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Si-Wi-Oberligisten suchen den Weg in die Erfolgsspur

Tobias Wurm peilt mit seinen Känern den zweiten Heimerfolg in Folge an. Foto: Marco Schneider

Nach einem „schwarzen Sonntag“, an dem alle drei Vertreter aus Siegen-Wittgenstein in der Fußball-Oberliga Westfalen Niederlagen einstecken mussten, geht es für sie am 14. Spieltag darum, die Wende einzuleiten. Kaan-Marienborn und Erndtebrück erwarten zu Hause ambitionierte Gegner. Die Sportfreunde Siegen treten beim Schlusslicht in Hamm an.

1. FC Kaan-Marienborn – SC Paderborn U21.

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Die 0:2-Pleite in Rhynern war für Kaan-Marienborn ein kleiner Rückschlag, nachdem das 4:2 gegen Ennepetal Aufwind versprach. Leidenschaft ist nun im Abstiegskampf gefragt. Um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien, peilen die Käner den zweiten Heimsieg in Folge an. Im Training legte Trainer Tobias Wurm den Fokus insbesondere auf die Abwehrarbeit. „Wir kriegen zu häufig einfache Gegentore. Diese müssen wir abstellen, denn im Kampf um den Klassenerhalt sind sie tödlich“, betont der Linienchef. Das Feilen an der eigenen Zweikampfstärke, aber auch das defensive und offensive Verhalten bei Standardsituationen waren die Eckpfeiler der Trainingswoche. Mit der Zweitvertretung von Bundesligist SC Paderborn kommt eine junge, spielstarke Mannschaft ins Breitenbachtal, die jeden Fehler eiskalt ausnutzt. „Ich habe einige Spiele von ihnen gesehen. Sie machen ordentlich Tempo nach vorne“, analysiert Wurm. Für die Käner heißt das, vor allem in der Abwehr sattelfest zu sein. „Meine Jungs benötigen eine konsequente Zweikampfführung, müssen stets hellwach sein und die Vorgaben des Trainerteams zu 100 Prozent erfüllen“, weist der Coach ihnen den Weg, der erfolgversprechend sein kann. Zudem wünscht er sich auch im Angriff mehr Effektivität. Zurück in den Kader kehrt Jannik Schneider, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Fehlen werden Toni Gänge, Patrick Flender und Johannes Burk.

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Hammer SpVg – Sportfreunde Siegen.

Beim Debüt des neuen Trainerduos Marco Beier und Frank Dalwigk unterlagen die Sportfreunde Siegen mit 1:3 gegen Rot-Weiss Ahlen. Trotzdem nahm das Gespann Positives aus der Niederlage. „Das Spiel ist aufgrund des Platzverweis gegen Ryo Suzuki schwierig zu analysieren. Wir haben es vor allem kämpferisch gut gemacht. Mit zehn Mann war es dann schwer. Aber an die Leistung vom vergangenen Sonntag wollen wir anknüpfen“, erklärt Beier. Seine Sportfreunde-Elf hat beim Tabellenletzten in Hamm keine Punkte zu verschenken. Mit einer kompakten Abwehr und dem nötigen Kampfgeist wollen die Siegener den Dreier im Ruhrgebiet erzwingen. „Es muss kein schöner Fußball sein, den wir spielen. Die Hauptsache ist, dass wir gewinnen. Denn wir brauchen ein Erfolgserlebnis“, spricht der Interimscoach die mentale Situation des Sportfreunde-Teams an, das körperlich fit sei. Das von dem Ex-Siegener Rene Lewejohann (Beier: „Er wird seine Jungs heiß machen“) trainierte Hamm steht mit dem Rücken zur Wand, hat neun Punkte Rückstand auf das rettende Ufer und muss langsam punkten. „Deshalb wird dieses Auswärtsspiel keine einfache Nummer“, weiß Beier. „Für sie geht es um viel.“ Das gilt aber auch für die Sportfreunde, die zwei Ausfälle beklagen. Suzuki wurde nach seinem Platzverweis im Übrigen für drei Wochen gesperrt. Außerdem verletzte sich im letzten Heimspiel Satoshi Horie, der wegen einer Knieverletzung auf unbestimmte Zeit ausfällt.

TuS Erndtebrück – Westfalia Herne.

Nach der 1:2-Niederlage in Schermbeck hat Erndtebrück etwas gut zumachen. „Das war eine unterirdische erste Halbzeit, weshalb wir am Ende verdient verloren haben“, blickt TuS-Trainer Alfonso Rubio Doblas zurück auf den vergangenen Spieltag. Sein Team verpasste es damit, nach Punkten mit den auf den ersten beiden Nichtabstiegsplätzen stehenden Känern und Siegenern gleichzuziehen. „Jetzt gilt es das Heimspiel gegen Herne zu nutzen, um den Anschluss nicht wieder zu verlieren“, beschreibt der Erndtebrücker Übungsleiter die Bedeutung der Partie am Pulverwald. Westfalia Herne, das nach einem schwachen Saisonstart eine Siegesserie startete und aktuell auf Platz elf steht, gilt als Mannschaft, die aggressiv und robust zu Werke geht und versucht, den Gegner zu Fehlern zu zwingen. „Bei ihrer besonderen Art der Zweikampfführung – das meine ich positiv – müssen wir uns aufreiben und wehren, um den Kontrahenten mit seinen eigenen Mitteln abzukochen“, fordert Rubio Doblas. Etwas Selbstvertrauen konnte Erndtebrück im Kreispokal sammeln. Auch wenn das 3:2 in Wilnsdorf überraschend knapp ausfiel, wurde das Soll erfüllt. Dem TuS fehlen am Sonntag weiterhin die beiden verletzten Haluk Arslan und Luca-Andreas Woditsch sowie der gesperrte Erlon Sallauka.

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