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TuS mit erneuter Heimniederlage – Abstiegskampf beginnt jetzt

Lucas Puhl kehrte nach seiner langen Verletzung ins Ferndorfer-Tor zurück, hielt einen Siebenmeter, konnte aber an der 28:30-Heimniederlage gegen den TV Hüttenberg auch nichts ändern. Foto: Heiko Burbach

Die Handballer des TuS Ferndorf sind spätestens nach der 28:30 (13:14)-Heimpleite gegen den TV 05/07 Hüttenberg im Abstiegskampf der 2. Liga angekommen.

Mit nunmehr 8:12 Punkten ist man nur noch drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt und das ambitionierte Programm der kommenden Wochen, auswärts in Gummersbach, zuhause gegen Hamm-Westfalen und in Dresden gegen den HC Elbflorenz, hat es ohne Frage in sich.

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Die Aufstellung vor der Partie gegen Hüttenberg gab durchaus Grund zur Zuversicht, denn mit Lucas Puhl kehrte der lange Zeit verletzte Stammtorhüter ins Team zurück, Abwehrchef Branimir Koloper war wieder fit und Andreas Bornemann hatte seine Zwei-Spiele Sperre abgesessen.

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Von Beginn an hatten die Ferndorfer aber Probleme mit den Angriffen der Gäste, allerdings hielt Tim Hottgenroth sehr gut und bis zum 4:2 und 5:3 schienen sich die Offensivkräfte auch durchzusetzen – es schien aber nur so, denn ab der 11. Minute schlichen sich immer mehr Fehler in das Offensivspiel der Hausherren ein und der Gast aus Hüttenberg wurde unnötig stark gemacht.

Da half es auch nichts, dass Lucas Puhl in der 28. Minute zu seinem Comeback kam, den Siebenmeter aber nicht halten konnte und nach zwei Ballverlusten von Jonas Faulenbach und Andreas Bornemann ein 13:14-Pausenstand an der Anzeigentafel in der Stählerwiese stand.

Auch nach der Pause wurde die Fehler-Kette länger und länger und nach acht gespielten Minuten setzte sich der TV Hüttenberg auf 19:15 ab. Jetzt begann die stärkste Zeit des TuS und binnen fünf Minuten sorgten Patrick Weber (2), Thomas Rink und Mattis Michel, sowie zwei gute Paraden von Tim Hottgenroth für den 19:19-Ausgleich.

Die 1.077 Zuschauer in der Kreuztaler Stählerwiese standen wie gewohnt lautstark hinter ihrem Team aber die Wende zum Guten sollte an diesem Abend nicht kommen – das Match blieb vom Ergebnis her ausgeglichen aber zum einen kämpften die Hüttenberger in der Defensive aufopferungsvoll, im Angriff wurde es Ihnen zu leicht gemacht und die auffallend hohe Fehlerquote der Ferndorfer-Offensivkräfte tat ihr Übriges dazu.

Drei Minuten vor Schluss konnte Patrick Weber auf 27:28 verkürzen und Lucas Puhl hielt einen Siebenmeter aber kurz darauf versuchte erneut Weber ein riskantes Anspiel an den Kreis, das misslang – nach einer Hüttenberger-Auszeit traf Gästeakteur Tomas Sklenak 35 Sekunden vor Schluss zum 29:27 und ein weiterer Fehlwurf von Patrick Weber besiegelte letztlich die 28:30-Niederlage der Ferndorfer, die objektiv betrachtet durchaus verdient war.

Nun gilt es die Kräfte zu bündeln und sich gezielt auf das Auswärtsspiel am kommenden Donnerstag in der Schwalbe Arena in Gummersbach vorzubereiten.

Die Stimmen zum Spiel:

Gäste-Trainer Frederick Griesbach:

Es stand heute sehr viel auf dem Spiel – es war eine tolle Stimmung in der Halle und darum geht auch ein Dank an unsere Fans, die heute ein gutes Auswärtsspiel von uns gesehen haben. Wir wollten als Team auftreten und jeder sollte für den anderen kämpfen und laufen, das hat den TV Hüttenberg immer ausgezeichnet und das sollte man heute sehen. Wir haben in der Abwehr einiges abgeräumt, da war ich zufrieden – Kompliment an die Mannschaft, die zwei freien Tage haben sie sich jetzt verdient.

Michael Lerscht, Trainer TuS Ferndorf:

Es fällt mir extrem schwer diplomatisch zu sein, ich bin richtig angepisst über die Tatsache, dass wir zu wenig Dinge nach Plan abarbeiten, wenn ich mir den ersten Angriff von Hüttenberg anschaue, darauf habe ich Mittwoch und Donnerstag mehrfach sowohl im Team als auch in Einzelgesprächen hingewiesen und wenn das nicht funktioniert werde ich sauer. Ich bin traurig, dass wir der Halle nichts zurückgeben konnten. Wir werden jetzt einen Tag regenerieren und dann Sonntag die Vorbereitung auf Gummersbach beginnen. Wir haben ein schwieriges Programm vor der Brust, da warten hohe Hürden auf uns. In Gummersbach gehen wir nicht als Favorit in die Partie, vielleicht fällt es uns dann leichter ins Spiel zu kommen – ich hoffe, dass uns zahlreiche Fans begleiten, damit es ein Spiel vor einer tollen Kulisse wird.

 

TuS Ferndorf – TV 05/07 Hüttenberg 28:30 (13:14).

TuS: Hottgenroth, Puhl – Faulenbach (4), Basic, L. Schneider (3), M. Michel (5/2), Neitsch (2), Wicklein, J. Schneider, Barwitzki, Bornemann (3), Rüdiger, Lindskog Andersson (5/2), Koloper, Weber (5), Rink (1).

Schiedsrichter: Oliver und Philipp Frankholz.

Zuschauer: 1.077 in der Kreuztaler Stählerwiese.

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