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Kaan und Siegen gewinnen deutlich – TuS holt glücklichen Punkt

Manfredas Ruzgis brachte sein Team mit einem verwandelten Foulelfmeter zurück in die Partie - am Ende trennte sich der TuS Erndtebrück mit einem 2:2-Unentschieden von Westfalia Herne. Foto: Klaus Saßmannshausen

In der Fußball-Oberliga Westfalen feierten die Sportfreunde Siegen und der 1. FC Kaan-Marienborn Kantersiege. Der TuS Erndtebrück teilte sich mit Westfalia Herne die Punkte.

 

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1. FC Kaan-Marienborn – SC Paderborn U21 4:0 (0:0).

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Ihren zweiten Heimsieg in Folge feierten die Käner gegen die Zweivertretung des SC Paderborn. Dadurch verbesserten sich die Fußballer aus dem Breitenbachtal auf den 14. Tabellenplatz.

„Nach der Derbyniederlage gegen Siegen sind wir in ein Loch gefallen, aus dem wir jetzt wieder raus gekommen sind. In den letzten drei Heimspielen haben wir sieben Punkte geholt. Nun wollen wir auch auswärts punkten. Daran arbeiten wir“, sagte Kaan-Marienborns Trainer Tobias Wurm nach dem souveränen Heimsieg. Er freute sich zudem, dass hinten die „Null“ stand. „Wir sind zufrieden. Die Jungs haben gute Arbeit geliefert. Dieser Dreier gibt uns Selbstvertrauen“, meinte der Coach.

Schon in der ersten Hälfte gaben die Käner den Ton an und erspielten sich eine Vielzahl an Tormöglichkeiten. Doch Jannik Schneider schoss über das Tor (15.), Arthur Tomas (20.) und Daniel Waldrich (30.) daneben. Stürmer Dawid Krieger traf den Pfosten. Im Nachsetzen brachte Eugene Ofosu-Ayeh den Ball zwar ins Netz, der Treffer zählte aufgrund seiner Abseitsstellung aber nicht. Kurz vor dem Kabinengang verschoss Mats Lukas Scheld einen an Armin Pjetrovic verursachten Elfmeter.

Die Erlösung folgte unmittelbar nach dem Wiederbeginn. Semih Yigit drosch die Kugel aus 18 Metern in den Winkel (48.). Nach einem langen Ball von Scheld setzte sich Waldrich dann gegen Abwehrmann Jan-Luca Rumpf durch und besorgte den zweiten Treffer (56.). Nach einer einstudierten Freistoßvariante war es Pjetrovic, der die Hausherren erneut jubeln ließ (63.). Den Schlusspunkt setzte Yigit, der nach einem sehenswerten Spielzug über Tomas und Waldrich aus zwölf Metern ins rechte Eck traf (82.). Zudem besaßen die Käner im zweiten Durchgang noch eine Großzahl an Kontergelegenheiten, so dass der Sieg auch noch höher hätte ausfallen können.

Hammer SpVg – Sportfreunde Siegen 0:5 (0:2).

Gegen einen schwachen Tabellenletzten nahmen die Siegener von Beginn an das Heft des Handelns in die Hand. Nach einer Viertelstunde setzte sich Yannick Wolf über den linken Flügel durch, steckte durch zu Marcel Becker, der mit seinem Querpass Jacob Pistor bediente. Der Stürmer, der schon nach zwei Minuten die erste große Chance besaß, brauchte nur noch einzuschieben. Sportfreunde-Kapitän Björn Jost verwandelte darauf einen Handelfmeter sicher (26.).

Mit der Zwei-Tore-Führung ging es in die Pause. Nahtlos knüpfte das von dem Interimsduo Frank Dalwigk und Marco Beier betreute Gästeteam an der ersten Hälfte an. Leandro Fünfsinn tankte sich in den Strafraum durch und markierte das 3:0 nach knapp einer Stunde, um dann wenige Augenblicke später seinen zweiten Treffer an diesem Tag folgen zu lassen. Nach einem Pass von Jannik Krämer war Fünfsinn erneut allein vor dem Hammer Gehäuse und vollendete (69.). Mit einem Freistoß, der an Freund und Feind vorbei ins lange Eck rollte, setzte Björn Jost noch einen drauf.

Auch sonst hatten die Siegener noch einige Möglichkeiten, so dass ihr Sieg auch in der Höhe verdient war. Hamms Almin Spahic sah wegen groben Foulspiel die Rote Karte (74.).

„Nach der Negativserie tut so ein Ergebnis richtig gut. Die Jungs haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Der Sieg sollte uns Mut geben für die nächsten Aufgaben. Durch das Erfolgserlebnis wird die Trainingswoche leichter“, sagte Marco Beier nach dem Schlusspfiff.

TuS Erndtebrück – SC Westfalia Herne 2:2 (1:2).

Es war ein Punktgewinn für die Moral der Spieler des TuS Erndtebrück. Dabei hatten sie die erste halbe Stunde komplett verschlafen. Zweimal schaltete Gäste-Akteur Kai Hatano schneller als die TuS-Verteidiger. Er hielt nach einer Ecke den Fuß hin, besorgte so das Führungstor der Westfalia (12.) und vollstreckte anschließend freistehend vor TuS-Keeper Niklas Knopf (21.). Hernes Nicolai Patowski traf daraufhin die Latte.

Immerhin hielt ein verwandelter Foulelfmeter von Manfredas Ruzgis die Mannschaft von Trainer Alfonso Rubio Doblas im Spiel (41.). Der Erndtebrücker Angreifer war selbst angetreten, nachdem er unsanft von den Beinen geholt wurde. Zuvor hatten die Hausherren erstmals Druck auf das Herner Tor entfacht.

Wie ausgewechselt kam Erndtebrück aus der Kabine. Doch Hernes Nazzareno Ciccareli ließ den Querbalken nochmals wackeln, ehe Abbass Attia nach einer schönen Einzelaktion für Vorlage für Ruzgis’ Ausgleichstreffer lieferte (63.). „Das Spiel stand nun auf Messers Schneide“, beschrieb Rubio Doblas. Beide Mannschaften waren dem Siegtreffer nahe. Während für die Westfalia Philipp Rößler nur die Latte traf, scheiterte auf der Gegenseite Ruzgis per Kopfball und Mehdi Reichert verfehlte mit seinem Freistoß nur knapp das Tor.

„Aufgrund der drei Lattentreffer war es ein glücklicher Punktgewinn für uns. Aber die Mannschaft hat Charakter gezeigt und ist nach dem 0:2-Rückstand zurück gekommen. Den Punkt nehmen wir nach dem Spielverlauf gerne mit. Er ist aber weder Fisch noch Fleisch“, resümierte Rubio Doblas.

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