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Volksbank in Südwestfalen eG berichtet über das laufende Geschäftsjahr

Anlässlich des Weltspartages hat die heimische Volksbank heute Mittag in Siegen über die bisherige Entwicklung des laufenden Geschäftsjahrs berichtet. v.l.n.r.: Volksbank-Vorstand Jens Brinkmann, Volksbank-Vorstandssprecher Norbert Kaufmann, Volksbank-Vorstandssprecher Karl Michael Dommes, Volksbank-Vorstand Roland Krebs. Foto: VoBa in Südwestfalen eG

95. Weltspartag 2019: Clever sparen dank ausgezeichneter Beratung

Der Weltspartag feiert in diesem Jahr seinen 95. Geburtstag. Abermals konnten am 30. Oktober die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern
und Großeltern das im Lauf des Jahres Ersparte in den Filialen der Volksbank in Südwestfalen einzahlen und erhalten als Belohnung ein kleines Geschenk. Anlässlich des Weltspartages berichtet die heimische Volksbank über die bisherige Entwicklung des laufenden Geschäftsjahrs.

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Dass sich eine ausgezeichnete genossenschaftliche Beratung – dazu später mehr – positiv auf den wirtschaftlichen Erfolg der Volksbank auswirkt, verdeutlichen die von den Volksbank- Vorständen präsentierten Zahlen zur Entwicklung der heimischen Bank im aktuellen
Geschäftsjahr.

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Mit einem Wachstum von 2,82 Prozent wuchsen die gesamten Kundenkredite auf einen Wert von über 3 Mrd. Euro an. Den größten Anteil daran haben die bilanziellen Kundenkredite mit einem Gesamtwert von 2,3 Mrd. Euro. Sie wuchsen im Vergleich zum Jahresende 2018 um 4,5 Prozent. Ein Faktor für diese gute Entwicklung ist das Baufinanzierungsgeschäft. So wurden seit Jahresbeginn neue Baufinanzierungen in Höhe von 150 Mio. Euro abgeschlossen. Mit einem Anteil von 18 Mio. Euro sind hier Baufinanzierungen enthalten, die über das sogenannte Plattformgeschäft abgewickelt werden. Die an Privatkunden herausgegebenen Anschaffungsdarlehen erhöhten sich um 4,2 Prozent auf einen
Wert von 104 Mio. Euro. Hierbei weist der VR-Wunschkredit ein Plus von 10,3 Prozent seit 31. Dezember 2018 auf. „Beim individuell gestaltbaren VR-Wunschkredit handelt es sich um ein Verbraucherdarlehen, das einem genau den finanziellen Freiraum bietet, um sich
kleinere oder größere Wünsche zu erfüllen. Ganz egal, ob es sich dabei um die Anschaffung eines neuen Autos, einer lang ersehnten Urlaubsreise oder die Renovierung der Wohnung handelt“, sagt Vorstandssprecher Norbert Kaufmann. Ohne ein kompliziertes Antragsverfahren sind so Kreditsummen bis zu 50.000 Euro kurzfristig abrufbar.

Auch bei den Kundeneinlagen verzeichnet die Bank ein Wachstum. Sie stiegen um 4,5 Prozent auf insgesamt 4,18 Mrd. Euro. „Die Volksbank in Südwestfalen verwaltet für ihre Kunden momentan Wertpapiere im Gesamtwert von über 1 Mrd. Euro. Das ist für sich genommen bereits ein mehr als beeindruckender Wert. Angesichts der durch die Nullzinspolitik erforderlichen Neuerungen in der von uns empfohlenen Anlagestrategie unserer Kunden wird sich dieser aber sicherlich noch weiter erhöhen“, prognostiziert der Vorstandssprecher. Eine erfreuliche Entwicklung zeige sich auch bei den Fondssparplänen: Hier wurden im laufenden Geschäftsjahr bereits 1.908 neue Fondssparpläne vermittelt. In der Summe aus bilanziellen sowie außerbilanziellen Kundenkrediten und Kundeneinlagen entwickelte sich das Kundengesamtvolumen im Jahresverlauf 2019 um plus 4,5 Prozent auf aktuell 7,19 Mrd. Euro (2018: 6,8 Mrd. Euro).

Bei der Immobilienvermittlung zeigt sich ebenfalls ein positives Bild. „Wir haben 2019 sowohl die Anzahl der Objekte (+8 Prozent) als auch den Gesamtwert der vermittelten Objekte (+11 Prozent) steigern können“, informiert Norbert Kaufmann. Außerdem entschied sich eine stattliche Zahl von Privatkunden dazu, ihr Girokonto bei der Volksbank in Südwestfalen zu eröffnen. So konnten seit Jahresbeginn bereits 1.934 private Girokonten eröffnet werden.  Auch mit der Mitgliederentwicklung zeigte sich der Vorstand zufrieden: 1.866 neue Bankteilhaber wurden bislang 2019 gewonnen. Das sind schon jetzt mehr als im gesamten Jahr 2018. „Unsere Mitglieder bilden die genossenschaftliche Basis unserer Geschäfte, ihnen sind wir im besonderen Maße verpflichtet.“

Vor dem Hintergrund des 95. Weltspartages stellt Vorstandssprecher Norbert Kaufmann weiter fest: „Die Deutschen sind nicht nur das Land der Dichter und Denker, sondern auch das Land der Sparer.“ Nur die Art und Weise, wie gespart werde, müsse in der aktuellen Niedrigzinsphase noch angepasst werden. „Grundsätzlich ist es zunächst gut, dass die Kinder an einem Tag wie dem Weltspartag an die Bedeutung des Sparens herangeführt werden. Denn auch nach 95 Jahren hat das Thema nicht an Bedeutung verloren.
Ganz im Gegenteil.“ Geld sei in den vergangenen Jahren immer virtueller geworden.: „Kinder beobachten, wie ihre Eltern an der Supermarktkasse mit der girocard oder der Kreditkarte zahlen und Bankgeschäfte werden auch längst am Smartphone erledigt. Das
gute alte Sparschwein, an dem auch schon kleine Kinder mit all ihren Sinnen erfahren können, wie es sich füllt und langsam schwerer wird, hilft dabei, die Bedeutung des Sparens im wahrsten Sinne zu begreifen.“ Aufgrund der Nullzinspolitik im Euroraum seit gut fünf Jahren reicht es auch nicht mehr, den Kindern ein Sparbuch zu schenken und über die Zinsgutschriften zu sprechen. Als Jugendlicher und später als Erwachsener sollte man das Sparverhalten an den Gegebenheiten von Niedrig- und Nullzinsen anpassen.

Nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) geben 73 Prozent der Bundesbürger an, jeden Monat Geld zur Seite zu legen. Annähernd 60 Prozent der Menschen mit einem Nettoeinkommen von unter 1.000 Euro sparen bis zu 50 Euro monatlich. Gleichzeitig geben 45 Prozent der Menschen dieser Einkommensgruppe an, mit mindestens 50 Euro sogar etwas mehr zurücklegen zu können. Lag das Geldvermögen der privaten Haushalte Ende 2018 noch bei 6.202 Mrd. Euro legte es im ersten Quartal 2019 auf 6.356 Mrd. Euro zu. Ein Anstieg von rund 276 Mrd. Euro. „Die Deutschen sparen sehr solide, nur tun sie dies vielfach leider immer noch zu unausgewogen“,
ist der Vorstandssprecher überzeugt. Besonders deutlich und damit negativ für das Sparvolumen zeige sich dies in der Niedrigzinsphase. „Die niedrigen Zinsen, auf die wir uns auch in absehbarer Zeit einstellen müssen, reichen in der Regel nicht aus, um die
Kaufkraftverluste durch die steigenden Verbraucherpreise auszugleichen.“ Der Wegfall des Zinseszinseffekts tue dabei sein Übriges.

„Viele Menschen reagieren auf Nullzinsen nahezu reflexartig nur mit einer Erhöhung der Sparquote. Sie sparen einfach gegen die Nullzinsen an. Sinnvoller ist es jedoch, das Geld auch in der aktuellen Zeit für sich arbeiten zu lassen“, so der Volksbank-Vorstand. Höhere Renditen seien aktuell beispielsweise beim Sparen mittels Wertpapieren und Investmentfonds möglich. Zwar sei es auch heute nach wie vor ratsam, ein Sparkonto als Liquiditätspolster zu haben, wenn es jedoch um das mittel- oder langfristige Sparen gehe, gebe es Alternativen. Hierfür sei es erforderlich, sich auch mit alternativen Anlageformen auseinanderzusetzen.

„Sparer – auch die der Volksbank in Südwestfalen – müssen noch weiter für das Thema Aktien und Investmentfonds sensibilisiert werden“, weiß Kaufmann. Cleveres Sparen sei das Gebot der Stunde. An dieser Stelle würden die Beraterinnen und Berater in den Filialen mit einer sachkundigen und auf die individuellen Bedürfnisse und Lebenslagen der Kundinnen und Kunde abgestimmten Beratung weiterhelfen. „Die Genossenschaftliche Beratung im Privatkundengeschäft bildet die Grundlage des Erfolgs unserer Volksbank in Südwestfalen. So freut es uns umso mehr, dass wir beim Focus Money CityContest im Bankenvergleich der letzten 10 Jahre Platz eins in der Privatkundenberatung in Lüdenscheid und Siegen belegen“, so der Vorstandssprecher. Angesichts der für Banken schwierigen Gesamtlage beeindrucke dies umso mehr. „An dieser Stelle möchte ich mich daher ausdrücklich bei unseren Beraterinnen und Beratern bedanken, die nicht müde werden, diesen hohen Standard jeden Tag aufs Neue hochzuhalten. Das ist eine Teamleistung, die wirklich ihresgleichen sucht.“

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