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CDU-Kreistagsfraktion stellt Fragen zu KulturPur – Grundlagen für den Dialog über die Zukunft des Zeltfestivals

Foto: CDU-Kreisgeschäftsstelle Siegen-Wittgenstein

KulturPur wird zu Pfingsten seinen 30. Geburtstag feiern. Als der junge Kulturreferent Wolfgang Suttner 1991 die „Erstausgabe“ auf den Weg brachte, suchte es noch seinesgleichen. Schon damals, wenn auch nur in einem Zelt, aber doch mit einem ambitionierten Programm, schlossen es die Siegerländer und Wittgensteiner in ihr Herz. „Doch es sollte mehr, nämlich aktiv dazu beitragen, der Region nach außen hin mehr „Gesicht und Gehör“ zu geben. Nicht umsonst zählte das 1990 gegründete Kultur!Büro zur Wirtschaftsförderung des Kreises,“ erläutert Hermann-Josef Droege, Sprecher der CDU-Fraktion im Kreis-Kulturausschuss.

Das Event KulturPur ist noch eines der wenigen kommunal getragenen Zeltfestivals in Deutschland. Der verantwortliche Veranstalter ist der Kreis Siegen-Wittgenstein, unterstützt von Projektpartnern und Sponsoren.

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Das anstehende Jubiläum „30 Jahre KulturPur“ nimmt nun die CDU-Kreistagsfraktion zum Anlass, in einer Anfrage über finanzielle und organisatorische Punkte Auskunft zu erhalten, um auf dieser Basis eine Meinungsbildung und Ideenfindung zur Zukunft des beliebten Megaevents auf der Ginsberger Heide anzustoßen. Droege: „Das 29. Festivals von 2019 dürfte inzwischen endgültig abgerechnet sein und somit eine gute Grundlage für einen näheren Einblick bieten, der eine konstruktive zukunftsorientierte Diskussion ermöglichen sollte.“

Die Fragen der CDU-Fraktion richten sich nach der jeweiligen genauen Besucherfrequenz und der Kartenverkäufe wie den Zeltkapazitäten. Hier interessieren die jeweils maximale Zeltkapazität (mögliche Sitz- und Stehplätze) und die Gründe, warum die Kapazität für den Kartenverkauf möglicherweise nicht ausgeschöpft werden konnte (z.B. auch durch Sicherheitsbestimmungen oder Bühnenvorbauten).

Von Interesse für die CDU sind ebenso die konkreten Aufwendungen und Einnahmen. Nicht zuletzt monierten Bürgermeisterkonferenz wie Regierungspräsident hohe Kulturausgaben des Kreises, andererseits hat sich die Kostenstruktur u.a. durch Sicherheitsauflagen aber auch durch generelle Gagen-Steigerungen erhöht.

„Es geht darum, die lange und erfolgreiche Tradition einmal genau zu betrachten und den Blick in die Zukunft zu richten, wie die gewünschte positive Außenwahrnehmung, der kulturelle Anspruch und der Besucherzuspruch weiter gesichert werden können,“ so CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd Brandemann.

„In die Betrachtung müssen wir mit einbeziehen, dass sich das kulturelle Konsumverhalten besonderes der jüngeren Generation stark verändert hat und es eine deutlich ausgeweitete Konkurrenz im Bereich Musikfestivals gibt,“ ergänzt Hermann-Josef Droege.

Die abschließende Frage lautet: „Wie ist die Einschätzung zu einer möglichen Option („Stärken stärken“), noch mehr die „Familien-Funktion“ des Festivals mit seinem hohen Zuspruch und entsprechenden Besucherzahlen am Nachmittag-, Kinder- und Gastronomie-Programm zu stärken? Gibt es andererseits Überlegungen zu Obergrenzen bei Honorarsummen („Schmerzgrenzen“) für teure Abendproduktionen, die letztlich wesentlich aus öffentlichen (Steuer-) Mitteln finanziert werden?

Die CDU-Fraktion versteht ihre Anfrage als Beginn eines konstruktiven Dialogs zur Weiterentwicklung des von der Region so geschätzten imposanten Zeltfestivals.

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