unterbrochen.

„Ohne Einwirkung des Gegners ist er in Höhe der Mittellinie im Kunstrasen hängen geblieben. Ich hoffe, dass es nicht so schlimm für ihn ist und wünsche ihm gute Besserung. Diese Verletzung hat unseren Erfolg natürlich etwas getrübt“, sagte SuS-Trainer Andreas Wieczorek dazu.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte seine Mannschaft alles im Griff und führte bereits durch den Treffer von Florian Macziej, der nach 18 Minuten erfolgreich war. Direkt nach der langen Unterbrechung legte Niederschelden durch Lukas Faak nach (34.). Der Sommer-Neuzugang der Rosengarten-Kicker traf im zweiten Durchgang erneut (67.).

Neunkirchens Trainer Isni Balijaj hatte derweil rotieren lassen und Spielern, die in der Liga nicht so oft zum Zuge kommen, Spielpraxis gegeben. Er nahm das Pokal-Aus locker: „Für uns war die Meisterschaft am Sonntag wichtiger, deswegen haben wir nicht alles rein geworfen. Niederschelden ist der verdiente Sieger“, sagte Balijaj.

Auch Wieczorek lobte den Auftritt seiner Jungs, in deren Spiel es auch nach der Kraus-Verletzung „keinen Bruch gegeben“ habe. Wegen einer Roten Karte beendeten die Gastgeber die Partie mit zehn Mann auf dem Feld.

 

 

FC Kreuztal – 1. FC Türk Geisweid 5:4 (2:2).

Ebenfalls in Unterzahl geriet der FC Kreuztal, der nach der Gelb-Roten Karte wegen wiederholtem Foulspiel für Viktor Schmidt (44.) eine ganze Hälfte lang sich mit zehn Spielern gegen elf Geisweider stemmte.

„Trotzdem waren wir im zweiten Durchgang die bessere Mannschaft und haben sie an die Wand gespielt“, sagte FC-Trainer Serdar Adiller voller Euphorie über den unerwarteten Pokal-Coup. In den ersten 45 Minuten legte Türk Geisweid durch einen verwandelten Elfmeter von Pascal Jüngst vor (13.). Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Ionut Gheorge nur 120 Sekunden später. Arian Dema (19.) drehte den Spieß um, ehe Jüngst erneut vom Punkt erfolgreich war (34.). Noch vor dem Kabinengang schoss Faruk Con den Bezirksliga-Absteiger in Führung (45.+2).

Doch die Kreuztaler kamen eindrucksvoll zurück, wendeten durch den Doppelpack von Lord Ivan Nguepnang (48., 51.) das Blatt erneut. Auch das 4:4 durch Bayram Basyigit (64.) schien die Hausherren wenig zu beeindrucken, denn das Siegtor markierte schließlich Arian Dema nach 74 Minuten.

„Jetzt wollen wir ein bisschen feiern“, kündigte Adiller die Sause im Kreuztaler Sportheim an.

 

SV Germania Salchendorf – 1.FC Kaan-Marienborn 3:2 (1:1).

In einem wahren Pokalfight siegte der Bezirksligist aus Salchendorf spät mit 3:2 (1:1) gegen den Oberligisten aus Kaan-Marienborn und verschärften somit die Ergebniskrise des Teams aus dem Breitenbachtal.

„Über die gesamten 90 Minten war es kein unverdienter Sieg für uns, weil meine Mannschaft viel Leidenschaft an den Tag gelegt hat und auch nach dem Rückstand immer weiter an sich geglaubt hat. Wir haben sehr wenig zugelassen, haben clever agiert und somit muss ich meinem Team ein riesen Kompliment aussprechen. Das dann alle drei Treffer nach Standardsituationen fallen, ist sicher kein Zufall, denn dort sind wir besonders gefährlich“, frohlockte Germanen-Coach Thomas Scherzer.

Alexander Völkel (23.) war nach einem Meiswinkel-Freistoß und einer Kopfballablage von Jan-Phillip Gelber zur Stelle und brachte den Underdog in Führung, die Johannes Burk (45.) kurz vor dem Pausenpfiff aber egalisierte.

In der 65. Minute schalteten die Käner nach einem Salchendorfer-Ballverlust blitzschnell um und Kohsuke Tsuda brachte den Oberligisten mit 2:1 in Führung.

Danach ließen sich die Scherzer-Schützlinge aber nicht hängen und spielten weiter mit – dass es wieder zwei Standardsituationen sein sollten, die eine späte Entscheidung für den Bezirksligisten herbeiführten kam, wie bereits erwähnt, nicht von ungefähr – diesmal waren es zwei Klöckner-Freistöße, die in der 85. Minute vom Ex-Käner Marius Jung und nur eine Minute später von Torben Claudi (86.) genutzt wurden.

Somit siegte der SV Germania Salchendorf mit 3:2 und sorgte für das Ausscheiden des Oberligisten, der sich nun voll und ganz auf die weiteren Spiele in der Liga konzentrieren kann.

Die Germanen reisen indes zum Viertelfinalspiel nach Kreuztal.

 

SG Mudersbach/Brachbach – VfL Bad Berleburg 1:2 (0:1).

Tapfere Mudersbacher und Brachbacher kämpften wacker, mussten aber am Ende doch die Segel streichen. Bad Berleburg führte nach 40 Minuten durch einen Elfmeter von Yannick Lückel.

Die Wittgensteiner hatten ihre Mühen gegen einen guten A-Kreisligisten, der sich in einem umkämpften Spiel bei Nieselregen gut verkaufte. So glich die Elf von Timo Schlabach durch Simon Beverungen nach 69 Minuten aus. Die SG gestaltete die Partie bis dato ausgeglichen, weshalb der Gleichstand zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient erschien. Noch im ersten Durchgang scheiterte Marcel Farnschläder per Kopfball an VfL-Keeper Christian Badura. Es wäre die Führung für die Hausherren gewesen, doch es kam bekanntlich anders.

Erst nach dem Wiederbeginn übernahm der VfL die Kontrolle und blieb auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich dran. Auf Vorlage von Lückel schob schließlich Tarek Benyagoub knapp zehn Minuten vor dem Ende ein. Doch in einer hektischen Schlussphase – Mudersbachs Farnschläder sah die Rote Karte – musste der Favorit zittern, da er sich keine Möglichkeiten mehr erspielte und der „Underdog“ alles versuchte. Bad Berleburg brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

 

SpVg. Kredenbach/Müsen – TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf 2:3 (0:0).

Nach einer torlosen ersten Hälfte ging es in Kredenbach heiß her. Der TuS Wilnsdorf legte durch Pascall Znamenak (60.) und Antonio Delli Liuni (64.) zunächst zwei Tore vor. Doch der Außenseiter gab sich damit noch nicht geschlagen. Philipp Beusen (70.) und Tim Viereck (78.) holten den Rückstand auf und ließen ihre Farben jubeln.

Beinahe hätte es der B-Ligist zumindest in die Verlängerung geschafft. Dies verhinderte aber Delli Linui, der eine Minute vor dem Abpfiff die Wilnsdorfer eine Runde weiter brachte.

 

Die Viertelfinalpartien im Überblick:

TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf – TuS Erndtebrück

SV Gosenbach – FC Eiserfeld

FC Kreuztal – SV Germania Salchendorf

SuS Niederschelden – VfL Bad Berleburg         (alle Mittwoch, 06.11.2019 ab 19 Uhr)

 

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