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Rückrundenauftakt in der Oberliga ohne Sportfreunde – SFS-Spiel fällt aus

Kaan's-Coach Tobias Wurm will das Heimspiel gegen Sprockhövel unbedingt gewinnen. Foto: Marco Schneider

Noch im alten Jahr steht der erste Rückrunden-Spieltag in der Fußball-Oberliga Westfalen auf dem Programm. Die Sportfreunde Siegen verabschiedeten sich allerdings schon in die Winterpause, da ihr Auswärtsspiel in Holzwickede abgesagt wurde. Die Partie wird am 22. Februar 2020 um 14 Uhr im Montanhydraulik-Stadion nachgeholt. Kaan-Marienborn steht vor einem wichtigen Heimspiel gegen die TSG Sprockhövel. Der TuS Erndtebrück reist nach Ennepetal.

TuS Ennepetal – TuS Erndtebrück.

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Das 0:6-Debakel von Rheine arbeiteten die Erndtebrücker in ihrer ersten Trainingseinheit der Woche am Dienstag schonungslos auf. Anhand von Videoanalysen zeigte Trainer Michael Müller auf, was schief lief. „Es waren Gründe für unsere Schwäche – gerade auswärts (nur drei Punkte) -, die nicht auf einmal entstanden sind, sondern schon die ganze Saison herrühren“, sagt der Übungsleiter. Die Mannschaft nahm dies selbstkritisch auf. Im Endergebnis erkannte der Coach viele Defizite, die kurzfristig nicht zu beheben sind. Müller sieht Baustellen, an denen in der Winterpause intensiv gearbeitet werden muss. „Da gibt es Dinge, die nicht passen. Die Tabelle lügt nicht. Aber es liegt nicht an dem Charakter der Jungs. Sie wollen besser spielen, aber es gibt Sachen, die sie nicht richtig machen. Da nehme ich mich auch in die Pflicht ihnen in der Vorbereitung auf die Rückrunde beizubringen, wie es besser geht“, schildert Müller. Auf dem Ennepetaler Kunstrasen kann dieses Vorhaben wohl noch nicht in Gänze umgesetzt werden, jedoch wollen die Erndtebrücker an gute Leistungen wie gegen die zweite Mannschaft von Preußen Münster, als man wenige Chancen des Kontrahenten zuließ, anknüpfen. „Es wird sicherlich ein schweres Spiel für uns, denn Ennepetal ist ein unbequemer Gegner. Sie spielen oft mit langen Bällen und sind besonders zweikampfstark. Da gilt es dagegen zu halten“, fordert Müller mehr Aggressivität in der Zweikampfführung von Seiten seiner Mannen. Trotz der unterschiedlichen Vorzeichen hofft der TuS auf Zählbares. „Wir wollen das Spiel natürlich gewinnen, da wir die Punkte brauchen. Wenn wir ein gutes Spiel machen und ein Remis dabei heraus kommt, ist das auch okay“, so Müllers Zielvorgabe. Nicht mitwirken können Mehmedalija Covic und Eren Bilgicli. Sven Engelke ist dafür wieder an Bord.

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1. FC Kaan-Marienborn – TSG Sprockhövel.

Aus tabellarischer Sicht ist es ein richtungsweisendes Spiel für die Käner, die sich mit einem Sieg von den unteren Tabellenregionen etwas absetzen könnten. Genau dies ist auch das erklärte Ziel der Mannschaft von Tobias Wurm. „Wir haben in den letzten Wochen bewiesen, dass wir in der Lage dazu sind, unsere Heimspiele zu gewinnen“, erklärt der Trainer. In den letzten vier Partien präsentierte sich die Käner Abwehr durchaus sattelfest, ließ nur drei Gegentore zu und spielte zuletzt gegen Gütersloh sowie gegen Paderborns U21 sogar zu „Null“. Allerdings ließ die Chancenverwertung in den vergangenen beiden Heimspielen zu Wünschen übrig. Deswegen legte Tobias Wurm in der Trainingswoche den Fokus auf die Offensive, sprich dem Toreschießen. „Es ist das letzte Spiel des Jahres. Da brauchen wir noch einmal den unbedingten Siegeswillen und eine gute Körpersprache auf dem Platz“, blickt der Linienchef voraus. „Wir müssen voll da sein und wenn es spielerisch nicht geht, auch mal mit aller Macht das Tor erzwingen“, fordert er. Unterschätzen werden die Käner ihren Gegner aus Sprockhövel keineswegs. Immerhin konnten sie sich bei der 2:4-Hinspielniederlage hautnah von dessen Stärken überzeugen. So müssen die Hausherren am Sonntag neben TSG-Stürmer Felix Casalino, der mit zehn Toren Dritter der Torjägerstatistik ist und auch im Hinspiel zweifach traf, auch die beiden Flügelspieler Patrick Adam Dytko und Alperen Sahin stets im Blick behalten. Ansonsten dürfte das Trio für Gefahr vor dem Tor von Jonas Brammen sorgen. Trotz ihrer schwachen Platzierung im Tableau gilt die TSG Sprockhövel als stabiler Oberligist. „In der Abwehr müssen wir konzentriert arbeiten. Wir wollen den Dreier einfahren, denn wir haben vom ersten Spieltag noch etwas gutzumachen“, lautet Wurms Ansage. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Sebastian Schneider, der schon in der Vorwoche verletzt pausierte. Toni Gänge fällt weiterhin aus.

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