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Kaan und Erndtebrück im Einsatz – SFS-Spiel abgesagt

Das Käner-Trainerteam will gegen Hamm nachlegen und in der Tabelle weiter Boden gut machen. Foto: Marco Schneider

Das Fußball-Wochenende in der Oberliga Westfalen geht erneut ohne ein Mitwirken der Sportfreunde Siegen über die Bühne. Ihr Auswärtsspiel bei Westfalia Rhynern wurde am Freitagmittag abgesagt. Der Platz sei aufgrund der Regenfälle der letzten Tage nicht bespielbar, heißt es in einer Vereinsmitteilung. Im Einsatz sind derweil Kaan-Marienborn und Erndtebrück.

1. FC Kaan-Marienborn – Hammer SpVg.

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Mit dem Rückenwind der drei Punkte vom 3:0-Sieg in Ahlen gehen die Käner in ihr zweites Heimspiel des Jahres. Zu Gast ist das Schlusslicht der Liga. Doch was als vermeintlich leichte Aufgabe aussieht, nimmt die Mannschaft um Trainer Tobias Wurm keineswegs auf die leichte Schulter. „Hamm hat sich noch nicht aufgegeben“, sagt der Käner Coach über die mit nur fünf Punkten aus fünf Remis abgeschlagen an letzter Stelle stehenden Westfalen. Vielmehr verlangt er seinen Jungs auch in dieser Partie 100 Prozent ab und bereitete sie entsprechend vor. Immerhin hatte sich die Hammer Spielvereinigung im Winter ordentlich verstärkt. Ende Januar gab es dann den Trainerwechsel: Der Ex-Siegener René Lewejohann, der in der Vorsaison sein Team am letzten Spieltag zum Klassenerhalt führte, musste gehen und im Abstiegskampf soll nun Steven Dengelmann für die Wende sorgen.

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Mit dem 2:2 gegen Erndtebrück und dem Erfolg in Ahlen haben die Käner indes schon vier Punkte eingefahren und sich auf Platz zehn abgesetzt. „Jetzt wollen wir am Sonntag nachlegen. Dafür müssen wir weiterhin konzentriert arbeiten“, gibt Tobias Wurm die Richtung vor. Tatsächlich könnte Kaan-Marienborn mit dem ersten Heimsieg noch weiter nach oben klettern. Wurm erwartet ein kampfbetontes Spiel des Gegner, bei dem es abermals auf die Grundtugenden des Fußballs ankommen wird. Die fußballerische Klasse der Käner Spieler könnte dann das Pendel zu ihren Gunsten ausschlagen lassen. Ähnlich wie am vergangenen Wochenende bei Rot-Weiß Ahlen, die dortige Leistung gilt es zu bestätigen.

Wegen seiner Rotsperre muss Armin Pjetrovic weiterhin pausieren. Seine Position nahm zuletzt Jannik Schneider ein, der wohl auch diesmal von Beginn an auflaufen wird. Wie schon in der Vorwoche sind der wieder genesene Toni Gänge und Patrik Flender die Alternativen.

ASC 09 Dortmund – TuS Erndtebrück.

Eine Herausforderung erwartet den TuS Erndtebrück im Dortmunder Stadtteil Aplerbeck. „Das ist für mich eine der besten Mannschaften der Liga, auch wenn ihre Platzierung etwas anderes aussagt“, sagt Trainer Michael Müller und streicht dabei vor allem die offensiven Qualitäten des Gegners heraus. Zumal die Dortmunder, die in der Vorsaison zu den Anwärtern auf den Aufstieg zählten, erst kürzlich mit 1:0 gegen den Tabellenzweiten RSV Meinerzhagen triumphierten und damit ihre alte Stärke wieder aufblitzen ließen.

Der ASC, momentan 13. im Tableau, hat zehn Punkte mehr auf dem Konto als die Wittgensteiner. Wenngleich auf den TuS noch ein Reigen von Nachholspielen erwartet. Denn die letzte Oberliga-Partie der Erndtebrücker liegt rund drei Wochen zurück. Es war der engagierte Auftritt im Breitenbachtal bei der bereits erwähnten Punkteteilung im Siegen-Wittgensteiner Derby. Die dort gebotene Leistung des Tabellenvorletzten machte Mut für die bevorstehenden Aufgaben im Abstiegskampf. Doch auch TuS-Coach Michael Müller verhehlt nicht, dass der fehlende Spielrhythmus seiner Mannschaft zum Nachteil reifen könnte. Durch die anstehenden „englischen Wochen“ im März steigt die Belastung bei seinen Spielern.

Nichtsdestotrotz überwiegt im Erndtebrücker Lager zunächst die Vorfreude, dass der Ball für sie endlich wieder rollt. Die Reise ins Ruhrgebiet soll dabei keineswegs ein Fußball-Ausflug werden, hofft Müller doch Zählbares mit auf den Heimweg nehmen zu können. Für dieses Vorhaben fordert der Linienchef eine ebenso disziplinierte wie einsatzfreudige Darbietung seiner Elf. Eine Änderung in der Startelf der Erndtebrücker gibt es zwangsläufig: David Jäger, der in Kaan-Marienborn noch die vollen 90 Minuten absolvierte, zog sich eine Muskelzerrung zu und fällt neben den Langzeitverletzten aus.

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