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Tageweiser Unterricht startet für Siegener Grundschüler ab Montag

Siegens Schuldezernent André Schmidt (l.) in der Videokonferenz mit den Leiterinnen und Leiter der Siegener Grundschulen, um den Schulstart am Montag vorzubereiten. Foto: Stadt Siegen

Ab kommenden Montag, 11. Mai 2020, erhalten alle Grundschul-Jahrgänge im tageweisen Wechsel wieder Unterricht, hat das NRW-Schulministerium die schrittweise Wiederaufnahme des Schul- und Unterrichtsbetriebs angekündigt. Für die städtische Schulverwaltung als Schulträger wie auch die Leiterinnen und Leiter der Grundschulen ist der Zeitplan damit eng gestrickt, „als Stadt Siegen helfen wir den Schulen nach Kräften, diesen organisatorischen ‚Schnellstart‘ zu stemmen und die Verordnungen des Landes umzusetzen“, sagt Bürgermeister Steffen Mues. Per Videokonferenz hat Schuldezernent André Schmidt deshalb gestern (Donnerstag, 7. Mai) mit den Schulleitungen die wichtigsten Eckpunkte zur Aufnahme des Präsenzunterrichts ab nächster Woche abgestimmt. „Wir wollen möglichst viel Schutz, möglichst wenig Kontakte, aber auch pragmatische und umsetzbare Regelungen für die Schulen“, erklärte dazu André Schmidt.

Ergebnis: Ab Montag beginnen die Siegener Grundschulen mit dem sog. „rollierenden“ Unterricht, dazu laufen auch die Notbetreuungsgruppen wie bisher weiter. Pro Wochentag wird ein Jahrgang in der Schule unterrichtet, am darauffolgenden Tag die nächste Klassenstufe. Wie viele Stunden pro Tag die Schule für den Unterricht öffnet, regelt jede Grundschule individuell – in der Regeln sind es vier Stunden, so die Abfrage im Videochat. Ziel ist, dass mit diesem von der Landesregierung angeordneten „Rotationsmodell“ alle Schülerinnen und Schüler bis zu den Sommerferien möglichst gleichmäßig verteilt unterrichtet werden können. Ein Offener Ganztag und andere Betreuungsformen kann für die Schülerinnen und Schüler zunächst noch nicht angeboten werden. An ihren jeweiligen Präsenztagen werden die Schülerinnen und Schüler entsprechend der von den Schulen erstellten Unterrichtsplänen beschult.

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Damit bis Montag übers Wochenende alles noch Notwendige vorbereitet werden kann, sollen die Grundschulen nun schnellstmöglich an die Stadtverwaltung rückmelden, welche Räume sie nutzen und welche Klassenstufen mit wie vielen Schülern wann unterrichtet werden. Reinigungsdienste müssen entsprechend instruiert, der Schülertransport ab Montag abgestimmt werden. Pro Schultag wird jeweils eine Jahrgangsstufe in der Schule unterrichtet, ein Schicht-Modell oder Unterricht am Samstag ist nicht vorgesehen. „Um die Infektionsketten wirksam zu unterbinden, ist es entscheidend, dass die Kinder nicht mit Mitschülern aus anderen Jahrgangsstufen in der Schule zusammentreffen“, so André Schmidt.

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Aufgrund der Corona-Hygienestandards ist auch ein gemeinsames Mittagessen in den Grundschulen zunächst nicht möglich, Mensen und Mittagsverpflegung bleiben erst einmal geschlossen. Bis auf den Unterricht und die Zeiten der Notbetreuung gilt auch weiterhin das Betretungsverbot der städtischen Schulgebäude. Eine gute Nachricht: Geöffnet sind seit Donnerstag auch wieder die Schulhöfe, die nach dem Schulbetrieb mit den notwendigen Abstandsregelungen als Spielplätze genutzt werden können. Auch Schülerinnen und Schüler dürfen die Spielgeräte auf den Schulhöfen vormittags wieder in ihrer jeweiligen Gruppen nutzen.

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