breaking news New

Punktgewinn gegen Top-Team – Puhl und Bornemann ragen heraus

Lucas Puhl war ein sicherer Rückhalt im TuS-Gehäuse und hatte großen Bestandteil an dem 24:24-Unentschieden gegen den ASV Hamm-Westfalen. Foto: Heiko Burbach

Nach der bitteren Niederlage in Gummersbach sicherte sich der TuS Ferndorf beim 24:24 (11:11) gegen den ASV Hamm-Westfalen einen hochverdienten Punkt, der vielleicht einmal sehr wichtig sein kann.

Vor 1.027 Zuschauern in der Kreuztaler Stählerwiese wirkte die Defensive, vor dem sehr gut aufgelegten Lucas Puhl, von Beginn an sehr stabil und ging vehement zu Werke. Die hochgehandelten Gäste aus Hamm taten sich schwer und nach zwei tollen Paraden von Puhl führte der TuS nach 15 Minuten mit 5:3, allerdings wäre eine höhere Führung durchaus möglich gewesen aber einige überhastete und vor allem fehlerhafte Ab- oder Anspiele trieben Ferndorfs-Trainer Michael Lerscht an der Seitenlinie zur Weißglut.

Werbeanzeige


Werbeanzeige


Aus dem 5:3 wurde ein 6:6 und das Spiel war völlig offen – in der 21. Minute warf Gästeakteur Fabian Huesmann einen Siebenmeter an den Kopf von Lucas Puhl und wurde nach kurzen Diskussionen vom Schiedsrichtergespann Kilp/Maier mit der Roten Karte bedacht.

Werbeanzeige


Es ging bis zur Pausensirene hin und her und in dieser Phase waren es zum einen die Treffer von Andreas Bornemann und Marijan Basic aber auch weitere tolle Paraden von ‚Teufelskerl‘ Puhl, die das Spiel ausgeglichen gestalteten – auf der Gegenseite traf der agile Vyron Papadopoulus (8) wie er wollte.

11:11 stand zur Pause auf der Anzeigentafel und eigentlich waren es 30 Minuten der verpassten Möglichkeiten – eine TuS-Führung wäre durchaus möglich gewesen.

Wie in Gummersbach gelang dem TuS Ferndorf ein richtig guter Start in die zweiten 30 Minuten und in Minute 42 und einem Treffer von Lukas Schneider ins verwaiste Tor der Gäste stand es 18:14 – wer jetzt denkt, Moment, da war doch was, liegt gar nicht so falsch – gegen den VfL Gummersbach gab es diesen Zwischenstand auch und weitere Treffer sollten dem TuS dort nicht mehr gelingen – dieses Szenario blieb zwar am heutigen Abend aus aber nach sieben schwächeren Minuten glich Sören Südmeier (49.) für Hamm zum 19:19 aus und die Crunch-Time im Hexenkessel Stählerwiese sollte beginnen.

Nach einem Stürmerfoul von Patrick Weber hielt Marin Durica (52.), der nun das Ferndorfer-Tor hütete, den nächsten Wurf aber ein Weber-Wurf wurde im Anschluss geblockt – das Spiel stand nun auf Messers Schneide und die Halle stand wieder einmal voll hinter ihrem Team. Nun waren es vor allem Patrick Weber und Andreas Bornemann, die die Würfe nahmen und so stand es in der 58. Minute 24:24 und der TuS verbuchte einen Ballgewinn.

Nach einer Auszeit von Michael Lerscht kamen seine Schützlinge aber nicht mehr zum Wurf und drei Sekunden vor der Schlusssirene wurde ein Zeitspiel gegen die Heimmannschaft gepfiffen  – nach einer weiteren Auszeit, diesmal von Hammer-Seite, kamen die Gäste aber nicht mehr gefährlich vor das Tor von Marin Durica und es blieb beim 24:24-Endstand.

Stimmen zum Spiel:

Andreas Bornemann (TuS Ferndorf):

Obwohl wir natürlich gewinnen wollten, können wir mit dem Punkt gut leben, der Kampfgeist hat gestimmt und der Punkt ist gut für den Kopf und er gibt Kraft für die nächsten Wochen. Wir müssen weiter hart arbeiten und dann werden wir auch dafür belohnt.

 

TuS Ferndorf – ASV Hamm-Westfalen 24:24 (11:11).

TuS: Durica, Puhl – Faulenbach, Basic (3), L. Schneider (1), M. Michel, Neitsch (1), Wicklein, J. Schneider, Barwitzki, Bornemann (8), Rüdiger, Lindskog Andersson (5/5), Koloper, Weber (6), Rink.

Schiedsrichter: Michael Kilp / Christoph Maier.

Zuschauer: 1.027 – Stählerwiese Kreuztal

0 Kommentare

Kommentar schreiben



Login

Welcome! Login in to your account

Remember me Lost your password?

Lost Password