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5000 Euro für das Onkologische Therapiezentrum

Golfen für den guten Zweck: Patientin Renate Wiese aus Winterberg (rechts) überreichte (von links) Onkologin Dr. Ann-Christin König und der Pflegerischen Leiterin Sabine Arndgen vom Onkologischen Therapiezentrum am Diakonie Klinikum Jung-Stilling einen Scheck. Foto: Diakonie

Patientin Renate Wiese aus Winterberg organisierte Charity-Golfturnier

Das Onkologische Therapiezentrum am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen darf sich über eine Spende von 5000 Euro freuen. Renate Wiese aus Winterberg zeigte großes Engagement und organisierte gemeinsam mit den Mitgliedern vom Golfclub Winterberg ein Charity-Golfturnier. Rund 60 Teilnehmer golften für den guten Zweck und erspielten mehr als 9000 Euro. Zahlreiche Geschäftsleute spendierten 270 hochwertige Preise, darunter ein Sylt-Wochenende als Hauptgewinn für eine Verlosung – 500 Lose wurden verkauft. Die Hälfte des Erlöses von 4545 Euro überreichte Renate Wiese nun an das Onkologische Therapiezentrum. Bereits im Frühjahr hatte sie 500 Euro an die Einrichtung gespendet, die sie mit dem Verkauf von selbstgebastelten Hufeisen und beleuchteten Luftballons auf einer Silvesterfeier eingenommen hatte. Von den rund 5000 Euro möchten die Verantwortlichen des Onkologischen Therapiezentrums zwei neue Therapiestühle anschaffen. „Wir sind von dem Engagement, das Frau Wiese für unsere Einrichtung erbracht hat, sehr gerührt und dankbar“, freut sich Sabine Arndgen, Pflegerische Leiterin im Onkologischen Therapiezentrum. Renate Wiese, die selbst Patientin ist, liegt die Einrichtung besonders am Herzen. „Ich habe mich hier immer gut aufgehoben und betreut gefühlt, sei es von ärztlicher, pflegerischer oder psychologischer Seite, und wollte nun etwas zurückgeben“, sagt die Medebacherin. Die neuen Therapiestühle sollen helfen, Patienten die Behandlung angenehmer zu machen. Sie sind weich gepolstert, lassen sich an Rücken, Armlehnen und Kopfteil verstellen bis hin zur Liegeposition. Die Onkologin Dr. Ann-Christin König ist überzeugt, dass sich viele Patienten über die neuen Stühle freuen werden. „Eine Chemotherapie ist anstrengend. Manche Behandlungen dauern bis zu fünf Stunden.“ Im Onkologischen Therapiezentrum versorgt ein Team aus Ärzten und medizinischem Fachpersonal Patienten unterschiedlicher Fachabteilungen mit Medikamenten und Infusionslösungen, die das Vermehren von Krebszellen im Körper hemmen sollen. Um die Erkrankten nicht nur medizinisch umfassend zu betreuen, wird das onkologische Team von psychologisch geschulten Mitarbeitern, dem Sozialdienst, der Pflegeüberleitung und Krankenhausseelsorge unterstützt. Über dem Krankenhauskomplex an der Wichernstraße können Krebspatienten an 19 Plätzen ambulant versorgt werden.

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