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SFS erfolgreich – TuS geht unter – Kaan torlos

SFS-Kapitän Björn Jost markierte zwei Treffer beim 3:0-Auswärtssieg in Herne. Foto: Rene Traut

Mit einem 3:0-Auswärtssieg kehrten die Sportfreunde Siegen aus Herne zurück. Der TuS Erndtebrück geriet in Rheine unter die Räder. Torlos endete die Partie zwischen Kaan-Marienborn und Gütersloh.

Westfalia Herne – Sportfreunde Siegen 0:3 (0:1).

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Einen verdienten, deutlichen Sieg fuhren die Sportfreunde Siegen in Herne ein. Trainer Tobias Cramer freute sich vor allem darüber, dass die „Null“ stand. „Die drei Punkte hier zu holen ist keine Alltäglichkeit. Mir hat vor allem unsere Spielweise gefallen. Die Zeiten des Hurra-Fußballs sind vorbei. Wir haben das eigene Tor gut verteidigt und uns Chancen erarbeitet. Die Mannschaft hat es geschafft, den Schalter umzulegen. Durch den Erfolg glaubt sie, was ich ihr in den letzten zwei Wochen erzählt habe“, sagte er. Anders als zuletzt gegen Schermbeck starteten die Siegener im 4-1-4-1 und waren auch in den Zweikämpfen körperlich präsent. Die gute Zweikampfquote zahlte sich aus. „Wir haben heute ein Ausrufezeichen gesetzt“, freute sich Cramer. Beim 1:0 erhielten die Sportfreunde allerdings tatkräftige Unterstützung von Hernes Erhan Duyar, der die Hereingabe von Till Hilchenbach unglücklich ins eigene Tor abfälschte (40.). Der Siegener Verteidiger hatte nach einem Doppelpass auf den zweiten Pfosten geflankt. Nach der Pause überstanden die Gäste eine Druckphase der Gastgeber unbeschadet und hätten in der Folgezeit den Deckel drauf machen können. So blieb das Spiel bis zur 80. Minuten offen, ehe Björn Jost nach schnellem Umschaltspiel von Jacob Pistor bedient wurde. Der Sportfreunde-Kapitän markierte das 2:0 und ließ nach Vorlage von Berkan Koc prompt seinen zweiten Treffer folgen (85.). „Wir haben zwei Wochen hart und intensiv im Training gearbeitet. Es tat uns gut, mal nicht einem Gegentor hinterher laufen zu müssen. Die Mannschaft hat sich belohnt“, zog Cramer ein positives Fazit.

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FC Eintracht Rheine – TuS Erndtebrück 6:0 (2:0).

Bereits nach wenige Minuten war die Partie für den TuS in Rheine gelaufen. Mirko Janning (2.) und Jörg Husmann (9.) nutzten die Fehler in der Erndtebrücker Abwehr eiskalt aus. Zu keinem Zeitpunkt kamen die Gäste in der Folgezeit für einen Punktgewinn in Frage. In der zweiten Hälfte brachen sogar alle Dämme. Erneut Husmann (50.), ein Eigentor von Tatsuya Yamazaki (75.) sowie die Treffer vom Timo Scherping (78.) und Guglielmo Maddente (81.) ließen das halbe Dutzend voll werden. Entsprechend bedient war TuS-Trainer Michael Müller nach diesem gebrauchten Tag für seine Mannschaft. „Das war ernüchternd. Wir hatten uns viel vorgenommen und uns etwas ausgerechnet. Aber wir wurden schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Bei den frühen Gegentoren waren wir nicht richtig auf dem Platz. Darüber müssen wir reden. Denn Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft ließen zu Wünschen übrig. Rheine war extrem giftiger als wir und hat fast alle Zweikämpfe für sich entschieden. Der Gegner wollte einfach mehr und wir haben uns abkochen lassen. Wenn man sich so verhält wie wir heute, dann darf man sich gegen eine starken Oberliga-Mannschaft nicht wundern, wenn man in dieser Höhe verliert“, kommentierte Müller.

1. FC Kaan-Marienborn – FC Gütersloh 0:0.

Nach einer guten ersten Hälfte hätten die Käner zur Pause führen können. Gerade in der guten Anfangsphase der Hausherren wäre ein Treffer im Bereich des Möglichen gewesen. In der 19. Minute setzte sich Dawid Krieger durch, scheiterte aus der Drehung im Strafraum dann aber am Gütersloher Schlussmann. Torwart Jarno Peters blieb auch im Duell mit Lukas Duda, der sich über links durchtankte (24.) Sieger. Dazwischen traf Krieger nach einer Flanke von Arthur Tomas mit seinem Kopfball nur die Latte (22.). Der Elfmeterpfiff blieb nach einem Foul an Duda wenige Minuten vor dem Kabinengang aus. „Der Referee hat eine ordentliche Leistung geboten. Aber in dieser Szene lag er falsch“, sagte Kaan-Marienborns Trainer Tobias Wurm über diese Szene. Mitte der ersten Hälfte konnten sich die Siegerländer aber bei Torhüter Jonas Brammen bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Der Gütersloher Eric Yahkem scheiterte zweimal im Einzelduell mit dem Zerberus (32., 34.). Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann weitaus chancenarmer. „Man hatte das Gefühl, dass auf beiden Seiten der letzte Pass nicht ankam. Klar war aber auch, dass die Mannschaft gewinnen würde, die das Tor erzielt. Das ist letztlich keiner gelungen“, schilderte Wurm. Auf Seiten der Käner hatte der eingewechselte Nino Saka den Siegtreffer auf dem Fuß, konnte aber ebenfalls Güterslohs Keeper nicht überwinden (78.). Nach einem Konter zielte er rechts am Gehäuse vorbei. Zehn Minuten zuvor tauchte Yahkem wieder gefährlich vor Brammens Tor auf, doch auch sein Schuss ging daneben. So blieb es bei der torlosen Punkteteilung. „Das zeigt aber auch, dass beide Abwehrreihen gute Arbeit geleistet haben. Den Punkt nehmen wir mit. Nach der ersten Hälfte wäre ein Sieg für uns nicht unverdient gewesen. Wir haben uns in den letzten Wochen stabilisiert, dazu gehört auch dieses Ergebnis. Jetzt geben wir noch sieben Tage Vollgas“, lautete Wurms Fazit.

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