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„Sicherer Hafen“ Stadt Siegen: Dritte Familie aus griechischen Flüchtlingslagern angekommen

die Stadt Siegen gehört zu den aktuell über 200 Städten in Deutschland, die sich zum „Sicheren Hafen“ erklärt und damit ihre Solidarität mit Geflüchteten in prekären Lagen zum Ausdruck bringt. Nachdem im Herbst 2020 die ersten zwei Familien zugewiesen wurden, ist nun eine dritte Familie in Siegen angekommen. Foto: Stadt Siegen

Die Stadt Siegen gehört zu den aktuell über 200 Städten in Deutschland, die sich zum „Sicheren Hafen“ erklärt und damit ihre Solidarität mit Geflüchteten in prekären Lagen zum Ausdruck bringt.

Nachdem im Herbst 2020 die ersten zwei Familien aus den durch die Bundesregierung zugesagten und mit anderen europäischen Ländern abgestimmten Aufnahmekontingenten zugewiesen wurden, ist nun eine dritte Familie in Siegen angekommen. Sie war erst später nach Deutschland eingereist.

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Die als international Schutzberechtigte anerkannte und zugewiesene Familie stammt aus Afghanistan. Sie wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Siegen in Empfang genommen und in Wohnraum untergebracht; vor der Zuweisung war sie bereits mehrfach auf Covid19 getestet worden. Die Begleitung, Beratung und Betreuung der Familie in den nächsten Tagen und auch bei der Integration ist sichergestellt.

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„Uns ist wichtig, dass wir nicht nur auf dem Papier als ‚Sicherer Hafen‘ dastehen, sondern ganz praktisch und unmittelbar die entsprechende Erklärung des Rates der Stadt Siegen umsetzen“, erklärt Bürgermeister Steffen Mues. Der Rat hatte im September letzten Jahres für Siegen die Bereitschaft erklärt, zusätzliche 50 Flüchtlinge und Asylbewerber aufzunehmen, die aus Seenot gerettet wurden, sich in einer humanitären Notlage befinden und besonders hilfebedürftig sind.

Mues: „Die Stadt Siegen bestätigt mit dieser freiwilligen und zusätzlichen Aufnahme ihre fortwährende Willkommenskultur und die sozialpolitische und gesellschaftliche Verantwortung der Kommunen.“

Zum Hintergrund: Der Brand des Flüchtlingslagers in Moria im letzten Jahr hatte zwar eine große Berichterstattung und internationale Anteilnahme ausgelöst, die Lebensumstände der geflüchteten Menschen verbesserten sich dadurch jedoch nicht. Die Gefahren der Pandemie verschärfen beispielsweise die bereits prekären Verhältnisse der geflüchteten Menschen zusätzlich.

Daher gilt auch weiterhin die Forderung der Mitgliedsstädte „Sicherer Hafen“ an Land und Bund, Geflüchteten zu helfen. Dafür bieten die Kommunen ihre Unterstützung an: Geflüchtete können untergebracht und versorgt werden. Kinder können beschult und junge Erwachsene in Ausbildung und Studium gebracht werden, zudem gibt es Integrationsangebote für Erwachsene.

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