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TuS kassiert bittere Heimpleite

In dieser Szene versucht Tim Rüdiger den überragenden Dormagener-Schlussmann Sven Bartmann zu überwinden - insgesamt konnte Bartmann 16 Würfe der Ferndorfer parieren, nur ein Indiz dafür, dass diese Partie mit 34:22 (15:8) an die Gäste aus Dormagen ging. Foto: privat

Keine Chance hatte der TuS Ferndorf gegen den TSV Bayer Dormagen und kassierte folglich eine klare 22:34 (8:15) Niederlage in der heimischen Stählerwiese.

Ohne den verletzten Branimir Koloper, den erkrankten Jonas Faulenbach, den gesperrten Andreas Bornemann und den angeschlagenen Thomas Rink, der zumindest auf der Bank Platz nahm, war es von Beginn an klar, dass diese Partie schwer werden würde.

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Die Gäste aus Dormagen hatten am Wochenende zuvor ihr persönliches Waterloo erlebt und verloren gegen die bis dahin sieglosen Krefelder mehr oder weniger kläglich – umso motivierter gingen die Spieler von Trainer Dusko Bilanovic von Beginn an zu Werke.

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Mit Sven Bartmann (16 gehaltene Bälle) stand ein überragender Torwart im Gehäuse der Gäste, die Abwehr ging rigoros zur Sache und im Angriff trugen sich gleich zehn Akteure in die Torschützenliste ein – all das ging dem Team von Michael Lerscht an diesem gebrauchten Abend ab. Zahlreiche Fehlwürfe und Ballverluste zogen sich durch die ersten 30 Minuten und die neuformierte Abwehr machte es den Gästen viel zu leicht ihre Tore zu werfen.

Bis zur 11. Minute war es nur ein Zwei Tore Rückstand, der dann aber Minute für Minute höher werden sollte. Zwischenzeitlich führte Bayer mit sieben Toren (22.) doch kurz vor der Pause kam der TuS auf 8:12 heran aber zu schnelle Abschlüsse und zwei schnelle Gegenstöße sorgten dann doch für einen deutlichen 8:15-Rückstand.

Den 1.016 Zuschauern wurde früh klar, dass es gegen diesen Gegner an diesem Abend nichts zu holen gab aber auch als der Rückstand immer größer wurde und die Niederlage besiegelt war, feuerten die TuS-Fans ihre Mannschaft bedingungslos an – in der 48. Minute war es ein 15:26-Rückstand, der für sich sprach und das Spiel war entschieden.

Am Ende stand ein 22:34 an der Anzeigentafel in der Kreuztaler Stählerwiese und die Gäste durften sich von ihren Fans feiern lassen.

Nun gilt es in der Länderspielpause diese deutliche Niederlage aufzuarbeiten und zielstrebig auf die kommende Aufgabe gegen den TV Hüttenberg hinzuarbeiten. Solche Tage gibt es im Sport aber allen Beteiligten dürfte bewusst sein, dass diese Tage nicht zu oft in einer Saison vorkommen sollten.

 

Die Trainerstimmen zum Spiel:

Dusko Bilanovic (Trainer TSV Bayer Dormagen):

Ich bin sehr zufrieden und stolz auf meine Mannschaft, sie hat eine tolle Reaktion auf die peinliche Derbyniederlage der Vorwoche gezeigt. Es war eine harte Woche für uns aber jeder Spieler hat sich an die eigene Nase gepackt und ist top motiviert in die heutige Partie gegangen. Wir haben um jeden Zentimeter gekämpft und hochverdient gewonnen.

Michael Lerscht (Trainer TuS Ferndorf):

Dormagen war heute in allen Belangen besser als wir, wir waren nicht präsent genug und die Abschlussschwäche von uns war heute entscheidend. Die Entschuldigung, dass wichtige Spieler gefehlt haben, lasse ich so nicht gelten. Wir werden die Niederlage aufarbeiten und gegen den TV Hüttenberg eine Reaktion zeigen. Bedanken möchte ich mich bei den Fans, die uns trotz des Rückstands immer weiter unterstützt haben.

 

TuS Ferndorf – TSV Bayer Dormagen 22:34 (8:15).

TuS: Durica, Hottgenroth – Basic (2), L. Schneider (2), M. Michel (2), Neitsch (1), Wicklein (3), L. Michel, J. Schneider (1), Rüdiger (1), Lindskog Andersson (7/4), Müller (2), Weber (1), Rink.

Schiedsrichter: Manuel Lier / Jan Lier.

Zuschauer: 1.016.

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