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Platz 1 für Laura Irle beim Berlin Triathlon 2020

Laura Irle startete gemeinsam mit 83 weiteren Frauen auf der Sprintdistanz und kam nach 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen als erste Frau ins Ziel und belegte somit Platz 1. der Gesamtwertung. Foto: Verein

Am vergangenen Wochenende fand einer der wenigen Triathlon-Veranstaltungen in in diesem Jahr statt. Zwei Triathletinnen und ein Triathlet des RSV Osthelden fuhren in die Hauptstadt und nahmen am Berlin Triathlon 2020 mit beachtlichem Erfolg teil. Die Mitglieder des Teams dokuworks haben die Corona-Pause offensichtlich gut genutzt und sind gut vorbereitet an den ersten und voraussichtlich einzigen Start in 2020 gegangen.

Laura Irle startete gemeinsam mit 83 weiteren Frauen auf der Sprintdistanz und kam nach 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen als erste Frau ins Ziel und belegte somit Platz 1. der Gesamtwertung.

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Die Organisation des gesamten zweitägigen Wettkampfes war aufgrund der strengen Corona-Hygienevorschriften für die ca. 1.200 Teilnehmern entsprechend gute angepasst worden. Es wurden entsprechend kleine Startwellen gebildet, um die notwendigen Abstände einhalten zu können. Alle Teilnehmer und Helfer mussten außerhalb des Wettkampfes einen Mund-Nasen-Schutz tragen und Zuschauer waren nur in bestimmten Bereichen zugelassen. Bei sonnigem Wetter und einer Wassertemperatur von 20 Grad konnten somit die Triathleten sicher in der Spree u.a. um eine Insel schwimmen,  auf einer 6,3 km langen abgesperrten Radstrecke fahren, um abschließend auf einer 5 km Laufstrecke durch den Treptower Park ins Ziel zu laufen.

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Laura Irle kam als neunte Schwimmerin aus dem Wasser und absolvierte einen guten Wechsel aufs Rad und konnte sich aufgrund des erlaubten Windschattenfahrens direkt in einer guten Radgruppe weiter nach vorne fahren und wechselte gemeinsam mit männlichen Startern bereits als erste Frau in die Wechselzone. Auf der flachen Laufstrecke durch den Treptower Park konnte sie noch einige männliche Läufer überholen und lief, ohne es selbst zu merken, als schnellste Frau der Sprintdistanz ins Ziel. „Im Ziel haben mir alle gratuliert und ich wusste nicht warum. Als ich etwas später meine Platzierung auf der Ergebnisliste gesehen habe, wurde mir erst bewusst, dass ich gewonnen habe“, so Laura Irle überglücklich bei der Siegerehrung.

Über die olympische Distanz von 1.500 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen ging Petra Kölsch an den Start und errang den Sieg in ihrer Altersklasse (TW50) und gleichzeitig einen starken Platz 12 in der Gesamtwertung der Frauen. Nachdem sie sich beim Schwimmen durchkämpfen musste kam sie beim Radfahren gut durch und wurde anschließend von den Fans an der Strecke glücklich ins Ziel getragen. „Besser konnte es nicht laufen“, resümiert Petra Kölsch ihren Wettkampf.

Ebenfalls auf der olympischen Distanz belegte Hendrik Bauer belegte eine sehr guten Platz 10 in seiner Altersklasse (TM40) und Gesamtplatz 63, was in Anbetracht der ebenfalls starken Konkurrenz von 388 weiteren Triathleten eine super Leistung war. Nach einem guten Schwimmstart konnte er sich aufgrund mangelnder Freiwassererfahrung und fehlender Orientierung leider nicht in der Führungsgruppe behaupten. „Nach dem Wechsel aufs Rad konnte ich dann richtig Druck auf die Pedale bringen und das hohe Tempo bis in die Wechselzone beibehalten“, verriet Hendrik Bauer später im Ziel.

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