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Wilgersdorfer Löschgruppe soll Neubau bekommen

Die Wilgersdorfer Kameradinnen und Kameraden haben insbesondere bei der Ausfahrt aus und vor dem Gebäude zu wenig Platz, aber auch innen besteht Handlungsbedarf. Bürgermeisterin Christa Schuppler schlägt einen Neubau an anderer Stelle vor. Foto: Gemeinde Wilnsdorf

Bürgermeisterin will Platzmangel an neuem Standort lösen

Fehlende Parkplätze und kaum Rangierfläche vor dem Gebäude, großer Platzmangel in den Umkleiden:  Das Feuerwehrgerätehaus Wilgersdorf ist nicht optimal für die Zukunft aufgestellt. Umfangreiche bauliche Erweiterungen wären nötig, um die rechtlichen Erfordernisse und die Bedürfnisse der Kameradinnen und Kameraden zu erfüllen. Weil der Standort dies aber kaum möglich macht, schlägt Wilnsdorfs Bürgermeisterin Christa Schuppler einen Neubau an anderer Stelle vor, genauer gesagt in der Nähe des Einmündungsbereichs von K25 und Goldschmiedsborn. Mit ihrem Vorschlag werden sich Hauptausschuss und Rat in den kommenden Sitzungen beschäftigen.

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Das Feuerwehrgerätehaus Wilgersdorf stammt aus dem Jahr 1966 und wurde in den Jahren 1975 und 1998 erweitert. 2016 passte man die Fahrzeughalle auf die erforderliche Durchfahrthöhe und -breite an, „soweit es baulich möglich war“, schränkt Bürgermeisterin Schuppler ein. Schon damals war ersichtlich, dass die knappen Platzverhältnisse insbesondere vor der Halle nicht in die Zukunft tragen können. „Daran würde auch eine Aufstockung des Gebäudes nichts ändern, wollte man so den gleichermaßen benötigten Innenraum schaffen“, sagt Schuppler. Einen besser geeigneten Standort hat die Bürgermeisterin bereits im Blick: „Wir könnten im Zuge eines Grundstückstausches eine passende Fläche in der Nähe des Einmündungsbereichs von K25 und Goldschmiedsborn erwerben“, berichtet sie aus positiven Vorgesprächen mit dem Grundstückseigentümer. Der Flächenerwerb würde kostenneutral erfolgen, die Kosten für einen Neubau des Feuerwehrgerätehauses in der benötigten Größe schätzt die Verwaltung auf ca. 950.000 €. Dem gegenüber stünden geschätzte Sanierungskosten von ca. 345.000 € am alten Standort, „ohne dessen Platzprobleme im Außenbereich lösen zu können“, ergänzt Schuppler. Ein weiterer Vorteil des Neubaus läge darin, dass die Löscheinheit bis zu dessen Fertigstellung ihren Dienst wie gewohnt am alten Standort leisten kann. „Eine Interimslösung würde mit Einschränkungen und Kosten einhergehen“.

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Unbestritten ist der Handlungsbedarf. Wie Bürgermeisterin Schuppler erklärt, geht dieser auch in Wilgersdorf auf die umfangreiche Untersuchung aller elf Feuerwehrgerätehäuser im Jahr 2017 zurück. Damals wurde in jedem Gebäude geprüft, ob die sicherheits- und bautechnischen Anforderungen erfüllt und der Platzbedarf der Löschgruppen gedeckt werden. „Aus dem Ergebnis habe ich dann gemeinsam mit der Feuerwehrleitung eine Prioritätenliste erstellt, auf der die Gerätehäuser in Flammersbach, Oberdielfen, Rinsdorf und Wilgersdorf ganz oben standen, da sie die größten Defizite aufwiesen“, blickt Schuppler zurück. Mit der jetzt vorbereiteten Vorlage könnte die Bürgermeisterin einen weiteren Haken setzen, denn die Platzprobleme in Rinsdorf sind mit einem großzügigen Anbau bereits gelöst, die Erweiterung des Oberdielfer Gebäudes steht kurz vor dem Abschluss, und die Flammersbacher Löschgruppe kann sich auf einen gemeinsamen Neubau mit der Löschgruppe Anzhausen freuen, der die Platzprobleme beider Einheiten aus der Welt schafft. Dass es unter besseren Vorbedingungen auch ohne An- oder Neubau geht, bewies die Gemeinde Wilnsdorf beim Feuerwehrgerätehaus Niederdielfen. Dort war es möglich, den Platzbedarf der Kameraden durch Umbaumaßnahmen innerhalb des Bestandsgebäudes zu decken.  „Ich hoffe sehr, dass die Mitglieder des Hauptausschusses und des Rates die Vorteile eines Neubaus für die Löschgruppe Wilgersdorf sehen und meinen Vorschlag unterstützen“, so Bürgermeisterin Schuppler abschließend.

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