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Sportfreunde verpassen Auswärtssieg

SFS-Trainer Tobias Cramer war mit der Leistung seines Teams in Holzwickede zufrieden. Foto: Rene Traut

Einen Punkt nahmen die Sportfreunde Siegen aus ihrem Nachholspiel beim Holzwickeder Sport Club mit auf die Heimreise vom Ruhrgebiet ins Siegerland. Die Partie endete torlos. Doch aufgrund einer guten zweiten Hälfte wäre für die Krönchenstädter mehr drin gewesen. „Es ist ein bisschen zu wenig, weil wir klare Chancen hatten. Vom Grundsatz her und dem Charakter, den das Team gezeigt hat, war es aber ein zufriedenstellender Auftritt. Wir hatten einen klaren Plan, an den sich die Jungs sehr diszipliniert gehalten und ihn über die gesamte Spielzeit umgesetzt haben“, lobte Sportfreunde-Trainer Tobias Cramer die Leistung seiner Elf. Die Körperlichkeit und Laufbereitschaft, die seine Mannschaft beim Tabellenachten auf den Platz brachte, imponierten ihm.

Im ersten Durchgang lieferten sich die beiden Kontrahenten laut dem Siegener Übungsleiter noch einen Abnutzungskampf, den die Gäste annahmen und nur eine Möglichkeit der Holzwickeder zuließen. Waren Torraumszenen in den ersten 45 Minuten noch Mangelware, so änderte sich dies nach dem Seitenwechsel. Siegen nahm nun das Heft des Handelns in die Hand und erspielte sich mit zunehmender Spieldauer mehr Vorteile. Einen ersten Vorstoß in Richtung des Kastens der Hausherren wagte Berkan Koc, der freigespielt am kurzen Pfosten verzog. Anschließend ließ Jacob Pistor seine hundertprozentige Möglichkeit liegen. Zehn Minuten vor dem Ende hatte dann der eingewechselte Jan Peters den späten Siegtreffer auf dem Fuß. Er nahm dem Holzwickeder Innenverteidiger den Ball ab und stürmte mit der Absicht den Torhüter auszuspielen auf das gegnerische Gehäuse zu. Doch Malte Hegemann blieb in diesem Einzelduell Sieger und hielt die Kugel fest. Auch wenige Augenblicke später zeichnete sich der Keeper aus. Mit einem starken Reflex nach einem Kopfball von Sportfreunde-Kapitän Björn Jost aus kurzer Distanz verhinderte der Zerberus den Einschlag. So blieb es bei der Nullnummer.

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„Uns hat am Ende ein Quäntchen an Spielglück gefehlt, das wir uns erarbeitet haben. Hinten raus hatten wir auch mehr Körner und es ist wichtig, dass die Mannschaft dran glaubt, die Null halten zu können. Das war in dieser Hinsicht heute ein sehr gutes Spiel“, resümierte Cramer.

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