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Virtueller Hut goes Kammermusik

Endlich dürfen sich auch Freunde und Liebhaber der Kammermusik auf einen konzertanten Stream des Virtuellen Hutes freuen, und zwar am Mittwoch, 9.6. ab 20:15 Uhr aus der Ev. Kirche in Hilchenbach mit dem Oktett von Franz Schubert. Foto: Veranstalter

Endlich dürfen sich auch Freunde und Liebhaber der Kammermusik auf einen konzertanten Stream des Virtuellen Hutes freuen, und zwar am Mittwoch, 9.6. ab 20:15 Uhr aus der Ev. Kirche in Hilchenbach mit dem Oktett von Franz Schubert: Diesem widmen sich Johanna Radoy und Laura Galíndez (Violinen), Elisabeth Lappe (Viola), I Chien (Cello), Christian Todorov (Bass), Grigory Yakubovich (Horn), Susumu Takahashi (Fagott) und Julia Graebe (Klarinette) von der Philharmonie Südwestfalen. Sie hatten schon länger nach einer Möglichkeit gesucht, dieses musikalische Juwel einem Publikum präsentieren zu können – unter dem Corona-Lockdown kein einfaches Unterfangen, aber in Zusammenarbeit mit dem Virtuellen Hut eher indirekt, aber nicht weniger intensiv. Die acht Musikerinnen und Musiker der Philharmonie Südwestfalen spielen eins der spannendsten und bedeutendsten Kammermusik-Werke der Romantik. Die Instrumenten-Kombination von zwei Violinen, Viola, Cello, Kontrabass, Horn, Fagott und Klarinette ermöglicht ein wahres Kaleidoskop von orchestralen, sinfonischen Klangfarben und filigranen Einzelstimmen und Dialogen zwischen den Instrumenten. Diese gemischte Besetzung von Streichinstrumenten und Bläsern war nicht nur im Jahr 1824 für Schubert ein Anlass für ein Herzensprojekt, mit dem er seinen eigenen Weg von der Kammermusik zur großen Sinfonik finden und etablieren wollte. Für heutige Musiker und Musikerinnen nimmt dieses Stück einen ebenso besonderen Platz im Repertoire ein. Und das nicht nur wegen der Besetzung, die es möglich macht, mit Kollegen und Kolleginnen anderer Instrumentengruppen zu musizieren, mit denen es weniger häufig die Gelegenheit dazu gibt, weil es an Repertoire mangelt.

Schuberts Oktett ist darüber hinaus ein Meisterwerk, das immer wieder neu berührt und bewegt. Inspiriert von Beethovens sehr erfolgreichem Septett hat Schubert mit dem Oktett ein Stück geschrieben, das ebenso in der Tradition unterhaltsamer, heiterer Serenaden und Divertimenti steht. Bei Schubert entspinnt sich darüber fast ein Roman, in dem es neben den spaßigen und heiteren Nuancen auch heftige Stimmungswechsel gibt, melancholische Momente, aufwühlende Dramatik und Tragik, versöhnliche Momente. Diese Emotionalität macht dieses Stück zu einem Projekt, das für jeden Künstler ein besonderes ist. Freuen Sie sich auf einen überaus lohnenswerten online-Kammermusikabend mit Mitgliedern der Philharmonie Südwestfalen!

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Zu sehen ist die Sendung auf der Homepage der-virtuelle-hut.de, auf den YouTube Kanälen von Der Virtuelle Hut sowie auf den Facebook-Seiten des Virtuellen Huts und von Radio Siegen.

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