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CassMae im St(r)eam-Train

Am 20. Dezember ist CassMae erstmals zu Gast im St(r)eam-Train am Café Basico.

Am 18.11. war CassMae noch in der Online-Ausgabe von KGB-Kreuztal im „Virtuellen Hut“ zu sehen. Am 20. Dezember ist sie erstmals zu Gast im St(r)eam-Train am Café Basico. Präsentieren wird die 18-jährige Singer/Songwriterin Stücke von Ihrem neuen Album „Past Life“. Allerdings so, wie es im St(r)eam-Train zu Corona-zeiten üblich ist, nicht mit großer Band, sondern in gemütlicher Atmosphäre nur mit Piano und Gesang.

Doch wer steckt hinter der Künstlerin CassMae?

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Gewinnerin des Songwriting Showcase in Berklee, Auftritte beim Chalabre en Sérénade, “Dein Song” oder dem Prix Jeunesse International Festival mit Titelsong-Komposition, Verbindungen zur indischen Musiktradition, eine begnadete Stimme – und CassMae ist gerade einmal 18 Jahre alt. Das alles unter den wachen Augen ihres Mentors VINX, der als Jazz-Sänger bereits mit Sting, Stevie Wonder oder Herbie Hancock zusammenarbeitete. Und trotzdem ist die Duisburgerin doch so viel mehr als das Ausnahmetalent mit hoher Medienpräsenz. Die Geschichte von Cassandra klingt wie aus einem fantastischen Buch, zu irreal, um wahr zu sein. In diesem Jahr veröffentlicht sie ihr lang erwartetes Debütalbum “Past Life”, geprägt durch Weltmusik und modernem Pop. Von Mikrofrequenzen, afrikanischen Rhythmen und dem Drang nach Unabhängigkeit. “A special woman with crazy talent.” – VINX “Sie hat einfach so lange mit den Füßen auf den Boden geklopft, bis ihre Achillessehnen kaputt gegangen sind” erinnert sich ihre Mutter. Cassandra wurde blind geboren, ihre Begabung ist aber ohnehin auditiver Natur. Sobald sie kann, stampft sie schon als Baby mit ihren Füßen rhythmisch auf den Boden, die Musik ist ihr im Blut. Wortwörtlich Tag und Nacht – aufgrund fehlenden Melatonins schläft sie kaum. Mit drei Jahren schreibt sie ihren ersten Song, mit vier spielt sie Chopin-Etüden aus dem Gehör nach, seitdem sie sechs ist, nimmt sie Songs im Studio auf. Was dann folgte, klingt wie der durchstrukturierte Karriereplan eines Nachwuchstalents, dabei ist der beeindruckende bisherige Lebenslauf von Cassandra zum größten Teil geprägt von individueller Leidenschaft, elterlicher Unterstützung und schlicht überwältigendem Talent, dem es schwierig ist, sich zu entziehen. “Cassandra, dieses musikalisch sehr begabte, blinde Mädchen.” – Neue Musikzeitung Cassandra trat in der ARD-Show “Klein gegen Groß” gegen Geigen-Superstar Lindsey Stirling an und performte ihren eigenen Song “Wrong Love”, erfuhr große Begeisterung von Kinderlieder-Sänger Rolf Zuckowski, nahm 2015 als Preisträgerin der Berliner Festspiele am Treffen junge Musikszene teil, wo sie auch ihren heutigen Produzenten Golow kennenlernte. Mit “Going Home” schaffte sie es 2016 bis ins Finale des Songwriting-Wettbewerbs “Dein Song” bei Kika, den sie auch dort gemeinsam mit Sängerin Sara Hartmann sang. In der Nacht vor der Show erhielt sie ihr Stipendium für das fünfwöchige Songwriting-Programm am Berklee College of Music in Boston, eine der besten Musik-Universitäten der Welt. Es sind turbulente Zeiten für das erst 14-jährige Mädchen. Ihr Song “The Way I Am” gewann auch den Songwriting-Wettbewerb in Berklee, ein großes Netzwerk an Musiker*innen des Instituts ergibt sich. Spätestens jetzt ist klar, dass Cassandra längst mehr ist als ein potenzieller Kinderstar – sondern eine ausgereifte Künstlerin mit einer ungewöhnlichen Vision. In den USA, wo ihre Mutter auch lebte, lernte sie ihre Leidenschaft für die indische Musikkultur kennen: Die Vorliebe für Künstler*innen wie Lata Mangeshkar, Tushar Lall oder Simrit Kaur zeugen davon. 2019 kollaborierte sie für einen gemeinsamen Song sowie einige DeutschlandKonzerte mit Sänger Heston Francis, der bereits im Vorprogramm bei Kanye West glänzen konnte. “Cassandra Spittmann aus Duisburg startet mit ihrer Musik durch.” – BUNTE CassMaes Musik selbst bewegt sich auf ihrem Debütalbum “Past Life” im Schwebezustand zwischen dem kontemporären Ansatz hoch produzierter, zeitgemäßer Popmusik, gepaart mit einer unglaublichen Vielfalt an internationalen musikalischen Einflüssen. So vereint “My Inner Peace” stimmungsvolle Weltmusik und indische Anklänge mit einer klassischen Klavierballade. “Textlich geht es bei dem Song darum, dass man eine bestimmte Person im Leben einfach nicht mehr braucht”, so Cassandra selbst. “Why Are You Crying” sehnt sich über großem Spannungsbogen von minimalistischen Klavier-Arrangement bis zu pompöser Größe dagegen selbst nach Unterstützung: “I’ve always been searching for the right/I’m feeling like I’m doing everything wrong.” In beiden Songs baut CassMae (alt-)indisch in ihre Musik ein. Die GitarrenBallade “Do you still know” handelt von einer fiktiven Liebesgeschichte samt Reise nach Indien und featuret überdies den Tabla-Virtuosen Debasish Bhattacharjee. Fast das ganze Album ist in 432 Hertz eingespielt – internationaler Standard sind eigentlich die geringfügig höhere 440 Hertz-Stimmung. “Die Frequenz spüre ich persönlich einfach mehr – sie senkt den Stress und Blutdruck, man fühlt sich harmonischer mit sich selbst und der Natur. Die Musik wird emotionaler”, so führt die Absolut-Hörerin CassMae ihre künstlerische Entscheidung selbst aus. Die musikalische Experimentierfreude von Songs wie dem mystischen “Red Moon” geht zurück auf die 60er-Jahre und Künstler*innen wie George Harrison, Simon & Garfunkel oder Aretha Franklin, eine große Inspirationsquelle für Cassandra. Dass CassMae bei allen weltmusikalischen Einflüssen und Rückgriffe auf vergangene Popmusik-Epochen auch mühelos einen Sound am Puls der Zeit aufnehmen kann, zeigt die Trap-Version der ersten Single-Auskopplung “Devotion”: Produzent Golow, selbst Sänger und Multiinstrumentalist, schustert CassMae auf “Past Life” nicht nur ein lebendiges Klangbild und organisches Sounddesign um ihre Stimme und das dominierende Klavier, sondern liefert mit der alternativen “Devotion”-Version auch eine an Billie Eilish erinnernden potenziellen Radiohit zwischen mächtiger Melancholie und zarter Schwere.

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