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Schlosspark-Erweiterung in Siegen kommt gut voran

Auf dem Areal der ehemaligen Jugendherberge werden derzeit die neuen Wege und Befestigungen für das Parkgelände vorbereitet. Foto: Stadt Siegen

Am südlichen Ende des Schlossparks in Siegen sind die Konturen der neuen Parkanlage im Rahmen des Projekts „Rund um den Siegberg“ inzwischen deutlich sichtbar: Auf dem Areal der ehemaligen Jugendherberge bereiten Planierraupen und Bagger der ausführenden Garten- und Landschaftsbaufirma Benning aus Münster das Gelände vor, Bauleute legen neue Wege an und formen das Gelände um. Gut zu sehen sind bereits die neu gegossenen Treppenfundamente auf dem Fußweg zwischen Bastion und Quermauer zum oberen Schlosspark.

„Die Arbeiten im Park machen täglich sichtbare Fortschritte, wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Ralf Bergholz, Leiter der zuständigen städtischen Grünflächenabteilung, beim Gang über die Baustelle. Die gesamte Baumaßnahme soll voraussichtlich bis Sommer 2021 abgeschlossen sein. Die Schlosspark-Erweiterung wird rund 3,6 Millionen Euro kosten, 70 Prozent der Kosten werden von Land und Bund gefördert. „Die Idee ist, das Gelände des ehemaligen Haingartens mit dem neuen Spielplatz und weiteren, zeitgemäßen Aufenthaltsorten wieder an den Schlosspark anzubinden“, erklärt Ralf Bergholz.

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Die „Mauerplätze“ im südlichen Teil der Erweiterung werden mit rund 600 Quadratmeter Naturstein gepflastert, mit den Arbeiten wurde in der vergangenen Woche begonnen. Im Bereich der Bastion und an der Quermauer zum Schlossplatz wurden seit Juli bereits die Beton-Unterkonstruktionen für die neuen Sitzelemente eingebaut. Dort werden künftig große Einbauten mit Holzbelägen und Unterkonstruktionen aus Stahl und Beton entstehen, auf denen sich die Parkbesucher treffen und den Ausblick genießen können. Von den Sitzelementen oder der benachbarten Liegewiese aus können Eltern ihren spielenden Nachwuchs gut im Blick behalten.

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Künftiges Spielareal auf drei Ebenen schon erkennbar

Auch die künftigen Dimensionen der drei Spielbereiche sind bereits erkennbar. Die Einfassungen wurden größtenteils schon hergestellt. So entsteht eine eigens für den Bereich geplante Spielanlage, eine Art mittelalterlich stilisierte Burganlage mit Wasserspiel, Spieltürmen, Kletterstangen und Bastionen mit Gängen. Ein bespielbarer Weg verbindet die verschiedenen Spielbereiche miteinander.

Die Verbindungswege innerhalb der Erweiterung werden mit einem abgestreuten Asphaltbelag hergestellt, der alle notwendigen Nutzungen ermöglicht und den Pflegeaufwand minimiert. Auf dem Platz an der Quermauer wird als Belag eine wassergebundene Wegedecke eingebaut. Bereits im Herbst werden in Teilbereichen der Parkanlage die geplanten Neupflanzungen vorgenommen.

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