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Niederlage in letzter Sekunde – TuS verliert gegen den TuSEM aus Essen denkbar knapp

35 Sekunden vor Schluss nahm TuS-Coach Michael Lerscht eine Auszeit, um den vermeintlich letzten Spielzug der Partie gegen TuSEM Essen zu besprechen - dieser misslang und in allerletzter Sekunde gelang den Gästen der 27:26-Siegtreffer. Foto: Marco Schneider

In aller letzter Sekunde hat der TuS Ferndorf seine Heimpartie gegen TuSEM Essen mit 26:27 (13:15) verloren und stand somit am Ende mit leeren Händen da.

Der TuS Ferndorf erwischte vor 1.150 Zuschauern in der Kreuztaler Stählerwiese einen denkbar schlechten Start. Nach fünf gespielten Minuten, drei Ferndorfer-Ballverlusten und guten Paraden des Gäste-Keepers Frederik Genz stand es 0:4 und erst in Minute sechs gelang Moritz Barwitzki der 1. Ferndorfer-Treffer. In der 8. Minute nahm Michael Lerscht beim Stande von 1:6 die 1. Auszeit und danach lief es langsam besser im Spiel der Gastgeber.

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Der TuS, der auf Jonas Faulenbach und Patrick Weber verzichten musste und zudem den angeschlagenen Jonas Müller und dem im Aufbau befindlichen Marijan Basic nur bedingt einsetzen konnte, kämpfte sich Tor um Tor heran und hielt das Spiel wieder spannend.

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Der Gast aus Essen präsentierte sich als geschlossene, körperlich starke Einheit und Frederik Genz erwies sich an diesem Abend als starker Rückhalt.

Dennoch blieb es weiter spannend und wie so oft, sollte auch diese Partie in der Crunch Time entschieden werden. Bis zur 58. Minute lief der TuS imer einem Rückstand hinterher, doch dann konnte Marijan Basic mit seinem ersten Treffer in dieser Partie zum 26:26 ausgleichen.

Der Hexenkessel Stählerwiese zeigte sich nun von seiner intensivsten Seite, die 1.150 Zuschauer hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen und nachdem Lukas Puhl (58:40) einen gegnerischen Wurf parierte kam der TuS in Ballbesitz – 35 Sekunden vor Schluss nahm Michael Lerscht noch einmal eine Auszeit aber der finale Schuss sollte nicht gelingen – Julius Lindskog Andersson konnte Genz nicht überwinden und der Essener-Keeper warf den Ball drei Sekunden vor Schluss einfach in Richtung des Ferndorfer-Tores und Dennis Szczesny kam irgendwie an den Ball und stürzte den TuS Ferndorf und die Zuschauer mit dem Treffer zum 27:26 ins Tal der Tränen.

Ein ganz enges Match fand mit dem TuSEM Essen einen letztlich glücklichen aber nicht unverdienten Sieger aber mit etwas mehr Spielglück wäre durchaus ein wichtiger Punktgewinn drin gewesen.

TuS-Coach Michael Lerscht lobte daher sein Team auf der Pressekonferenz:

„Für uns kam nach vier Minuten die Erinnerung ans Hinspiel auf, weil man hier die Gefahr hatte unter die Räder zu kommen – aber ein großes Lob an meine Mannschaft, dass sie noch so ein geiles Spiel daraus machen. Wir haben in den ersten Minuten nicht wirklich das gemacht, was wir uns vorgenommen haben und wenn man dann in die Tempogegenstöße läuft, klingelt es halt ständig. Wir sind dann mit der 5-1 Deckung gut gefahren, hatten gute Aktionen un in der Summe auch zwei gute Torhüter und haben uns dann Stück für Stück wieder ins Spiel gekämpft. Das es dann wieder so maximal unglücklich für uns läuft ist traurig aber da müssen die Jungs jetzt das Positive rausziehen. Das wir ohne Jonas Faulenbach, Patrick Weber, Jonas Müller und Marijan Basic, der deutlich mehr gespielt hat als er sollte, so eine Partie gegen eine absolute Spitzenmannschaft hinlegen, da ziehe ich den Hut vor. Wir hatten beim 0:0 und 26:26 einen Ausgleich, daher Glückwunsch an den TuSEM Essen“.

Zu den Ausfällen hatte Michael lerscht auch noch einige Infos parat:

„Patrick Weber wird mit einer Rückenverletzung länger nicht mehr auf der Platte zu sehen sein, Jonas Faulenbach ist krank, ihm geht es wirklich nicht gut, da hoffen wir, dass er in der Mitte der nächsten Woche wieder zum Team dazustoßen kann.  Jonas Müller hat nach einer auskurierten Handverletzung Probleme mit seiner Wurfschulter bekommen und kann uns momentan nur in der Abwehr helfen, Marijan Basic führen wir heran, man konnte ja heute sehen, dass er spielfähig ist und da fehlt noch die Physis, die einfach wieder hochgetrieben werden muss. Lucas Schneider hat einen Schlag auf den Daumen bekommen, da müssen wir jetzt abwarten was dabei herauskommt. Wir werden trotzdem mit dem Maximum nach Aue fahren und versuchen ein gutes Spiel zu machen“

 

TuS Ferndorf – TuSEM Essen 26:27 (13:15).

TuS: Durica, Puhl – Basic (1), L. Schneider (2), M. Michel (2), Neitsch, Wicklein, J. Schneider (1), Barwitzki (3), Bornemann(1), Rüdiger (5), Lindskog Andersson (9/4), Koloper, Müller, Rink (2).

Schiedsrichter: Philipp Dinges / Tobias Schmack.

Zuschauer: 1.150 – Stählerwiese Kreuztal.

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