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Nistkästen für Brutsaison jetzt noch aufhängen

Der Starenkasten am Friedhof in Geisweid zeigt, wie es geht: Hoch oben im Baum können die Vögel geschützt brüten. Foto: Stadt Siegen

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen: für viele Vogelarten das Signal, einen geeigneten Nistplatz für die Brutsaison zu suchen. Die städtische Umweltabteilung ruft deshalb Garten- und Hausbesitzer dazu auf, zeitnah noch Nistkästen für Höhlenbrüter aufzuhängen. „Viele Vögel besetzen bereits die Brutreviere – jeder Vogelfreund kann beobachten, wie die Meisen und Sperlinge schon in vorhandene Nistkästen schauen“, erklärt Dr. Martin Wiedemann, Biologe der städtischen Umweltabteilung.

Die Fachleute der Umweltabteilung empfehlen, möglichst verschiedene Nistkästen in Gärten oder an Gebäuden anzubringen. Eine Mischung aus unterschiedlichen Nistkastentypen wie etwa Höhlen- oder Halbhöhlenkästen habe sich gut bewährt. Hier können entweder selbst gebaute oder im Fachhandel erworbene Nisthilfen zum Einsatz kommen.

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Bei der Wahl des Standortes sollte auch auf die Sicherheit gegenüber Mardern und Katzen geachtet werden. Zum Schutz vor hungrigen Räubern kann der Kasten frei an einem Ast oder an einer Hauswand angebracht werden. Auch sollte der Nistkasten nicht zu lange der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, da er sich sonst zu stark aufheizen kann.

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Nistkästen aus dem Vorjahr können ohne Probleme weiterverwendet werden. Man sollte allerdings die Überreste der alten Brut entfernen, wofür ein einfaches Auskehren reicht, und sicherstellen, dass sich kein Vogel im Nistkasten befindet. Sind keine Nistkästen aus dem Vorjahr zur Hand, können sie im Fachhandel erworben oder selbst gebastelt werden. Anleitungen zum Nistkastenbau können kostenlos bei der städtischen Umweltabteilung unter Tel. (0271) 404-3214 angefordert werden.

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