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„Lieber Geld überweisen, als Kleider spenden!“ Überwältigende Hilfsbereitschaft auch aus Siegen-Wittgenstein

Der Hochwasser-Krisenstab im Kreis Ahrweiler hat sich gestern in den Sozialen Medien mit der dringenden Bitte an die Bevölkerung gewandt, aktuell keine weiteren Sachspenden mehr im Krisengebiet anzuliefern. Die überwältigende Hilfsbereitschaft habe die derzeit vorhandenen Lagerkapazitäten für Kleidung und Lebensmittel vollkommen ausgelastet!

Ähnliches berichtet auch die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes im Katastrophenschutzzentrum in Leverkusen. Dort können wegen allzu großer Mengen keine Kleiderspenden mehr angenommen werden. Der Appell der Hilfsorganisationen: „Lieber Geld überweisen, als Kleider spenden!“

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„Auch in Siegen-Wittgenstein sind wir von der Solidarität und Hilfsbereitschaft der Menschen überwältigt und sagen vielen Dank“, so Landrat Andreas Müller. „Die Nachrichten, die wir aus den Krisenregionen erhalten, sind allerdings eindeutig: Die Lager sind prall gefüllt, daher bitten die regionalen Hilfsorganisationen von weiteren Sachspenden abzusehen“, so Müller weiter.

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Viele Hilfsorganisationen in Siegen-Wittgenstein wie das DRK oder die Caritas haben Spendenkonten eingerichtet. Die regionalen und überregionalen Rettungskräfte sind rund um die Uhr in den Krisengebieten vor Ort im Einsatz, sind gut vernetzt und wissen sehr gut, was gerade benötigt wird. Geldspenden sind dort am besten aufgehoben.

Eine Übersicht über weitere seriöse Hilfsorganisationen mit Spendenkonten finden Interessierte auf der Homepage des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI) unter www.dzi.de.

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