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Landesligist verliert am Rosengarten – Salchendorf und Eiserfeld mit Pflichtsiegen – Wilnsdorf wehrt sich tapfer

Die Viertelfinalpartien im Kreispokal gingen an diesem verregneten Mittwochabend über die Bühne und mit dem SuS Niederschelden, dem FC Eiserfeld und Germania Salchendorf stehen drei Bezirksligisten im Halbfinale, dazu stößt Oberligist TuS Erndtebrück, der es beim TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf spannend machte.

 

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FC Kreuztal – SV Germania Salchendorf 0:2 (0:2).

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Der Bezirksligist aus Salchendorf setzte sich beim Schlusslicht der Kreisliga A mit 2:0 durch und trifft nun im Halbfinale auf den FC Eiserfeld.

Beide Treffer der Germanen fielen in Halbzeit eins – Tim Schilk war schon in Minute drei erfolgreich und sechs Minuten vor der Pause legte Marcel Rigau Badenas (39.) den Treffer Nummer zwei nach.

„Ich bin heute nicht ganz zufrieden, weil wir zu viele Torchancen nicht genutzt haben und zuviel Chancen des Gegners zugelassen haben. Unser Spiel war zu unruhig und unkonzentriert, zudem hat Alexander Bülow, der im Pokal im Tor zum Einsatz kommt, zweimal richtig gut gehalten. Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind und jetzt freuen wir uns auf Eiserfeld.

Salchendorfs Robin Kilic, der ansonsten eine gute Partie absolvierte, scheiterte kurz nach der Pause mit einem Strafstoß am Kreuztaler-Torwart Emrah Sirtlan.

 

SuS Niederschelden – VfL Bad Berleburg 4:1 (1:0).

Dem SuS Niederschelden ist eine Pokalüberraschung gelungen. Mit einer deutlichen 1:4-Niederlage wurde Landesligist VfL Bad Berleburg auf die lange Heimfahrt geschickt. Somit kommt es im Halbfinale am Rosengarten zum Duell mit dem TuS Erndtebrück.

In einer ausgeglichenen 1. Halbzeit, in der der Spiel und Sport tief stand und auf schnelle Umschaltsituationen wartete konnte sich keine der beiden Teams in Szene setzen – fast mit dem Pausenpfiff gelang Markus Kula (45.) aber doch der Führungstreffer für den Bezirksligisten, nachdem sich Lukas Faak über links durchsetzte und den Offensivmann bediente.

Mit einem Doppelschlag von Lucas Mockenhaupt (46./56.) bogen die Schelder endgültig auf die Siegerstrasse ab, da konnte auch der Anschlusstreffer von Jan Philipp Dörnbach (66.) nichts dran ändern.

Der gerade eingewechselte Florian Macziej (90.) machte mit seinem ersten Ballkontakt, nach einem Querpass von Sven Trottner, alles klar und erzielte den Treffer zum 4:1-Endstand, der den Spielern vom SuS Niederschelden das Halbfinalduell mit dem Oberligisten aus Erndtebrück bescherte.

SuS-Coach Andreas Wieczorek war natürlich zufrieden mit der Leistung seines Teams:

„Auf Grund der 2. Halbzeit geht der Sieg in Ordnung, das hat mir auch mein Trainerkollege bestätigt. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, denn die Leistung in den zweiten 45 Minuten war richtig gut, diese Leistung müssen wir jetzt ins nächste Meisterschaftsspiel mitnehmen. Da ich eine Erndtebrücker Vergangenheit habe, freue ich mich natürlich auf das Spiel und hoffe, dass wir einen schönen Pokalabend mit einer tollen Kulisse erleben werden“.

 

TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf – TuS Erndtebrück 2:3 (0:2).

A-Liga Vertreter TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf hat sich gegen den Oberligisten TuS Erndtebrück mehr als achtbar aus der Affäre gezogen, denn nach 90 Minuten gewann der Favorit denkbar knapp mit 3:2 beim Underdog.

Eigentlich lief alles nach Plan für den Oberligisten, Maximilian Wüst (31.) und Burak Yildiz (37.) hatten vor der Pause den Abwehrriegel der Wilnsdorfer und Wilgersdorfer zweimal durchbrochen und für klare Verhältnisse gesorgt.

Allerdings gab der Gastgeber nie auf und Benjamin Otto (48.) sowie ‚Altmeister‘ Antonio Delli Liuni (69.) stellten den Spielverlauf komplett auf den Kopf und aus Sicht der Erndtebrücker drohte plötzlich eine Verlängerung – acht Minuten vor dem Ende war es aber Manfredas Ruzgis, nach einem Steckball von Murat-Kaan Yazar, der den 3:2-Siegtreffer der Gäste erzielte und somit eine Pokalüberraschung abwenden konnte.

„Wir hatten gefühlte 90-Prozent Ballbesitz aber der TuS hat es auch gut gemacht und die Räume sehr gut zugestellt. Vor dem Spiel habe ich meinen Jungs gesagt, dass es mir egal ist wie wir weiterkommen, deshalb werde ich jetzt nicht die Art und Weise kritisieren. Wir stehen im Halbfinale und nur das zählt“, wusste TuS-Trainer Alfonso Rubio Doblas zu berichten.

 

SV Gosenbach – FC Eiserfeld 1:3 (0:2).

Der FC Eiserfeld hat sich beim B-Liga Vertreter SV Gosenbach mit einem 3:1-Sieg durchgesetzt und erwartet nun den Liga-Konkurrenten aus Salchendorf zum Halbfinale im Helsbachtal.

Thomas Rainer Brühl (14.) und Kai Hölle (33.) sorgten für eine 2:0-Gästeführung, doch der Torschütze zum 1:0 flog in der 41. Minute mit der Gelb-Roten Karte vom Platz und sorgte für eine Überzahl beim Gastgeber.

Der Bezirksligist ließ sich aber nicht beirren, kurz nach dem Pausentee legte Tarik Meyer (49.) den dritten Eiserfelder-Treffer nach. Die auf das Verteidigen ausgelegten Gosenbacher hatten zwar keine nennenswerten Torchancen aber in der 71. Minute zog Marius Strunk einfach mal aus gut 30 Metern ab und verkürzte auf 1:3. Das war gleichzeitig auch der Endstand in dieser Partie.

„Wir hatten das Spiel im Griff aber man muss auch erstmal durch so ein Abwehrbollwerk durchkommen – die Gelb Rote Karte gegen Thomas Rainer Brühl tut uns natürlich weh, da wir momentan eine Vielzahl an verletzten Spielern haben“, merkte FC-Trainer Jan Fünfsinn an.

 

Die Halbfinalpartien im Überblick:

SuS Niederschelden – TuS Erndtebrück

FC Eiserfeld – SV Germania Salchendorf                              (beide Mittwoch, 22.04.2020)

 

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