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FDP nominiert Preisträger für 28. Siegerländer Haubergsknipp:

Der FDP-Ehrenpreis „Siegerländer Haubergsknipp“ wurde vor 28 Jahren das erste Mal verliehen und erinnert an die wirtschaftlichen und kulturellen Wurzeln des Kreises Siegen-Wittgenstein. Der Knipp ist ein Messer aus der Haubergswirtschaft und wurde zum Entasten und Schälen der Baumrinde verwendet. Im Kreiswappen findet sich dieses Messer als Erinnerung ebenfalls wieder. Verliehen wird er durch den Kreisverband und die Kreistagsfraktion der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein. Foto: FDP Kreisverband Siegen-Wittgenstein

Gesundheitsamt des Kreises, Radio Siegen und Gerhard Kötter neue „Knipp-Träger“

Das Gesundheitsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein, Radio Siegen und der Kommunalpolitiker Gerhard Köster werden neue Preisträger des „Siegerländer Haubergsknipp“, des kommunalpolitischen Ehrenpreises des FDP Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein und der Kreistagsfraktion der Liberalen. Seit 28 Jahren gibt es den Preis, ins Leben gerufen durch den ehemaligen heimischen Landtagsabgeordneten Hagen Tschoeltsch und heutigen Ehrenvorsitzenden. Der Knipp wurde als Symbol für die wirtschaftlichen und kulturellen Wurzeln des Kreises gewählt. Und überreicht werden tatsächlich (scharfe) Werkzeuge.

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Preisverleihung vielleicht erstmals „open air“

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Dieses Jahr wird es aber erstmals keine festliche Preisverleihung geben. Im kleinen Theater im Kulturhaus Lÿz war zwar bereits alles vorbereitet, aber die  Zeremonie wird den neuen Fallzahlen geschuldet, auf den Sommer 2021 verlegt. „Durchaus möglich, dass wir die Preisverleihung dann erstmals als Freiluftveranstaltung planen. Corona macht uns nicht kirre, aber aktuell gilt es eben, größere Veranstaltungen zu vermeiden. Deswegen haben wir uns entschieden, die Überreichung auf kommendes Jahr zu schieben“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Guido Müller. Der Kreisvorsitzende Peter Hanke ergänzt: „Es ist natürlich äußerst bedauerlich, dass wir erstmals mit unserer langen Tradition brechen müssen, aber neben den mit Corona einhergehenden Beschränkungen geht es uns eben auch darum, die Ehrenpreise in einer würdevollen Veranstaltung mit entsprechendem Ambiente überreichen zu können. Und genau diesen niveauvollen und üblicherweise großen Rahmen, können wir gerade nicht realisieren.“

Mit Corona hat auch die Auswahl des ersten Preisträgers zu tun. Denn für den hervorragenden und aufopferungsvollen Einsatz im Umgang mit der aktuellen Viruspandemie soll das Gesundheits- und Veterinäramt des Kreises Siegen-Wittgenstein den Ehrenpreis erhalten. Er wird dann stellvertretend und wertschätzend für alle Mitarbeiter/innen an den Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Dr. Christoph Grabe übergeben.

Preisträger-Jury fasste einstimmigen Beschluss

Ein weiterer  Preisträger ist Radio Siegen. Radio Siegen ging am 2. Juni 1990, als viertes von zurzeit 45 NRW-Lokalradios auf Sendung. Der heimische Lokalsender ist von der Jury bestimmt worden, weil es ihm – wie keinem zweiten lokalen Sender gelungen ist – mit die höchste Hörerreichweite zu erzielen. „Anlässlich des 30. Geburtstages wollten wir uns für eine ausgewogene, extrem schnelle Berichterstattung und vor allem bürgernahe Berichterstattung bedanken“, erklärt Kreisvorsitzender Peter Hanke die Nominierung. Stellvertretend für alle Sprecher, Redakteure und Mitarbeiter wird der Preis an den Chefredakteur Rüdiger Schlund überreicht. Mit Gerhard Kötter wird schließlich ein liberales Urgestein für sein kommunalpolitisches und ehrenamtliches Lebenswerk ausgezeichnet. Der ehemalige Vorstand der Volksbank Siegerland ist bis November noch gewählter Stadtrat in Siegen und mehr als dreißig Jahre Mitglied der Liberalen. „Gerhard Kötter verfolgt bei seinen vielfältigen politischen Funktionen den Grundsatz, dass man wissenschaftlichen Fortschritt wahrnehmen und ihn kritisch abwägen soll, bevor man Entscheidungen trifft. Er ist in der Politik jemand, der sich klar für Erneuerungen und Modernisierungen der Wirtschaft ausspricht. Er vertritt eine Zukunftspolitik, die wir – schon aus liberaler Sicht – so auch auf Kreisebene unterstützen und mittragen“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Weigel, der mit Peter Hanke und Guido Müller satzungsgemäß die Preisträgerjury bildet.

Die drei aktuellen Preisträger sind aus einer Vielzahl von Vorschlägen ausgewählt worden, die von allen Parteimitgliedern eingereicht werden konnten. In drei Jurysitzungen hat man sich schließlich einstimmig auf diese drei Preisträger geeinigt. Bekannte Haubergsknipp-Träger der vergangenen Jahre sind beispielsweise die Ausnahmesportlerin Sabrina Mockenhaupt, die derzeit sehr erfolgreiche Siegerländer Kunstturnvereinigung, Wolfgang Suttner (u.a. für die sehr gelungene Paul McCartney-Ausstellung) oder der Verein Frauen helfen Frauen. Auch der verstorbene Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein war Preisträger, ihm wurde der Knipp für die Wisent-Idee übergeben. Ein Projekt, hinter dem Fraktion und Kreispartei der FDP nach wie vor zu 100 Prozent stehen.

Historie:

Der FDP-Ehrenpreis „Siegerländer Haubergsknipp“ wurde vor 28 Jahren das erste Mal verliehen und erinnert an die wirtschaftlichen und kulturellen Wurzeln des Kreises Siegen-Wittgenstein. Der Knipp ist ein Messer aus der Haubergswirtschaft und wurde zum Entasten und Schälen der Baumrinde verwendet. Im Kreiswappen findet sich dieses Messer als Erinnerung ebenfalls wieder. Verliehen wird er durch den Kreisverband und die Kreistagsfraktion der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein.

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