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Bertha-von-Suttner-Gesamtschule – „Richtfest“ für Rohbau am Standort Giersbergstraße

Der Zimmermann präsentierte den Richtspruch neben einem geschmückten Tannenbaum, als Schulleiter Dr. Mario Vallana (l.) und Bürgermeister Steffen Mues den in die Höhe gewachsenen Rohbau vor Ort in Augenschein nahmen. Foto: Stadt Siegen

An der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Siegen ist der barrierefreie Ausbau des Standortes Giersbergstraße in vollem Gang: Die Rohbauarbeiten am dreigeschossigen Neubau sind abgeschlossen, noch vor Weihnachten sollen das Flachdach abgedichtet und die Fenster eingebaut werden. Auch der Baukran verlässt die Baustelle in den kommenden Tagen. Bei einer Kurz-Stippvisite vor Ort lobte Bürgermeister Steffen Mues die konstruktive Zusammenarbeit: „Ein Schulgebäude kann nicht nur aus technischer Sicht geplant werden, die Planung muss auch die pädagogischen Erfordernisse berücksichtigen. Hier haben die Technische Gebäudewirtschaft, die Schulleitung und die städtische Schulverwaltung Hand in Hand gearbeitet.“

Die weiteren Ausbau- und Fassadenarbeiten mit Elektrikern, Trockenbauern, Heizungs- und Lüftungsbauern starten dann im neuen Jahr, so sieht es der aktuelle Bauzeitenplan vor. „Die Fertigstellung der Gebäude ist für Frühsommer 2021 geplant“, sagte Projektleiterin Marianne Gerhardus von der Technischen Gebäudewirtschaft (TGW) der Stadt Siegen.

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Die Erweiterung, der Umbau innerhalb des Schulgebäudes sowie die verschiedenen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten am Standort Giersbergstraße bilden eine der aktuell größten Schulbaumaßnahmen an städtischen Schulgebäuden. Seit April 2019  wird um- und angebaut und der Verwaltungstrakt modernisiert, so dass das Sekretariat mit direktem Zugang für die Schülerinnen und Schüler nun besser erreichbar ist. Außerdem wurden Schulräume vergrößert und erhielten neue Funktionen. Die reinen Baukosten für das „Gesamtpaket“ Standort Giersbergstraße schlagen mit rund 3,1 Mill. Euro zu Buche, das Bauvorhaben wird zu 90 Prozent bezuschusst. Es handelt sich um eine Fördermaßnahme des Bundes.

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Nach dem Ratsbeschluss zum barrierefreien Ausbau der Gesamtschule wurde zunächst das bestehende Raumprogramm überprüft. Mit Blick auf das Thema Inklusion wurde klar: Schulräume fehlten oder lagen nicht optimal, so Architektin Marianne Gerhardus. Durch einen barrierefreien Aufzug im neuen Gebäude erhalten Klassentrakt und Klassenräume im 2. Obergeschoss des naturwissenschaftlichen Traktes erstmals eine direkte Verbindung. Zu den weiteren inklusiven Maßnahmen gehören außerdem ein neues Behinderten-WC im 1. Obergeschoss, der Einbau von drei Rampen im Foyer, im Forum und zum Bunkerraum sowie eine sog. „Magnet-Offenhaltung“ der Abschlusstüren in den Fluren, die sich im Brandfall automatisch schließen.

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