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Vogelperspektive zeigt die Baureifmachung – Neubaugebiet „Ober dem Feldgarten“ in Kaan ist erschlossen

Der Blick von oben macht einen Gesamteindruck vom Neubaugebiet „Ober dem Feldgarten“ in Kaan-Marienborn möglich. Foto: Stadt Siegen

Der Blick aus der Vogelperspektive zeigt die Dimension des neu erschlossenen Baugebiets „Ober dem Feldgarten“ im Stadtteil Kaan-Marienborn: Nach einer Bauzeit von rund 13 Monaten – kürzer als angekündigt – sind die umfassenden Erschließungs- und Straßenbauarbeiten mit rund 5,6 Hektar Bauland nun bis auf Restarbeiten abgeschlossen, teilt die städtische Straßen- und Verkehrsabteilung mit. „Entstanden ist ein attraktives, nun baureifes Wohngebiet, das dank seiner optimalen Lage oberhalb des Einkaufszentrums fußläufig gut angebunden ist, und gleichzeitig im Grünen liegt“, so Bürgermeister Steffen Mues, der den Start der Erschließung im September 2019 mit einem symbolischen „Spatenstich“ begangen hatte.

Mit dem Neubaugebiet hat die Stadt 30 neue Bauplätze geschaffen und ist damit der verstärkten Nachfrage nach Bauplätzen für Doppel- und Einzelhäuser in zentraler Lage im Stadtgebiet nachgekommen. Der Großteil der Grundstücke ist bereits vergeben. Im Baugebiet sind zwei neue Straßen mit Wendehammer entstanden: „Ober den Eichen“ und im Übergang zum Wald die oberhalb gelegene Ulrich-Neeb-Straße. Für den Unterbau der neuen Straßen wurden rund 4.000 Kubikmeter regional gebrochenes Recycling-Material verbaut. Die letzte Asphalt-Deckschicht wird im Neubaugebiets-Teil aufgetragen, wenn die privaten Bauvorhaben mit den dafür nötigen Aufbrüchen für Hausanschlüsse erfolgt sind. Eine Obstbaumwiese im Zentrum des Baugebiets wie auch rund 480 Quadratmeter Blühflächen werden noch angelegt. Die Zufahrt erfolgt über die Straße „Schlossblick“, die bereits vorhandene Straße „Ober dem Feldgarten“ wurde auf 5,50 Meter mit öffentlichen Stellplätzen verbeitert.

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Angesichts der Hanglage des Neubaugebiets waren die Straßen- und Landschaftsbauarbeiten komplex: Mehr als 8.000 Quadratmeter Grün- und Wiesenfläche wurden gerodet, außerdem fast 5.000 Kubikmeter Erdboden aus dem Straßen- und Kanalbau gelöst – der Großteil davon wieder vor Ort eingearbeitet und zur Modellierung der Hangfläche genutzt. Eine besondere Herausforderung bei der Baureifmachung war zudem die engen Platz- und Zufahrtsmöglichkeiten, die zunächst ertüchtigt werden mussten. Auf der „grünen Wiese“ wurden unter anderem rund 1.800 Meter Bordsteine gesetzt, mehr als 2000 Meter Entwässerungsrinnen hergestellt, rund 5.100 Quadratmeter asphaltiert. Hinzu kommen 4000 Meter Sickerleitungen und 39 Straßenabläufe. Die Kosten für den Landschafts- wie Straßenbau belaufen sich auf insgesamt rund 1,27 Mill. Euro.

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Alle Grundstücke wurden mit Strom, Wasser, Kanalisation versehen und an das Telekommunikationsnetz angeschlossen. Hierzu verlegte der städtische Entsorgungsbetrieb (ESi) 260 Meter Kanalleitungen und legte 36 Schächte an, zusätzlich wurden durch Westnetz 2.300 Meter Stromkabel und von Vodafone rund 850 Meter Glasfaserleitungen verlegt. Um die umfangreichen Erschließungsarbeiten zeitnah ausführen zu können, waren zahlreiche weitere Fachfirmen beteiligt.

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