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„Die Pest“ lockt mehr Zuschauer als erwartet

„Die Pest“ von Albert Camus in einer Produktion des Deutschen Theaters Berlin war von Beginn an der Festival-Renner. Nun kann wegen der intensiven Nachfrage eine Zusatzvorstellung am Samstag, den 27.6. um 17.00 Uhr angeboten werden. Foto: Arno Declair

Selbst tief greifende und erfüllende Abende im Apollo konnten nicht darüber hinwegtäuschen: Nur sehr zögerlich wagten sich die Besucher nach dem großen Lockdown wieder ins Theater. Doch jetzt rollt der Zug. Das „Festival der Abstände“ öffnet zusätzlich die Tore für die Philharmonie Südwestfalen (20.6., 17.00 Uhr) und den aufwühlenden Klassiker „Die Pest“ von Albert Camus (27.6., 17.00 Uhr).

Nach den drastischen Einschnitten der Corona-Pandemie hatte das Apollo – als eines der bundesweit ersten Theater – die Tore wieder geöffnet, um mit anregenden und sehr berührenden Abenden mit Menschen für Menschen zu spielen. Die Euphorie der ersten Tage erfuhr jedoch rasch schmerzvolle Trübungen: Trotz garantierter Sicherheitsvorkehrungen blieben mehrere der 100 abstandssicheren Plätze leer, einige der geplanten Aufführungen mussten gänzlich abgesagt werden.

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Doch nun scheint das Publikum wieder Mut zu fassen. Am 20. Juni findet um 17.00 Uhr ein bereits abgesagtes Konzert der Philharmonie Südwestfalen nun doch wieder statt. Nabil Shehata verzaubert das Publikum mit außergewöhnlichen Kostbarkeiten der Streicherliteratur und beweist mit Werken von Mozart, Elgar und Schönberg einmal mehr, welch klangvolle Entwicklung dieses Orchester unter seiner Leitung genommen hat.

„Die Pest“ von Albert Camus in einer Produktion des Deutschen Theaters Berlin war von Beginn an der Festival-Renner. Nun kann wegen der intensiven Nachfrage eine Zusatzvorstellung am Samstag, den 27.6. um 17.00 Uhr angeboten werden. Camus’ weltberühmter Roman fragt nach der Möglichkeit menschlichen Handelns im Angesicht der Seuche.  Während des Zweiten Weltkriegs geschrieben, gilt er als Bild für den Kampf der Résistance gegen die Besetzung Frankreichs ebenso wie als zeitlose Auseinandersetzung mit dem metaphysischen Problem des Bösen.

Telefonische Kartenreservierungen sind zu den üblichen Öffnungszeiten der Apollo-Kasse möglich. Karten, die während der letzten Wochen ungenutzt blieben, können nach telefonischer Reservierung kostenfrei eingetauscht werden.

 

 

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